Streifzug durch die G8-Szene

Die Zeitschrift „iz3w“ ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum. In sechs Ausgaben pro Jahr beschäftigt sie sich u.a. mit den verschiedenen Aspekten der Globalisierung, mit Migration und Rassismus, Entwicklungspolitik und -theorie, mit Ökologie und Medien sowie sozialen Bewegungen. Iz3w steht dabei für „Pnformationszentrum 3. Welt“. Die Ausgabe Nr. 299 (März/ April 2007) widmet sich in ihrem Themenschwerpunkt dem kommenden Gipfeltreffen der G8. In der Ankündigung dazu heisst es: Wie so oft ist es das Wechselspiel zwischen Regierenden und Protestierenden, welches das Feld für Verschwörungstheorien öffnet. Teile der globalisierungskritischen Bewegung lechzen geradezu nach Enthüllungen, die das Bild von den Weltregenten, die es anzugreifen gilt, stützen. Der Themenschwerpunkt will daher neben Beiträgen zu Politik und Geschichte der G8 die Frage aufgreifen: Wer hat die Macht? In den Beiträgen wird u.a. die Debatte um internationale Herrschaft und Hegemonie gespiegelt, die Frage politischer Einflussnahme und szenischer Inszenierung durch die G8 erörtert, ihre Funktion als sicherheitspolitisches Sprachrohr.Abgerundet wird der Themenschwerpunkt mit einen Streifzug durch die G8-Szene. Unter der Rubrik „Politik und Ökonomie“ findet sich zudem ein interessanter Aufsatz zur Migrationsproblematik: Migration: Nutzbar gemacht. Soziale Bewegungen zwischen Selbstorganisation und Klientelismus. Ein Aufsatz, der zur ergänzenden Lektüre zu unserem Interview mit Candeias (Links! 10/2006) nur zu empfehlen ist. Zu beziehen ist die Zeitschrift über die Homepage www.iz3w.org oder in diversen 3. Welt- und Infoläden. Heftpreis 5,30 €, ältere Nummern 4,00 €.

 

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