Category: Hintergründe

Vor 125 Jahren geboren: Johann Reinhard

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Am 13. Februar 1894 in Hildenhausen bei Heidelberg als Sohn eines Kleinbauerns geboren, lebte Johann Reinhard ab 1912 in Oschatz/Sachsen, wo er beruflich als Stricker tätig war. Er trat dem Textilarbeiterverband bei und gehörte nach seinem militärischen Kriegsdienst der USPD an. Von 1919 bis 1928 war er Mitglied der KPD,




„Die Revolution zur sozialen Revolution steigern“

Prof. Dr. Kurt Schneider über das Bündnis der rechten SPD-Führung mit der Obersten Heeresleitung vom November und Dezember 1918 Am 21. November 1918 charakterisierte Karl Liebknecht in „Die Rote Fahne“ unter dem Titel „Das, was ist“ die aktuelle politische Sachlage und benannte die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die revolutionären Triebkräfte der Revolution. Er betonte,




Die Basis bleibt Boss

Von Caroline Niwinska Der Herbst der LINKEN in Sachsen stand ganz und gar unter dem Motto „Basis ist Boss“. Am 1. Oktober fiel der Startschuss für die bis dato größte Mitgliederbefragung der LINKEN in Sachsen. Auf insgesamt 13 Regionalkonferenzen in den Kreisverbänden wurden Ideen und Thesen entworfen, hitzig diskutiert, verteidigt und verworfen. Die Regionalkonferenzen waren




Vor 45 Jahren verstorben: Erich Hausen

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 5. Februar 1900 in Muskau/Oberlausitz, wird der gelernte Elektriker Erich Hausen noch im letzten Kriegsjahr 1918 zum kaiserlichen Heeresdienst einberufen. Nach seiner Entlassung im Januar 1919 tritt er der Ostern 1917 gegründeten USPD bei. 1920 gehört er zu den Linken der Partei, die zur KPD übertreten. Nach der




Preiserhöhungen bei der LVB gestoppt

Von Steffen Wehmann und Franziska Riekewald Das jahrelange Engagement der Fraktion DIE LINKE im Leipziger Stadtrat für eine Begrenzung der Fahrpreise und eine bessere Finanzierung der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hat sich endlich ausgezahlt. Seit 2009 hatte die Fraktion immer wieder auf die Unterfinanzierung der LVB hingewiesen und schon 2013 erstmals mit einem Tarifmoratorium den Stopp




Die Oktoberrevolution und die Folgen

Winfried Steffen rezensiert eine Publikation des Politologen Klaus Dallmer Die von Klaus Dallmer, Jahrgang 1951, unter dem Titel „Wladimir Lenins Großer Sozialistischer Oktoberumsturz und die Folgen“ verfasste Publikation arbeitet heraus, dass der Sturz der zaristischen Selbstherrschaft nicht als ein von Lenin ausgedachter Putsch in Leningrad stattfand, sondern eine tiefgreifende Revolution breiter Massen von Arbeiter und




Den Geflüchteten eine Stimme geben

Heraldo Hettich, Büro Cornelia Ernst, über das das Novum des europäischen Geflüchteten- und Migranten-Parlaments Am 17. und 18. Oktober 2018 fand im Europaparlament in Brüssel das erste Geflüchteten- und Migranten-Parlament statt. Anwesend waren 30 selbstverwaltete Geflüchteten- und Migranten-organisationen aus 16 europäischen Ländern. Die etwa 120 Teilnehmerinnen folgten der Einladung einer parlamentarischen Initiative der Konföderalen Fraktion




Vor 80 Jahren kam es zum verhängnisvollen Münchener Abkommen

Von W. Steffen Mit der Propagierung der Gleichberechtigung der Staaten und des Selbstbestimmungsrechts der Völker – damit auch des deutschen – hatte Hitler bedeutende Erfolge erzielt. Im März 1938 erfolgte der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich unter dem Motto „Heim ins Reich“ und „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“. Danach streckte Hitler die Hand




… und deswegen ging die Sache schief

Septemberheft der „Mitteilungen“ steht im Zeichen der Novemberrevolution / Von Wulf Skaun Kaum eine Revolution hat wohl in Charakteristik und historischer Platzbestimmung so viele Deutungen erfahren wie jene vor nunmehr 100 Jahren. Für den Zeitgeschichtler Peter Brandt ist die Novemberrevolution „alles drei zugleich: Endpunkt jahrzehntelanger Liberalisierungs- und Demokratisierungsbestrebungen, spontane Volkserhebung zur Beendigung des faktisch schon




Nächste Ausfahrt LINKS.

Ein Kommentar zur europäischen Automobilwirtschaft von Frederic Beck, Büro MdEP Cornelia Ernst Wettbewerb muss gut sein?! Warum? Ganz einfach: Er bedeutet Wohlstand und Wohlstand bedeutet Freiheit und ohne diese Freiheit ist das Leben wohl kaum lebenswert. Blöd nur, dass scheinbar all die Automobilunternehmen genau dieses Prinzip, das sie stets nach außen so hoch halten, selbst