Heraus zum 8. März! Frauen*kampftag 2014

Heraus zum 8. März! Frauen*kampftag 2014

Am 08. März 2014 findet wie jedes Jahr der sogenannte „Internationale Frauentag“ statt. Als die Genossinnen 1911 den ersten Frauentag ins Leben riefen, ging es um die Erkämpfung gleicher gesellschaftlicher und politischer Rechte. Auch viele folgende Generationen der feministischen Kämpfe riefen Forderungen nach Gleichstellung auf den Plan, der 8. März hat dabei immer eine wichtige




Zwischen Kiew, Sewastopol und Moskau

von Pieter Potgieter   „Willkommen in der Hölle!“ Der das sagt, ist der neue „Staatschef“ der Ukraine, der 39jährige Arseni Jazenjuk. Was die Ukraine jetzt braucht, ist Geld, hat die neue nicht demokratisch gewählte Regierung erkannt. Erst mal schnell 15 Milliarden. Und da soll sich Russland bitte beteiligen, immerhin ist man ja Russland so freundlich




Rüstungsforschung eindämmen – mit mehr Transparenz

von Gerhard Besier Wer bezahlt, bestellt: Das gilt nicht nur im Kleinen – wie beim Bäcker um die Ecke –, sondern auch in größeren Zusammenhängen. Im Wissenschaftssystem wird dieser Grundsatz bei Forschungsvorhaben augenscheinlich, die von Dritten bezahlt werden. Ohne dieses zusätzliche Geld wären viele Bereiche der chronisch unterfinanzierten sächsischen Hochschulen längst nicht mehr arbeitsfähig. Drittmittel




Zwischen Revolution, Reform und Troika

Der portugiesische Linksblock (BE) als Sammlungsbewegung Am 25. April vor 40 Jahren fand die erste und letzte linke Erhebung im Westen Europas seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges statt. Damals stürzten in Portugal linke Militärs des MFA (Movimento das Forças Armadas, die Streitkräfte der portugiesischen Nelkenrevolution 1974, d. Red.), unterstützt durch die Zivilbevölkerung, das korporatistische,




„Wenn Du nicht sagst, was los ist, versteht es keiner“

Alle drei sind sie Leipziger, alle drei machen sie Musik mit politischen Anspruch: Ausriss aus einem anarchischen Gespräch mit dem Leipziger Pianisten, Komponisten und Sänger Hubertus Schmidt, dem Autor, Dichter und Sänger Jens-Paul Wollenberg sowie mit der Malerin und bekennenden Straßenmusikerin Uta Pilling. Beim Thema Musik mit politischem Anspruch stoßen zuerst die Protestsongs der 60er




Die Ukraine im geostrategischen Sandkasten

von Helmut Scholz und Dr. Norbert Hagemann Medien und Politik ringen zurzeit um die Deutungshoheit hinsichtlich der Entwicklungen in und um die Ukraine. Dabei stellen sie die seit Wochen in Kiew Protestierenden assoziativ bevorzugt in eine Reihe mit den Aufbegehrenden im arabischen Raum, um zu suggerieren, es würde um eine historische Wahl zwischen dem demokratischen




Zuwanderung: Fakten gegen Vorurteile

von Michael Leutert Wenige Themen werden zurzeit öffentlich so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Aufnahme politischer Flüchtlinge in und die angebliche Armutsmigration von Rumänen und Bulgaren nach Deutschland. Von der CSU bis zur NPD wird die diffuse Angst vieler Bürgerinnen und Bürger geschürt. Anschläge rechter Gruppen haben nicht lange auf sich warten lassen. Gegen




Graue Traumfabrik

von Rico Schubert Nathanael West zeigt bereits 1939 die hässliche Seite Hollywoods 1965, zur deutschen Erstveröffentlichung des Werks, urteilte der SPIEGEL euphorisch: „Das vierte und letzte Buch des zu Lebzeiten verkannten misanthropischen US-Roman- und Drehbuchautors West (1940 tödlich verunglückt) ist sein bestes und der bisher bestgelungene literarische Racheakt an Hollywood und seinen Kunden“. Dem kann




Marek Grechuta – Der polnische Troubadour des poetischen Gesangs

von Jens-Paul Wollenberg Marek Grechuta war mit Abstand der populärste Sänger Polens. Als er zwei Jahre alt war, kauften seine Eltern ein Klavier, für das sich der kleine junge schon bald interessierte. Der am 10. Dezember 1945 geborene Marek nahm ab seinem siebenten Lebensjahr Klavierunterricht bei einem Kirchenorganisten in seiner Heimatstadt Zamo??. Sein Abitur absolvierte




Buchtipp: Kulturgeschichte des Ersten Weltkrieges von Ernst Pieper

Eine Empfehlung von Pieter Potgieter   Bei einem großen Jubiläum erscheinen meist mehrere miteinander um das Leser-Interesse konkurrierende Werke – so ist es natürlich auch in diesem Jahr, an dem sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal jährt. Die „Leit-Medien“ legen sich in solchen Fällen immer rasch auf ihre Favoriten fest: Bereits im