Tag: Zukunft

Historischer Schritt in der Bildungspolitik

Der Volksantrag zum längeren gemeinsamen Lernen in Sachsen ist gestartet. Von Cornelia Falken Am letzten September-Wochenende fiel der Startschuss für den Volksantrag zum „Längeren gemeinsamen Lernen in Sachsen“. Seitdem können die Bürgerinnen und Bürger in rund 100 Büros (u.a. in allen Büros der LINKEN), verteilt über das ganze Land, die Bögen mit dem Volksantrag unterschreiben




Quo vadis, DIE LINKE?

Von René Lindenau Beginnen wir ganz profan und fragen: Wozu sind Parteien da? Was treibt sie an? Sie vertreten Interessen und stehen für ein Programm, das die jeweiligen politischen Mitbewerber nicht vertreten. Soweit so gut. Problematisch wird es nur, wenn eine Partei nur mit sich selbst beschäftigt ist, die Öffentlichkeit scheut und wenn sie Sitzungen




Ein wichtiger Ort der Begegnung

René Lindenau hat mit Aktiven vom Sprechcafé in Cottbus gesprochen. Ihr Projekt hat Vorbildcharakter Wie entstand die Idee zu dem ersten Sprechcafé? Was ist das Anliegen des Sprechcafés? Wer waren die Initiatoren? Los ging es mit dem Vorgängerprojekt, den „Ankommenspatenschaften“. In diesem Projekt des Paritätischen Brandenburgs haben wir gemerkt wie wichtig es ist, offene Begegnungsräume




Das Leninsche Erbe auf das Bleibende prüfen

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Stefan Bollinger, Autor von „Oktoberrevolution. Aufstand gegen den Krieg“, hat nahezu zeitgleich in der Reihe „Basiswissen“, verlegt vom PapyRossa Verlag, den Titel „Lenin. Theoretiker, Stratege, marxistischer Realpolitiker“ veröffentlicht. Er beginnt mit der Situationsbeschreibung: „Seine Denkmäler in der ehemaligen Sowjetunion, in der alten DDR, in Osteuropa sind fast alle geschleift. Hundert




„Ein ‚Handelskrieg‘ zwischen China und der EU hilft niemandem“

„SachsensLinke“ befragte den LINKEN EU-Abgeordneten Helmut Scholz zu den Beziehungen zwischen der EU und China. Der G20-Gipfel in Hangzhou ist unlängst zu Ende gegangen. Erneut gab es dabei ein Zusammentreffen von Angela Merkel und Xi Jiping, dem chinesischen Präsidenten, die nicht nur über das Verhältnis Deutschland – China, sondern auch über die Beziehungen zwischen der




Die Sache mit der Identität

von Peter Porsch „Wenn alles unveränderlich wäre, ließe sich alles in eine unveränderliche Ordnung der Vernunft bringen, wäre jedes Geheimnis ungeboren, jede Frage gefragt, das Unvorhergesehene vorausgesehen, Außervernünftiges nicht denkbar.“ Das stellt Jurij Brezans Krabat erschrocken fest. Nur die Vernunft, nur Vorhergesehenes, keine Veränderung für ewig? Keine Phantasie, nichts Neues, keine Überraschungen – ziemlich langweilig.




Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Am 12. März fand 25 Jahre nach Gründung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen im Haus des Buches die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Lutz Kirschner, Bereichsleiter Bundesweite Arbeit der RLS, blickte in seinem Grußwort auf ein Vierteljahrhundert Zusammenarbeit und die Herausforderungen der Zukunft. Die aktuelle Situation in Sachsen und die Verantwortung, welche die gesellschaftliche Linke in dieser Situation trägt,




Beitrag zur Strategiedebatte

von Peter Porsch DIE LINKE hat die Zukunft wiederentdeckt – mit Sorge um sie. Das ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Die Debatten wuchern, Konferenzen jagen sich. Offensichtlich steht es nicht so gut um die Gegenwart – nicht in der Gesellschaft und nicht in der LINKEN. Wer über die Zukunft bestimmen will, muss in der Gegenwart




Gleichstellungsangelegenheiten – ein kurzer Überblick

von Claudia Jobst Zahlenfakten Im Februar 2015 zählt der Landesverband der LINKEN insgesamt 9.096 Mitglieder, der Frauenanteil beträgt 45%. Seit dem 01.01.2014 bis jetzt sind 285 Eintritte zu verzeichnen, wobei aber nur 75 Frauen sind (26 %). Diese Zahlen sind nahezu identisch mit denen in vorangegangenen Jahren. Von dreizehn Kreisvorständen haben immer noch neun die




Wider die deutsche Zukunft

von Silvio Lang Am 07. Juni war Dresden zum wiederholten Male in diesem Jahr Zentrum des antifaschistischen Widerstandes in der Auseinandersetzung mit braunem Ungeist. Unter dem Label „Tag der deutschen Zukunft“ wollten, nach Anmeldung durch den vom Februar hinlänglich bekannten NPD- und Freie Kameradschaftsmann Maik Müller, Nazis marschieren. Die geplante „Marschroute“ sollte vom S-Bahnhaltepunkt Pieschen