Wie kommt es zur Bildung einer Seniorenvertretung? Beispiel Freital

Wie kommt es zur Bildung einer Seniorenvertretung? Beispiel Freital

von Peter Müller Im Hinblick auf die kommunale Seniorenpolitik ist der demografische Wandel der Ausgangspunkt aller Überlegungen. Die älteren Menschen leben heutzutage selbstbestimmter und nach anderen „Altersbildern“ als die vergangenen Generationen und sehen die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben als eine Möglichkeit, mit ihren Lebenserfahrungen und ihrem Wissen an einer gesellschaftlichen Tätigkeit teilzunehmen.




Der Extremist ist raus!

Peer Pasternack analysiert Abwicklung vor 25 Jahren bei Jour fixe von Wulf Skaun Bewegende Themen oder namhafte Referenten bescherten Jour fixe, dem von Klaus Kinner und Manfred Neuhaus vor Jahresfrist gegründeten „unkonventionellen Gesprächskreis“ an der Leipziger Dependance der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, stets die höchsten Teilnehmerzahlen. Für das zehnte Diskussionsforum am 17. Dezember 2015 traf beides zu:




Amazon und die Methoden des Union Busting II

Gezieltes Mobbing als Strategie gegen den Streik von Christian Rother Dem Unternehmen Amazon wird vorgeworfen, eine gewerkschaftsfeindliche Haltung einzunehmen. Diese Haltung bekommen Angestellte in ihrem Arbeitsalltag immer wieder zu spüren. Dabei unterscheidet das Unternehmen zwischen den Mitarbeitern und teilt sie in Gruppen ein. Es wird beispielsweise unterschieden zwischen Nichtstreikenden, Streikenden, Vertrauensleuten der Gewerkschaft und Betriebsratsmitgliedern.




Auch SexarbeiterInnen verdienen Selbstbestimmung

von Susanna Karawanskij Dem Thema Prostitution begegnete ich bei der LINKEN erstmalig durch Conny Ernst (MdEP), die als damalige Abgeordnete im Sächsischen Landtag eine Anhörung anstieß, bei der verschiedene Sachverständige gehört wurden. Ich selbst arbeitete zu dieser Zeit in einem Forschungsprojekt an der Universität Leipzig zum Thema grenzübergreifender Prostitution, und unsere Professorin sowie weitere Wissenschaftlerinnen




„Wer flüchtet schon freiwillig“

von Axel Troost Viele BürgerInnen und Politiker in der „Berliner Republik“ sehnen einen Politikwechsel in der Flüchtlingsfrage herbei, d.h. einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik. Das bürgerliche Lager und auch die Sozialdemokratie waren hin und wieder zu einem solchen abrupten Kurswechsel bereit: Atomausstieg, Ende der Wehrpflicht, Mindestlohn. Vom glatten Nein zum glatten Ja. Also jetzt ein




Emanzipation oder Kolosseum

von Enrico Pfau Es ist leicht zu sagen, man sei der Flüchtlings-Herausforderung nicht gewachsen, wenn man nichts oder das Gegenteil dafür getan hat, um ihr gewachsen zu sein – ja, wenn man sogar viel dafür getan hat, dass man ihr gar nicht erst begegnet. Dementsprechend reaktionär sind die meisten Lösungsvorschläge. Sie sollen nur Menschen davon




Einladung zum Auftakttreffen LAG Migration und Asyl am 19. Februar 2016 in Dresden

von Juliane Nagel Seit mindestens einem Jahr tobt bundesweit die Debatte um die Aufnahme von Geflüchteten. Inzwischen nimmt sie immer schrillere Töne an: Obergrenze vs. Menschenrecht, Integration vs. Abschottung, Willkommenskultur vs. rassistische Mobilmachung. DIE LINKE ist die Partei, die sich bisher vorbehaltlos für Asyl als Menschenrecht positioniert, auf allen Ebenen gegen die Verschärfung von Asylgesetzen




Vor 60 Jahren: XX. Parteitag der KPdSU – Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

von Dr. Hartmut Kästner / Prof. Dr. Klaus Kinner Wahrscheinlich waren viele Delegierte des XX. Parteitages der KPdSU in freudiger Stimmung, als sie sich am letzten Tagungstag zum Kreml begaben. Es war der 25. Februar 1956, und am Nachmittag würde der Parteitag enden. Wenn es auch der erste Parteitag nach Stalins Tod war, so waren




Die „Samurai-Rechten“ von Zeithain – wie die Sächsische Zeitung Nazis macht

De Maziere kommt am 11. März von Pieter Potgieter Dominique Bielmeier arbeitet als Reporterin für die Sächsische Zeitung. Kürzlich bekam sie einen spektakulären Auftrag, sie sollte heraus finden, was im neuesten „Nazi-Dorf“ Sachsens los ist, in Zeithain. Wir erinnern uns: Am 26. Januar kam Zeithain bei Riesa – seit der Wende erstmalig – bundesweit in



Happy new year?

von Cornelia Ernst Das neue Jahr hat gleich mit zwei Paukenschlägen begonnen. In der ersten Plenarsitzung im Januar war die polnische Premierministerin Szydlo im Parlament und begründete unter dem Beifall der konservativen Fraktionen, warum die Politik von PIS zur Gleichschaltung der Medien und des Verfassungsgerichtes völlig demokratisch und europäisch sei. Einen Tag später lehnten es