Von Jochen Mattern Durch die montäglichen Aufmärsche von „Pegida“ und die fremdenfeindlichen Ausschreitungen ist Sachsen in den Blick der Öffentlichkeit geraten, und das weltweit. Den Sachsen selbst ist die Aufmerksamkeit unwillkommen. Sie klären strittige Angelegenheiten lieber unter sich; Einmischung von außen ist unerwünscht. An der öffentlichen Debatte über ihr kollektives Selbstverständnis hat der Unmut über