Tag: WOBA

Was so in den Bilanzen der WOBA steht

von Enrico Stange und Tilo Wirtz Seit dem Verkauf der WOBA ist der Konzern sehr bemüht, den Informationsfluss nach außen möglichst klein zu halten. Das ist übrigens nichts Besonderes. Fast alle privatwirtschaftlichen Organisationen halten es mit dem Stillschweigen wie diese sprichwörtlichen ehrenwerten Familien in Süditalien. Und was doch an die Öffentlichkeit gelangt, ist häufig mehr




Nicht dickschen, sondern diskutieren

Auch die Dresdner Linke kann aus der Geschichte lernen. Mark Spitz kommentiert für Links! „Die Linken vermehren sich durch Spaltung!“ Ralf Lunau, Vorsitzender einer seit Mitte Juli um sieben linke Linke geschrumpften Halblinksfraktion im Dresdner Stadtrat, zitiert dieses Bonmot mit einer Portion Sarkasmus. Seit sich im 19. Jahrhundert eine soziale Antwort auf die Verwerfungen des




Privatisierung und Daseinsvorsorge

Die Versprechen sind immer die selben: Alles wird besser, effizienter und billiger. Erfahrungen zeigen, was Privatisierungen im Bereich der Daseinsvorsorge wirklich bedeuten. Ein Beitrag von Ralf Becker Der Woba-Verkauf in Dresden vergangenes Jahr ließ die Wellen hochschlagen, seither wird intensiver über die Eigentumsformen von Wirtschaftsunternehmen nachgedacht, die Aufgaben der Grundversorgung für die Bevölkerung erfüllen. Oskar




Den Dresdner Sozialismus kentern – geht das?

Von Ingo Groepler-Roeser Derweil in Deutschland noch Kapitalismus herrscht, beginnen einige Dresdner Genossinnen und Genossen der Partei Die Linke., dort bekannt auch als WOBA-Privatisierer, den Sozialismus schon mal zu zerlegen. Anlass der nachfolgend näher beschriebenen Streiterei ist die Neugründung der Linksfraktion im Dresdner Stadtrat, einstimmig vom beschlussfähigen Stadtvorstand am 19. Juli in Dresden beschlossen und




„Transparenz wird erschwert“

LINKS! sprach mit Bernhard Krabiell, Bezirksgeschäftsführer der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Leipzig, über die geplante Teilprivatisierung der Leipziger Stadtwerke LINKS! 6/2007 Am 17. April fand in Leipzig das 14. DGB-Forum zum Thema Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge statt. Der Leipziger Stadtrat hat am Tag darauf wichtige Beschlüsse zur Teilprivatisierung der Stadtwerke Leipzig gefasst. Worum geht es in den




Privatisierungen in Leipzig

Ein Menschenrecht auf Wohnung ist ohne die kommunalen Wohnungsgesellschaften nicht bezahlbar zu sichern. Siegfried Schlegel* zu den Teilprivatisierungsplänen in Leipzig LINKS 6/2007 Anders als in Dresden ist für den gesamten Leipziger Stadtverband und alle Mitglieder der Stadtratsfraktion Die Linke.PDS ein Verkauf der Kommunalen Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) kein Thema. Und das nicht nur wegen




Privatisierung ist kein sächsisches Spezialthema

Eine Replik auf Ronald Weckesser’s Artikel „Fortress mit bestem Angebot“, LINKS! 5/2007 . Von Ingo Groepler-Roeser LINKS! 6/2007 Man muss schon genau lesen, was Ronald Weckesser in der LINKS! 5/2007 schreibt, um zu verstehen, welche Doppeldeutigkeiten und Verdrehungen dahinter stecken. Mit keiner Silbe habe ich, wie Genosse Weckesser mir dort vorwirft, von der Linksparteichefin Sachsens




Gewissensentscheidungen und das freie Mandat

„Hier soll weder für einen Parteiausschluss nachgetreten, noch Reisig für einen Scheiterhaufen zusammengetragen werden. Aber es bleibt die Frage nach der Konsequenz…“ Enrico Stange zu Problemen des freien Mandats LINKS!  5/2007 Nun ist es also wieder in aller Munde, das freie Mandat. Und das selbstverständlich wieder in Dresden, wo die Stadträte, die wegen ihrer Zustimmung




WOBA: Fortress mit bestem Angebot

Weisheit, statt Binsenweisheit: „Wo der Streit gewollt wird, ist ein Anlass leicht gefunden“ – Ronald Weckesser zur WOBA-Debatte Links! 5/2007 Mit einer „Binsenweisheit“ leitete Ingo Groepler-Roeser in Links! 4/2007 [→] seinen als „Replik“ getarnten Doppelschlag ein: von der „Linksparteichefin“ Cornelia Ernst erwartet er die Disziplinierung der Partei, selbst um den Preis einer Spaltung der Dresdner




Dresden: Verlieben, verloben, vergessen – verzeihen?

Cornelia Ernst äußerte sich Ende März in einem offenen Brief* zu den anhaltenden Differenzen in der Stadtratsfraktion, u.a. zum Verkauf der WOBA. Eine Replik von Ingo Groepler-Roeser LINKS! 4/2007 „Wie man sich bettet, so liegt man“, lautet der alte und uns als Binsenweisheit bekannte Spruch! Verwunderlich ist es da allerdings schon, wenn man neuerdings aus


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