Tag: Antizionismus

Antisemitismus? – Antizionismus? – Israelkritik?

Am Montag, dem 30.06.2008, 15:00 Uhr wird im Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstraße 64, Hörsaal 2 die Ausstellung „Antisemitismus? – Antizionismus? – Israelkritik?“ eröffnet. Zu sehen ist sie bereits ab morgen (Freitag, 27. Juni) bis zum 3. August. Bild: „Tear down that wall“ von cactusbones, bestimmte Rechte vorbehalten Themen / Referenten: Begrüßung: Prof. Hermann Kokenge,




5 Richtigweisungen, um die aktuelle »Antisemitismus in der DDR«-Debatte zu beenden

In Links! 9/2007 berichtete Juliane Nagel von der Ausstellung „Das hat es bei uns nicht gegeben“ [FN]. Ingo Groepler-Roeser nennt 5 Gründe, weshalb eine solche „Debatte“ weniger Wagnis als Torheit ist* 1. Verordneter Antifaschismus. Ein Hauptvorwurf der Ausstellungsmacher lautet, der verordnete Antifaschismus in der DDR hätte eine „echte Aufarbeitung“ der Nazivergangenheit verhindert und somit einem




Antisemitismusdebatte: Gemischte Gefühle

Ist es denkbar, dass es in einem »antifaschistischen Staat« Antisemitismus gab? Ein Kommentar von Jule Nagel 9/2007 Mit gemischten Gefühlen schaute ich mir die Ausstellung an. Elf Jahre des Lebens in der DDR haben schließlich auch meine politische Identität geprägt. Der bewusste und im Kindesalter wenig defizitär erlebte Antifaschismus war es nicht zuletzt, der mich




Antisemitismus in der DDR?

Zur Wanderausstellung der Amadeu-Antonio-Stiftung „Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR“ – Ein Interview mit dem Historiker Horst Helas[1]   Die Ausstellung der Amadeu-Antonio-Stiftung untersucht den „Antisemitismus in der DDR“. Gab es ihn? HORST HELAS:1946 wurde die Freie Deutsche Jugend als erklärtermaßen antifaschistische, einheitliche Jugendorganisation in der DDR gegründet. In den




Scheingefecht mit der „Antisemitismuskeule“

Israel-Kritiker unter Generalverdacht – meint Jonny Michel 11/2006 Die rot-weiße Fahne mit der Zeder, das Banner des Libanons, macht sicher einen friedlicheren Eindruck als die gelbe Standarte mit Kalaschnikow der Hizbullah. Dennoch sitzt die „Partei Alis“ mit im Parlament, weil sie eben von Teilen der libanesischen Bevölkerung gewählt wurde. Immerhin beträgt der schiitische Anteil im