Von den Regeln der „Leitkultur“

Von den Regeln der „Leitkultur“

von Peter Porsch „Regeln müssen sein, sonst hätten wir Anarchie. Und das wollen wir nicht“, sagte mir einst ein Sportlehrer. Aber das gilt nicht nur für den Sport. Menschen regeln vieles, Deutsche angeblich alles. Was liegt also näher, als für all jene, die jetzt so ungeordnet zu uns kommen, einen Text zu verfassen mit dem




Vor 90 Jahren: Der XIV. Parteitag der KPdSU(B), 18.-31. Dezember 1925

von Hartmut Kästner Historische Prozesse aus der Sicht der Gegenwart zu betrachten, ist immer interessant und aufschlussreich. Das trifft insbesondere für die 83 Jahre dauernde Geschichte der UdSSR zu. Die auf dem Boden des sogenannten Marxismus-Leninismus stehenden Historiker – zu dem der Verfasser des Artikels auch gehörte – haben diese Geschichte als einen stetig aufsteigenden




Der alte Neue, sächsische Eierschecke und ein linkes Wahlprogramm

„Rückkehrergedanken“ von MdL Heiko Kosel Rückkehrer sind in Sachsen gegenwärtig ziemlich angesagt. Jeder will sie haben und wirbt um sie: Die IHK, die Gewerkschaften, die Landkreise und auch die Staatsregierung – letztere sogar mit Eierschecke für sächsische Westpendler. Dabei geht es aber nicht nur um das Füllen demografischer Lücken, sondern vor allem um den Nutzen




Warum braucht linke Wirtschaftspolitik ein theoretisches Fundament?

von Axel Troost Die meisten Mitglieder der LINKEN in Sachsen haben, sei es in Auszügen oder als ganze Bände, Texte von Marx und Engels gelesen oder studiert. Die von Marx begründete historisch-kritische Analyse der kapitalistischen Verhältnisse hat auch heute, über eineinhalb Jahrhunderte später, noch große Aktualität und bietet weiterhin viele Erkenntnisse. Für viele Fragen der




Rückblick und Ausblick als Sozialist

von Rico Gebhardt Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende. Es war ein hartes Jahr, insbesondere für jene, die für Mitmenschlichkeit, Toleranz und Frieden den Rücken gerade machen. Für Menschen wie uns. Hunderttausende kamen, weil sie vor Krieg und Terror, vor Armut und Hunger flohen. Rechtspopulisten und Nazis machen Stimmung gegen sie. Der Terror ist




Lessing fair

von René Lindenau Seit Monaten erleben Deutschland und Europa die Flucht von Millionen. Sie kommen vornehmlich aus Kriegsgebieten und Konfliktregionen, wo ihnen ein menschenwürdiges Leben unmöglich gemacht wurde. Zur Ironie gehört: Ihre Flucht führt sie in Länder, in denen sie vielfach nicht willkommen sind, oder die sie erst zum Verlassen ihrer Heimat genötigt haben. Denn




Angriff der Reptilien auf Moskau

von Andreas Haupt Mit der Neuübersetzung des erstmals vor bereits 90 Jahren erschienen Kurzromans „Die verfluchten Eier“ des russischen Jahrhundertautors Michail Bulgakow leistet der Galiani Verlag einen weiteren bemerkenswerten Beitrag zum Jahr der russischen Sprache und Literatur in Deutschland. Und wieder ist es dem Übersetzer Alexander Nitzberg hervorragend gelungen, den gesamten Reichtum der Sprache Bulgakows




Das Gefängnis als Universität des Kampfes

von Martina Anderson Martina Anderson, MdEP GUE/NGL (Sinn Féin), Abgeordnete für die sechs Grafschaften im Norden von Irland, schreibt für uns über ihre politische Sozialisation und die politischen Prioritäten der republikanischen Linken in Irland Ich bin gebeten worden, über meine persönlichen Einflüsse und meinen Republikanismus zu schreiben. Ich kann nicht beginnen ohne Bezug auf die




Gerhard Schöne feiert 50jähriges Bühnenjubiläum

von Ralf Richter Im Meißner Stadttheater begann Gerhard Schöne 1965 als „Junges Talent“ Er ist ein Meister der leisen Töne: Gerhard Schöne. Es war der Anregung der Intendantin des Meißner Stadttheaters Renate Fiedler zu verdanken, so der Künstler, dass er sein 50. Bühnenjubiläums mit dem Sonderkonzert „Junge Talente und noch kein Ende“ am 3. Oktober




Helmut Schmidt: 23.12 1918 – 10.11.2015

von René Lindenau Erst der Tod ließ ihn mit dem Rauchen aufhören. Mit sechsundneunzig Jahren tat er seinen letzten Zug: Helmut Schmidt. In der Tat – viel Rauch hat er gemacht, aber bei dem Verstorbenen war nie nichts dahinter. Denn hinter dem Rauch verbarg sich einiges: Wenn er auch erklärtermaßen nichts von Visionen hielt, Gestaltungswillen