Und die Russen kriegen eine auf den Schädel!

Und die Russen kriegen eine auf den Schädel!

Von Peter Porsch Wir haben schon wieder März. Aber ich denke, vielleicht wegen meiner Herkunft, nochmal an den Februar zurück. Im Februar jährte sich zum 85. Mal der Beginn des Bürgerkriegs in Österreich, in dem sich vornehmlich Kommunisten und linke Sozialdemokraten auf der einen Seite und austrofaschistische Kräfte auf der anderen Seite gegenüberstanden. Links scheiterte




219a: Und weiter geht’s!

Nach dem halbgaren Kompromiss geht der Kampf um die Selbstbestimmungsrechte der Frauen weiter. Von Anja Eichhorn Am 22. Februar waren in Berlin zwei Dinge geschehen. Der Bundestag hat über eine Reform des Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches abgestimmt. Dass auf der Bundesebene endlich über das vorsintflutliche Informationsverbot bei Schwangerschaftsabbrüchen entschieden werden sollte, war überfällig. An der




In Berlin ist der Frauentag nun Feiertag

Berlin hat einen neuen Feiertag – und was für einen! Ausgerechnet den Internationalen Frauentag. Erstmals in der Geschichte Deutschlands ist dieser Tag zum Feiertag eines Bundeslandes geworden und das in der Bundeshauptstadt Berlin. Es waren aber nicht die LINKEN, die diesen Tag favorisierten als es darum ging, Berlin einen zusätzlichen Feiertag vorzuschlagen. Iris Spranger heißt




Blick nach vorn statt in die Kristallkugel

Von Antje Feiks Dass vor Wahlen über Umfragen geredet wird, ist nichts neues. Wie viele Institute aber mittlerweile in immer kürzeren Zeitabständen Umfragen in den analogen und digitalen Blätterwald feuern, hat sich verändert. Dazu kommen selbsterklärte „Prognose“-Anbieter. Letztlich geht es diesen darum, Geld zu verdienen. Zielgruppe dabei: Verunsicherte Politikerinnen und Politiker und einige Journalistinnen und




„Holleri du dödel di“ – Aufbruch im Osten

Von Luise Neuhaus-Wartenberg „Da habe ich was in der Hand! Da hab‘ ich was Eigenes! Da hab ich mein Jodeldiplom!“ Was Loriot hier scherzhaft meint, ist in Wahrheit eigentlich eine ernste Sache. Und es ist vor allem für Ostdeutsche eine Herzensangelegenheit. Es ist natürlich nicht die Rede vom Jodeldiplom, sondern zum einen von der Tatsache,




Widersprüche in der LINKEN

Stefan Hartmann, Mitglied des Parteivorstands der LINKEN, reagiert auf Ralf Becker Das Lesen der ersten Ausgabe unserer Landeszeitung in diesem Jahr erinnerte mich an Wilhelm Busch. Mit „Ach was muß man oft von bösen Kindern hören oder lesen! …“ begann dieser seine Verse über „Max und Moritz“. In Ralf Beckers Artikel „Neoliberalismus im Mantel der




Landesfrauenrat Sachsen e.V. wählte neuen Vorstand

Von Heiderose Gläss Turnusgemäß wurde am 19. Januar 2019 nach vier Jahren der neue Vorstand des Landesfrauenrat Sachsen e.V. gewählt. Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. ist der Dachverband sächsischer Frauenverbände, Frauenvereine, Fraueninitiativen und Frauenvereinigungen sowie Gleichstellungsinitiativen in ganz Sachsen. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen. Ziele sind Chancen- und Lohngerechtigkeit, die




Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!

Jens-Paul Wollenberg erinnert an Meilensteine in der Geschichte des Arbeiterliedes Im vergangenen Jahr wurde die Reggaemusik in das Verzeichnis Internationales Kulturerbe aufgenommen, wie ich in der letzten Ausgabe an dieser Stelle geschildert habe. Das deutsche Arbeiterlied erfuhr bereits 2014 eine ähnliche Ehre, als „Das Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung“ von der deutschen Kulturministerkonferenz als




Eine Studie untersuchte Folgen des autonomen Fahrens

Von Frederic Beck Verkehrschaos 2.0? Dieser Frage war jüngst Gegenstand eines Kommentars im WDR. Der Journalist gelangte anhand von Studienergebnissen der Technischen Universität Wien (blog.wdr.de/digitalistan/autonomfahren) zu einem eindeutigen Ergebnis: Sollte das autonome und vernetzte Fahrzeug tatsächlich in den nächsten Jahren marktbeherrschend werden, so würde sich die Situation auf Deutschlands Straßen wohl deutlich verschlechtern. Der Nahverkehr




Kein Land in Sicht für die Seenotrettung

Von René Lindenau Eigentlich ist es traurig, worüber man so reden muss – wie am 18. Februar 2019 in der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu Berlin. Zu reden war über die Seenotrettung von Flüchtlingen. Weil staatliche Institutionen und die EU ihrer Pflicht zur Rettung von Menschenleben nicht nachkommen, fühlen sich andere in die Pflicht genommen. Sie retten nun