Category: Debatte

Sozialskandal: Wohnungslose sollen monatlich mindestens 177,04 Euro bezahlen

Susanne Schaper kritisiert realitätsferne Krankenversicherungsbeiträge von Wohnungslosen und Solo-Selbstständigen Dass es in einem reichen Land wie Deutschland Menschen gibt, die kein Dach über dem Kopf haben, ist nicht hinnehmbar. Wenn diese Menschen, die sich noch nicht mal regelmäßige Mahlzeiten, geschweige denn eine Wohnung leisten können, dann noch über 150 Euro im Monat für die gesetzliche




Teuer und wenig wirksam: Pflegekammern

Von Thomas Michaelis Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Einführung einer Kammer für Pflegefachkräfte in Sachsen nicht geplant. Es ist aber wichtig, dass wir uns mit diesem Thema beschäftigen und vor einer eventuellen Einführung das Pro und Kontra diskutieren. In die Diskussion und Positionsfindung sollten unbedingt die Erfahrungen der Pflegefachkräfte und der Gewerkschaft ver.di sowie der




Demo zum Tag der Pflege auch in Dresden

Von Ralf Richter Auch in Dresden demonstrierten am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflege, zahlreiche Pflegekräfte und Gewerkschafter aus den Krankenhäusern gegen den Pflegenotstand. Sie forderten insbesondere die Abschaffung der Fallpauschale. Ganz klassisch mit der Gitarre begleitet wurde nach dem Prinzen-Lied „So viel Spaß für wenig Geld“ gesungen: „Er ist Minister und heißt Spahn,




Sachsen als modernes Bildungsland

Nötig sind andere Schulen und eine Bildungsreform von unten, sagt die LINKE Bildungspolitikerin Cornelia Falken Bildung erwerben wir nicht allein wie Robinson auf der Insel, sondern zusammen mit anderen – mit denen wir in Konflikt geraten, aber auch Aufgaben gemeinsam lösen können, mit denen wir uns deshalb über die Regeln des Zusammenleben, in der Schule




Landtagsfraktion LINKEN vor Ort im Erzgebirgskreis

Von Klaus Tischendorf Am 30.04.2019 führte die Landtagsfraktion der LINKEN eine Öffentliche Fraktionssitzung unter freien Himmel in Marienberg durch. Diese Veranstaltungen finden in regelmäßig in ganz Sachsen statt. Damit wollen die Abgeordneten in den direkten Kontakt mit den Bürger*innen treten. Es soll öffentlich Rechenschaft über die Arbeit der Fraktion gelegt werden und andererseits sich vor




Von der fliegenden Britin und der schönen Europa

Von Peter Porsch „Uns ist in alten mæren wunders vil geseit“. So beginnt das Nibelungenlied. Und wer es nicht versteht, Karl Simrock hat es übersetzt: „Viel Wunderdinge melden die Mären alter Zeit“. Ja, das ist so. Der Märchen- und Sagenschatz der Völker und Kulturen der Welt ist voller Berichte über Wundersames. Es ist vor langer,




Sachsen braucht einen Mietendeckel

Von Caren Lay Das Thema Bezahlbare Mieten ist in aller Munde. Anfang April waren deutschlandweit mehr als 55.000 Menschen für bezahlbare Mieten und gegen Spekulation auf der Straße. Auch in Sachsen haben mehrere tausend Menschen demonstriert. Für das Berliner Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ wurden die ersten 20.000 Unterschriften innerhalb weniger Tage gesammelt. Derweil




Gefährdet „das Auto der Zukunft“ die eigene berufliche Zukunft?

Das „Sachsensofa“ der Katholischen Kirche war zu Gast in Stangengrün bei Kirchberg. Simone Hock hat zugehört Die Region Zwickau lebt von der Automobilindustrie. Allein bei VW in Mosel arbeiten rund 8.000 Menschen. Dazu kommen noch unzählige Beschäftigte in der Zulieferindustrie, sachsenweit sind es über 95.000. Und noch immer ist das Auto des Deutschen liebstes Kind,




Pflege geht alle an!

Dorit Hollasky (DIE LINKE), Sprecherin der ver.di-Betriebsgruppe im Städtischen Klinikum sowie des „Bündnisses für mehr Personal in der Pflege und im Krankenhaus“, gehört zu den Organisatoren des zweiten „Walk of Care“ in Sachsen, der am 12. Mai – dem Tag der Pflege – um 15 Uhr auf dem Dresdner Albertplatz startet. Bei der Diskussion um




Ausarbeitung und Ratifizierung des Grundgesetzes im Rahmen des Besatzungsstatutes

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Geleitet von den durch den Kalten Krieg geprägten Zielen der amerikanischen Europapolitik, unter ihrer Führung Westeuropa auf vertraglicher Grundlage wirtschaft- und militärpolitisch zu einen, wurde die Deutschlandpolitik der westlichen Besatzungsmächte dieser strategischen Neuorientierung angepasst. Westdeutschland sollte im Sinne der Truman-Doktrin ein „Schutzwall gegen den Kommunismus“ werden. Dafür wurde die Trizone