Tag: Wohnraum

„Wir würden gerne auch hier wohnen!“

In Kiel kämpft ein Bündnis um bezahlbaren Wohnraum für Normal- und Geringverdiener. Im Juli gab es in Schleswig-Holstein eine „erste Demonstration gegen Luxuswohnungen“, wie eine Tageszeitung titelte – organisiert in Kiel vom „Bündnis für bezahlbares Wohnen“. So wird ein Problem angegangen, dass in ganz Deutschland und in der ganzen kapitalistischen Welt virulent ist, ob auf




Die soziale Dimension des Wohnens in Sachsen

von Enrico Stange Eine kürzlich im Auftrag von Bau- und Baustoffindustrie sowie Mieterbund veröffentlichte Studie fordert einen erheblichen Aufwuchs im sozialen Wohnungsbau. Für Sachsen sollen so 342.000 Sozialwohnungen neu errichtet werden. Andererseits lässt die Pestel-Studie erfahren, dass die Zahl der Sozialwohnungen in Sachsen um knapp Zweidrittel auf gerade mal noch 83.000 gesunken ist. Andererseits spricht




Soziale Problematik als Grundlage für künftige Ausgrenzungsgegenstände

Von Ingo Groepler-Roeser für Links! Online Am vergangenen Wochenende titelte die Leipziger Volkszeitung eher beiläufig „Makler muss über soziale Lage aufklären“ – im Immobilienteil auf Seite 55. Hinter der Überschrift verbirgt sich, knapp zusammengefasst, der Anspruch, dass künftig Wohnungsmakler ihre zuziehende (also ortsunkundige) Mandantschaft auf „sozial problematisch[e]“ Wohnlagen und damit auf ein „negatives Image“ des




WOBA, WOBA, du musst wandern…

von René Fröhlich, Sprecher für Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke.PDS im Sächsischen Landtag Ob eine in kommunaler Hand befindliche WOBA die Mietsteigerungen, die die Gemüter in den vergangenen Wochen aufgeheizt haben auch hätte machen müssen oder gemacht hätte spielt für Dresden keine Rolle mehr. Insoweit ist die Diskussion um Sinn und Unsinn,




Das Ende der Würde

Über Wohnraumverkleinerung und kommunale Repression Von Ingo Groepler-Roeser Wer in den vergangenen Tagen aufmerksam die Entwicklungen um die ALG II- Rechtfertigungsdebatte der großen Koalition verfolgt hat, ist unfreiwillig Zeuge einer massiven Attacke auf die Würde der in Deutschland lebenden Arbeitslosen geworden. Jüngstes Beispiel ist laut MDR die Offerte des Wirtschaftsministers Haselhoff in Sachsen-Anhalt, der es




Erklärung der Linkspartei.PDS Dresden zum geplanten 100%-igen Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (WOBA)

Am 15.7.2005 beschloss der Dresdner Stadtrat mit deutlicher Mehrheit den 100%igen Verkauf der Dresdner Wohnungsbaugesellschaft „WOBA“ Dresden GmbH. Dies bedeutet, die Stadt veräußert 47.829 Wohnungen, 1.337 Gewerbeeinheiten und 8.195 PKW-Stellplätze, inklusive der damit verbundenen Grundstücke.