Category: Gesundheitspolitik

Gedanken zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Von Kathleen Noack Am 21. März wird der Welt-Down-Syndrom-Tag begangen. Warum ausgerechnet an diesem Tag? Es ist der 21.03. – beim Down-Syndrom, das auch Trisomie 21 genannt wird, ist das 21. Chromosom 3-fach vorhanden. Vielerorts finden an diesem Tag Veranstaltungen statt, die aufmerksam machen und aufklären sollen. Das Down-Syndrom ist eines der verbreitetsten angeborenen Syndrome.




Sozialskandal: Kein Dank für Pflegekräfte und pflegende Angehörige übrig

Von Susanne Schaper Es ist unerträglich! Anders kann man die Situation im sächsischen Parlament nicht mehr beschreiben. Nachdem im letzten Plenum der Abschlussbericht der Enquete-Kommission zur „Sicherstellung der Versorgung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege älterer Menschen im Freistaat Sachsen“ nach rund drei Jahren Arbeit vorgestellt wurde und aufzeigt, dass es in Sachsen beim




Kalkulierte Amnesie?

Wie die Leistungen der Leipziger Herzchirurgie zu DDR-Zeiten ins Vergessen befördert werden. Von Wulf Skaun Das Herzzentrum Leipzig, Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, besitzt in der Fachwelt einen exzellenten Ruf. Herzchirurg Professor Friedrich-Wilhelm Mohr, 1994 dessen Gründungsvater und bis 2017 Ärztlicher Direktor, hat daran einen hohen persönlichen Anteil. Seine Auszeichnung Ende Januar 2019




Zurück zum Sonntagsbraten!

Nachhaltigkeit ist vor allem eine unbequeme kulinarische Wahrheit, findet Antonia Mertsching Wusstet ihr schon, liebe Leserinnen und Leser, dass der Freistaat Sachsen vor Weihnachten die Sächsische Nachhaltigkeitsstrategie 2.0 veröffentlicht hat? Nein? Kein Wunder! Wenn ihr nicht zu den Verbänden oder Vereinen zählt, die sich schon seit 2006 beziehungsweise seit 2013 mit diesem Papier beschäftigen, dann




Sachlich über das Thema Organspende diskutieren

Susanne Schaper und Frank Neuhaus plädieren für eine lösungsorientierte Debatte – Teil 1 einer neuen Reihe Im Zusammenhang mit dem Thema Organspenden sehen wir uns gravierenden Problemen gegenüber. Ihrer Lösung kommen wir nicht näher, wenn bei der Debatte in erster Linie das Bild eines nach Organen gierenden Staates gezeichnet wird. Konstruktives Ziel einer Diskussion sollte




Solidarische Hilfe für kleine Patienten

Die Solidaritätsorganisation Cuba Sí unterstützt eine Intensivstation für Frühgeburten und Problemschwangerschaften in Havanna In der Geburtsklinik „Ramón Gonzáles Coro“ in Havanna kommen jährlich rund 4.000 Kinder zur Welt. Die Intensivstation dieser Klinik ist von nationaler Bedeutung: Hier können Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm sowie Säuglinge von Müttern mit bestimmten Vorerkrankungen behandelt




Das Märchen vom Inklusionswillen

Sören Pellmann bilanziert sein erstes Jahr als behindertenpolitischer Sprecher der Bundestags-LINKEN Normalerweise müsste ich diesen Artikel mit „Es war einmal …“ beginnen. Das Märchen vom Inklusionswillen der Bundesregierung muss den Betroffenen wie Hohn vorkommen, aber leider ist das für die Arbeit der Bundesregierung in Sachen Behindertenpolitik die richtige Beschreibung. Bereits die Koalitionsvereinbarung der neuen Regierung




Über Leben und Tod

Von Ralf Becker Bundesgesundheitsminister Spahn will eine neue Diskussion zur „Organ-Spende“. Er will die Widerspruchslösung: Jeder, der nicht ausdrücklich und unterschriftlich verneint, wird Organ-„Spender“. Das ist ein Anachronismus. Der Chef der Ethik-Kommission hat sich umgehend geäußert: Der Sinn der „Spende“ ist dann dahin, die Freiwilligkeit der Leistung. Hier schon muss auf die Verdrehung der Sprache




Der Druck wirkt: Gemeinsam stoppen wir den Pflegenotstand

Von Thomas Michaelis Am 15. September 2018 fand eine öffentliche Diskussion der LAG betrieb&gewerkschaft statt. Mit Susanne Schaper, MdL, gesundheitspolitische Sprecherin; Dorit Hollasky, Sozialarbeiterin im Städtischen Klinikum Dresden, und Andre Urmann, Gewerkschaftssekretär, ver.di Chemnitz-Erzgebirge, saßen fachkundige Personen im Podium. Die TeilnehmerInnen tauschten Erfahrungen aus und diskutierten die vielseitigen Auswirkungen des Personalmangels in der Pflege in




Ich entscheide! Gegen ein Zurück ins Mittelalter

Von Anja Eichhorn Es ist mindestens so befremdlich wie erschreckend, wenn man, am Brandenburger Tor stehend, die Heerscharen verstummter und mit überdimensionalen weißen Kreuzen bewaffneten*innen“ an sich vorbeiziehen sieht. Ein Moment, der mich in den vergangenen Jahren wirklich nachhaltig bewegte, und das auf höchst negative Art und Weise. Auf den bewusst schweigenden Demozügen zeigen die