Der 1. Weltkrieg – Ein Krieg in Briefen

Der 1. Weltkrieg – Ein Krieg in Briefen

von René Lindenau Jedes geschichtliche Ereignis lässt Fragen zurück. Bei der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, wie der US-Diplomat und Historiker George F. Kennan den Ersten Weltkrieg nannte, ist das nicht anders. Eine wichtige Quelle, um sich ein Bild von dessen Verlauf und von seinen Gräueln zu machen – oder auch, um Antworten zu ergründen, ist




Glückwunsch zum 10.!

von Helmut Scholz Die Partei der Europäischen Linken (EL) steht bei den Wahlen zum Europäischen Parlament vom 22.-25. Mai vor einer ihrer größten Aufgaben und Herausforderungen. Erstmalig haben sich die Delegierten von über 30 Parteien auf dem jüngsten EL-Kongress in Madrid im Dezember 2013 auf einen gemeinsamen Spitzenkandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten geeinigt: Alexis




Das Ende von Windows XP und das Schweigen der Parteien

von Ralf Richter Dass von der CDU zum Ende von Windows XP am 8. April nichts zu hören war, konnte man absehen – im Bundeskanzleramt versucht man gerade zu verstehen, was das Internet ist. Aber was ist eigentlich mit den anderen? LINKEN, Piraten oder Grünen? Zum Hintergrund: Der US-Konzern Microsoft beglückte bislang die Computergemeinde der




Die Umgebung frei gestalten

Dresden, Leipziger Straße 33. Grün umrankt erheben sich gealterte Ex-Fabrikgebäude, zwischen denen sich eine bunte Welt eröffnet: Der „Freiraum Elbtal“ – ein Biotop für Mensch, Tier und Pflanze, Ort für die freie Entfaltung. Hier blüht das Leben, können Kreative und Freigeister sich verwirklichen und ihre Umgebung völlig frei gestalten. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit




Kostenlos ins Museum? Das gibt´s doch nur im Märchen. Oder?

Was auf den ersten Blick anmutet wie ein Stück Erinnerung an längst vergangene Zeiten, ist keine Ostalgie. „Kostenlos ins Museum“ gibt es tatsächlich. Und die Frage nach dem „Wo“ ist leicht beantwortet: in der Trabant- und Robert-Schumann-Stadt Zwickau. Genaueres erfuhren wir von Ute Brückner, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Zwickauer Stadtrat. In Zwickau ist




AfD-Erfolg in Sachsen „erschreckend“ oder viel mehr erwartbar?

Ein Kommentar von Ralf Richter Sachsen hat gewählt. Erschreckend: Über die Hälfte der wahlberechtigten Bürger sind nicht zur Wahl gegangen – und die, die wählten, haben für Bundesverhältnisse überdurchschnittlich Zuflucht bei einer neuen Partei gesucht. Diese neue Partei war nicht die der Piraten, sondern die Alternative für Deutschland (AfD): Aus dem Stand gewann die Partei,



„Ich provoziere für die Liebe und die Revolution“

von Jens-Paul Wollenberg Léo Ferré, der große Chansonnier und Anarchist – das Chanson bedeutet ihm Poesie und Kraft. Ein verzweifelter Schrei, der die Hoffnung in sich trägt, die Hoffnung auf Anarchie als innere Haltung. Seine Lieder, die schonungslos politische und soziale Missstände anprangern, trägt er mit beißender Ironie vor. Außergewöhnlich und unnachahmlich schleudert er mit




Sprache macht Macht!

von Peter PorschDas ist so eine Sache mit der Sprache. Landläufig meint man, sie drücke aus, was wir zu sagen beabsichtigen. Das ist ja auch im Normalfall so. Aber wenn wir uns erst einmal auf sie eingelassen haben, bleibt sie nicht unbeteiligt an dem, was wir sagen, und sie wirkt oft ganz subtil, fast unbemerkt.




BI „Leipzig Korrektiv“ besucht anlässlich einer Recherchereise Edit Pikács

Am 12. April 2014 besuchten die deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky, Stephan Bosch und Richard Gauch, allesamt Mitglied in der Bürgerinitiative „Leipzig Korrektiv“ sowie der Bürgerrechtler Aladár Horvath Frau Edit Pikács in Galgagyörk. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Ungarn sind Roma. Viele von ihnen leben in ärmlichen Verhältnissen. Auch andauernde Diskriminierung und Ausgrenzung von der




Roma in Ungarn – Am Rande einer geschlossenen Gesellschaft

von Cornelia Ernst und Manuela Kropp Im März 2014 sind wir nach Ungarn gereist, um uns dort über die Lage der 700.000 ungarischen Roma zu informieren, und um den Vorsitzenden der jüngst gegründeten Romapartei (MCP), Aladár Horváth, zu treffen. Letztes Jahr fiel die Entscheidung, eine eigene Romapartei zu gründen, um ihre politischen Interessen ausreichend vertreten