Vor Ort können wir richtig was bewegen!

Am 26. Mai finden neben der Europawahl auch die Kommunalwahlen statt. Die haben zwar regelmäßig niedrigere Wahlbeteiligungen als Bundes- oder Landtagswahlen, aber unsere Leute können vor Ort richtig was bewegen. Das wollen wir als Landesverband unterstützen, und deshalb gibt es Hilfe bei der Produktion von Flyern, wird es eine landesweite Plakatkampagne geben und der Landesvorstand hat auf Grundlage von Vorschlägen der AG Kommunalwahl das Papier „12 Wege für attraktive Kommunen“ beschlossen, das ihr auf unserer Website findet.

Bei der Kandidat*innenfindung sind wir mittlerweile auch gut vorangeschritten. Gerade für die Stadt- und Gemeinderäte haben wir an vielen Orten neue, junge und teilweise mehr Kandidat*innen gewinnen können als zuvor. In Grimma und Waldheim kandidieren viele junge Genoss*innen für uns, in Pirna tritt die Chefin der Tafel für uns an, in Roßwein der Vorsitzende des Blindenverbandes Sachsen, in Wurzen eine Schulleiterin und in Rosenthal-Bielatal hat gleich ein ganzes Haus seine Bereitschaft erklärt, zu kandidieren.

Andererseits gibt es aber auch einige weiße Flecken und insbesondere jüngere Frauen werden – in Stadt und Land – noch gesucht. Und das ist dringend nötig: In kommunalen Gremien liegt der Frauenanteil bundesweit durchschnittlich bei nur 25 Prozent. Daher möchten wir auch parteilose Frauen motivieren, sich für unsere Wahllisten zu melden. Das klappt am besten, wenn wir die Menschen direkt ansprechen – denn viel zu oft heißt es nach der Wahl: Warum habt ihr mich denn nicht gefragt? Also: Auf geht’s, fragen kost‘ ja nüscht!