Category: Antifa

Und jetzt erst recht!

In Rosenthal-Bielatal kandidiert ein ganzes Haus für DIE LINKE. Von Anja Oehm, stellvertretende Kreisvorsitzende Die Wahlen stehen vor der Tür und gerade in unserem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge schickt sich die AfD an, den Kreistag, die Stadt- und Gemeinderäte mehrheitlich zu erobern. Wie der Wolf im Schafspelz agieren sie derzeit noch. Mit ihnen werde alles besser,




„Sich auf die eigenen Themen konzentrieren“

Anna Gorskih über eine Diskussion zu erfolgreichen Strategien gegen rechts Bereits seit vielen Jahren wird diskutiert, wie mit rechtspopulistischen Akteurinnen und Akteuren sowie Parteien umgegangen werden soll. Die Bandbreite der in Frage kommenden Optionen reicht vom Dialog bis hin zum konsequenten Ausschluss. Viele Aktivist*innen und Politiker*innen scheinen sich dabei sehr uneins zu sein: Sollten wir




27. Januar: Kein einfaches Gedenken

Von Alexander Jahns Meine Großmutter war zweieinhalb Jahre alt, als sich im September 1941 der Kessel um ihre Geburtsstadt Leningrad schloss. Durch einen Zufall befand sie sich während der Belagerung in Sicherheit: Sie verbrachte die Sommerferien 1941 im heutigen Weißrussland, als mit dem „Unternehmen Barbarossa“ der Deutsche Vernichtungskrieg im Osten begann. Fortan verbrachte sie den




Vor 45 Jahren verstorben: Erich Hausen

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 5. Februar 1900 in Muskau/Oberlausitz, wird der gelernte Elektriker Erich Hausen noch im letzten Kriegsjahr 1918 zum kaiserlichen Heeresdienst einberufen. Nach seiner Entlassung im Januar 1919 tritt er der Ostern 1917 gegründeten USPD bei. 1920 gehört er zu den Linken der Partei, die zur KPD übertreten. Nach der




Bildungsreise der Linksjugend Sachsen nach Spanien

Von Jennifer Trueltzsch Die Nazivergangenheit Deutschlands wird heute in vielen Bereichen der Gesellschaft, sei es in Kunst oder Bildung, behandelt und aufgearbeitet. Wir werden mit dem Bewusstsein erzogen, dass wir als Deutsche eine besondere Verantwortung tragen, dass wir möglichst sensibel mit der Geschichte umgehen sollen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in mehreren deutschen Städten




Vor 80 Jahren kam es zum verhängnisvollen Münchener Abkommen

Von W. Steffen Mit der Propagierung der Gleichberechtigung der Staaten und des Selbstbestimmungsrechts der Völker – damit auch des deutschen – hatte Hitler bedeutende Erfolge erzielt. Im März 1938 erfolgte der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich unter dem Motto „Heim ins Reich“ und „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“. Danach streckte Hitler die Hand




Gedenkstätte KZ Sachsenburg – dritter Anlauf

Sie wären ein Thema für sich: die seit 1989 vernichteten und umgewandelten Gedenkstätten in Sachsen. Wer heute die Dresdner Neustadt besucht und auf der Alaunstraße an der „Scheune“ vorbeiläuft, wird bei diesem Kulturtempel kaum wissen, dass es sich erstens um den ehemaligen FDJ-Jugendklub Martin Andersen Nexö handelt und dass es zweitens es auf dem Weißen




Solidarität ist #unteilbar

Von Caren Lay Der gesellschaftliche Rechtsruck ist allgegenwärtig. Angesichts der Wahlergebnisse in Bayern, den starken Umfrageergebnissen der AfD, den rechten Mobs in Chemnitz und Köthen sowie der Verrohung der Sprache auf der Straße, aber auch in den Parlamenten, mag das wohl kaum jemand bestreiten. Gerade in Sachsen können wir ein Lied von diesem Rechtsruck singen!




Ein Banner für Weltoffenheit über dem Uni-Eingang genügt nicht!

René Jalaß, Sprecher der Landtags-LINKEN für Hochschul- und Wissenschaftspolitik, fordert demokratischere und weltoffene Hochschulen in Sachsen Ein Jura-Professor in Leipzig sowie ein Hochschulratsmitglied in Chemnitz äußern sich öffentlich rassistisch und menschenverachtend, ein in Neonazistrukturen vernetzter Kampfsportverein trainiert in den Räumen der Uni Leipzig und immer wieder kommt es zu körperlicher und verbaler Gewalt gegenüber ausländischen




Hans-Beimler-Stele in neuem Glanz

Von Jonny Michel Nach vielen Jahren der Vorbereitung, Diskussionen und Mittelbereitstellung durch die Stadt Chemnitz wurde am 31. August 2018 die Stele „Hans-Beimler-Gedenken“ zum zweiten Mal eingeweiht. Eigentlich sollte die Stele im gleichnamigen Chemnitzer Wohngebiet vor rund fünf Jahren zugunsten neuer Bebauungen abgerissen werden. Die Pläne wurden durch die Fraktion DIE LINKE im Stadtrat öffentlich.