Category: Sachsens Linke!

Magische Momente eines berührenden Abends

Jour fixe 45 erkundet Moskauer Geschichte(n) von einst und jetzt. Von Wulf Skaun Ein wahrhaft berührender Abend, dieser 45. Jour fixe Mitte Mai im traditionsreichen Leipziger Kulturlokal „Horns Erben“. Kaum einmal in der fünfjährigen Geschichte des unkonventionellen Gesprächskreises gingen inhaltliches Anliegen und formales Ambiente des Diskursortes so in eins wie hier, da Willi Beitz seine




Teuer und wenig wirksam: Pflegekammern

Von Thomas Michaelis Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Einführung einer Kammer für Pflegefachkräfte in Sachsen nicht geplant. Es ist aber wichtig, dass wir uns mit diesem Thema beschäftigen und vor einer eventuellen Einführung das Pro und Kontra diskutieren. In die Diskussion und Positionsfindung sollten unbedingt die Erfahrungen der Pflegefachkräfte und der Gewerkschaft ver.di sowie der




Ein Sommer der Solidarität

Von Bruno Rössel und Maximilian Becker In den letzten Jahren hat sich der politische Diskurs dramatisch nach rechts verschoben. Was gestern noch als unsagbar galt, wird heute offen ausgesprochen. Rassismus und Menschenverachtung sind gesellschaftsfähig geworden. Angesichts dieses politischen Klimas kann die Bedeutung der Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen nicht hoch genug eingeschätzt werden. Vor




Eine Frage der Sichtbarkeit

Katja Kipping über Selbstermächtigung und das Theaterstück „In meinem Namen“ „Ich habe eine Bitte. Könnten Sie bei Ihrer Rede zum Frauentag nicht in meinem Namen sprechen und sagen, Jana Lenauer unterstützt diese Position?“ Mit dieser Bitte wandte sich vor einer Weile eine Dresdnerin an mich. Zuvor hatte sie mir berichtet, dass sie als Performerin an




Mut und Zuversicht!

Von Antje Feikson Der Wahlsonntag am 26. Mai war ein bitterer Tag für uns LINKE. Sowohl das Europa- als auch das Kommunalwahlergebnis waren enttäuschend. Obwohl wir alle gekämpft haben und ihr jahrelang gute Arbeit in den Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten geleistet habt, wurde das nicht mit Wähler*innenstimmen honoriert. Doch für diese langjährige Arbeit und für




Sachsen als modernes Bildungsland

Nötig sind andere Schulen und eine Bildungsreform von unten, sagt die LINKE Bildungspolitikerin Cornelia Falken Bildung erwerben wir nicht allein wie Robinson auf der Insel, sondern zusammen mit anderen – mit denen wir in Konflikt geraten, aber auch Aufgaben gemeinsam lösen können, mit denen wir uns deshalb über die Regeln des Zusammenleben, in der Schule




Von Parteiströmungen, Geklüngel und Jugendvotum

Nele Werner über die Landesvertreter*innenversammlung Warum sind wir politisch aktiv? Es lohnt sich, diese Frage hin und wieder zu stellen. Hoffentlich geht es darum, die Welt besser zu machen und um den Spaß an der Sache. Manchmal kann man aber auch den Eindruck gewinnen, dass es nur um Macht und Ressourcen geht. Im Oktober nominierte




Starkes Team: Landesliste für Landtagswahl gewählt

Von Thomas Dudzak Am 13. und 14. April haben wir in Leipzig auf unserer VertreterInnenversammlung die Landesliste für die Landtagswahl gewählt. Wir wissen, wie leidenschaftlich auf diesen Versammlungen in der Vergangenheit diskutiert worden ist – teils auch schon im Vorfeld und leider manchmal auch über die Presse. Das war dieses mal nicht der Fall –




Landtagsfraktion LINKEN vor Ort im Erzgebirgskreis

Von Klaus Tischendorf Am 30.04.2019 führte die Landtagsfraktion der LINKEN eine Öffentliche Fraktionssitzung unter freien Himmel in Marienberg durch. Diese Veranstaltungen finden in regelmäßig in ganz Sachsen statt. Damit wollen die Abgeordneten in den direkten Kontakt mit den Bürger*innen treten. Es soll öffentlich Rechenschaft über die Arbeit der Fraktion gelegt werden und andererseits sich vor




Sachsen braucht einen Mietendeckel

Von Caren Lay Das Thema Bezahlbare Mieten ist in aller Munde. Anfang April waren deutschlandweit mehr als 55.000 Menschen für bezahlbare Mieten und gegen Spekulation auf der Straße. Auch in Sachsen haben mehrere tausend Menschen demonstriert. Für das Berliner Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ wurden die ersten 20.000 Unterschriften innerhalb weniger Tage gesammelt. Derweil