Tag: Zukunft

„Ein ‚Handelskrieg‘ zwischen China und der EU hilft niemandem“

„SachsensLinke“ befragte den LINKEN EU-Abgeordneten Helmut Scholz zu den Beziehungen zwischen der EU und China. Der G20-Gipfel in Hangzhou ist unlängst zu Ende gegangen. Erneut gab es dabei ein Zusammentreffen von Angela Merkel und Xi Jiping, dem chinesischen Präsidenten, die nicht nur über das Verhältnis Deutschland – China, sondern auch über die Beziehungen zwischen der




Die Sache mit der Identität

von Peter Porsch „Wenn alles unveränderlich wäre, ließe sich alles in eine unveränderliche Ordnung der Vernunft bringen, wäre jedes Geheimnis ungeboren, jede Frage gefragt, das Unvorhergesehene vorausgesehen, Außervernünftiges nicht denkbar.“ Das stellt Jurij Brezans Krabat erschrocken fest. Nur die Vernunft, nur Vorhergesehenes, keine Veränderung für ewig? Keine Phantasie, nichts Neues, keine Überraschungen – ziemlich langweilig.




Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Am 12. März fand 25 Jahre nach Gründung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen im Haus des Buches die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Lutz Kirschner, Bereichsleiter Bundesweite Arbeit der RLS, blickte in seinem Grußwort auf ein Vierteljahrhundert Zusammenarbeit und die Herausforderungen der Zukunft. Die aktuelle Situation in Sachsen und die Verantwortung, welche die gesellschaftliche Linke in dieser Situation trägt,




Beitrag zur Strategiedebatte

von Peter Porsch DIE LINKE hat die Zukunft wiederentdeckt – mit Sorge um sie. Das ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Die Debatten wuchern, Konferenzen jagen sich. Offensichtlich steht es nicht so gut um die Gegenwart – nicht in der Gesellschaft und nicht in der LINKEN. Wer über die Zukunft bestimmen will, muss in der Gegenwart




Gleichstellungsangelegenheiten – ein kurzer Überblick

von Claudia Jobst Zahlenfakten Im Februar 2015 zählt der Landesverband der LINKEN insgesamt 9.096 Mitglieder, der Frauenanteil beträgt 45%. Seit dem 01.01.2014 bis jetzt sind 285 Eintritte zu verzeichnen, wobei aber nur 75 Frauen sind (26 %). Diese Zahlen sind nahezu identisch mit denen in vorangegangenen Jahren. Von dreizehn Kreisvorständen haben immer noch neun die




Wider die deutsche Zukunft

von Silvio Lang Am 07. Juni war Dresden zum wiederholten Male in diesem Jahr Zentrum des antifaschistischen Widerstandes in der Auseinandersetzung mit braunem Ungeist. Unter dem Label „Tag der deutschen Zukunft“ wollten, nach Anmeldung durch den vom Februar hinlänglich bekannten NPD- und Freie Kameradschaftsmann Maik Müller, Nazis marschieren. Die geplante „Marschroute“ sollte vom S-Bahnhaltepunkt Pieschen




„Energieland Sachsen“?

Dr. Monika Runge schreibt im Editorial der Links! Ausgabe November 2011 Der sächsische Klimaschutz- und Energieexperte Hans-Jürgen Schlegel, selbst CDU-Mitglied, kritisiert im Interview mit dieser Zeitung, die sächsische Staatsregierung sei auf dem „falschen Weg“. Denn Ministerpräsident Tillich hat sich in seiner Regierungserklärung „Energieland Sachsen“ vor wenigen Monaten für eine Nutzung der Braunkohle als Brückentechnologie zur




Hinter Revolte und Reform – Die Tiefe eines Bruchs

Eine Analyse von Stefan Bollinger für ### 7/8 2008 Wogegen 1968 in West wie Ost angetreten wurde, war für die damaligen Akteure klar und teilweise blockübergreifend. Sie wollten mehr Demokratie, die unmittelbare Beteiligung des Bürgers, Studenten, Arbeiters an der Selbstverwaltung der ihn betreffenden Prozesse, solidarische Verteilung, letztlich oft sozialistische Ziele. Sie fanden sich nicht mehr




Ausblick nach den Wahlen 2008

Dr. Michael Friedrich in der ###-Ausgabe 7-8/2008 Mit Blick auf den künftigen Kreistag in Torgau wird der Delitzscher schon bald als eine fast idyllische Veranstaltung in Erinnerung bleiben. Ich freue mich, dass es meine Fraktion verstanden hat diese Idylle durch 26 eigene Anträge und eine Vielzahl kritischer Anfragen konstruktiv zu beleben. So haben wir u.




Ohne Bezug zur Realität

Klaus Ernst und Michael Schlecht sehen Rechtsabweichlertum und Neoliberalismus in der LINKEN, sobald ihre Positionen zur Rente nicht geteilt werden. Eines vorweg: Mit ihrem Artikel „Gefahren für die Rente“ in der Aprilausgabe der Zeitschrift „Sozialismus“ greifen MdB Ernst und LINKEN-Vorständler Schlecht in die unterste Schublade der Stilmittel politischer Auseinandersetzung. Als „neoliberal“ bzw. „Angriff von Rechts“