Tag: Wirtschaft

Wenn Kandidat*innen Bürgerfragen beantworten – meine persönliche Sicht

von Angela Hähnel Schon zweimal wurden die Direktkandidat*innen aller Parteien im Wahlkreis 164 zu Gesprächsrunden eingeladen. Das ist immer eine spannende Sache. Anfang Februar bat die Mittelstandsvereinigung zum Gespräch. Das war unspektakulär und es wurde ein bisschen geplänkelt, getestet, was geht und was nicht geht und wie die anderen reagieren. DIE LINKE wurde nur über




OXI – eine Wirtschaftszeitung für alle

Die Schere klafft immer weiter auseinander: Auf der einen Seite Multimillionäre und Milliardäre – das reichste Prozent –, auf der anderen Seite die 99 Prozent, deren Arbeits- und Lebensverhältnisse sich seit Jahrzehnten nicht verbessert haben. Das ist so in den USA, mindestens ähnlich in Europa. Insbesondere Merkel-Deutschland huldigt dem neoliberalen Wirtschaftsmodell. Doch es gibt Menschen,




„Boschler“ ist besser als „Werkstattmitarbeiter“

Von Anja Oehm MdB Dr. Ilja Seifert bei Bosch in Sebnitz Im Juni 2011 besuchte Dr. Ilja Seifert die AWO-Behindertenwerkstätten auf dem Pirnaer Sonnenstein. Dort offenbarte er, dass er Werkstätten skeptisch gegenüberstehe. Es ärgere ihn einfach, dass hier große Firmen billig produzieren lassen. Deshalb wirbt er bei Firmen dafür, Werkstattmitarbeiter einzustellen und ihnen damit ein




Steht die Energiewende vor dem Scheitern?

Von FSD Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel, Referent Klimaschutz a. D., Mitglied VEE Sachsen e. V., Mailadresse: schlegel-doebeln@t-online.de Nach dem GAU im Atomkraftwerk „Fukushima I“ zog die Bundeskanzlerin die Notbremse, ließ deutsche Atomkraftwerke abschalten und leitete eine Energiewende ein, die neben festgelegtem Atomausstieg bis 2022 den Umstieg der Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energieträger beinhaltete. Trotz großer Zustimmung




Angriff auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte in Europa

Eine große Herausforderung für DIE LINKE. Von MdB Sabine Zimmermann, Zwickau Die Euro- und Schuldenkrise und ihre Bewältigung ist auch in den nächsten Monaten die zentrale politische Frage. Die Politik in Europa organisiert derzeit nicht nur die Bankenrettung. Im Zuge und unter dem Vorwand der Krise werden weitgreifende Einschnitte im Bereich des Sozialen und im




Staatsführung in Schockstarre

Bild: alles-schlumpf Sebastian Scheel zur gegenwärtigen Finanz- und Arbeitsmarktkrise Die Weltwirtschaft ist in der größten Krise seit dem Kriegsende. Doch wenn der mündige Bürger denkt, die Regierung würde handeln, dann sieht er sich getäuscht. In Berlin werden eiserne Durchhalteparolen ausgegeben. Anstatt der Krise zu begegnen, will man erst einmal sehen, wie groß die Katastrophe wird.




Debatte geht in weitere Runde

Enrico Stange schreibt im Leitartikel zu Haushalt und Wirtschaft. Es gründet sich ein Arbeitskreis Wirtschaftspolitik. Die in der dritten November-Dekade für viele unerwarteten Wetterunbilden machten einigen die Fahrt nach Dresden unmöglich. Dennoch war die Eckpunkte-Konferenz zum Landtagswahlprogramm in einer hochproduktiven Atmosphäre verlaufen und hat viele Hinweise und Diskussionsbeiträge für das Politikangebot unserer Partei im kommenden




Stadtumbauprobleme

Probleme des Stadtumbaus in Gründerzeitvierteln – Ein Literaturtip Mit der Regelung „Rückgabe vor Entschädigung“ wurde dafür gesorgt, dass sich hier eine äußerst kleinteilige Eigentümerstruktur herausgebildet hat. Dazu gehört die normale Immobilienfirma oder der Hausbesitzer vor Ort genauso wie das „Rentnerehepaar am Bodensee“, welche jetzt Eigentümer eines sanierungsbedürftigen Miethauses in einem geschlossenen Gründerzeitkarree geworden sind. Mit




Eine Kuh, die man melken will, darf man nicht schlachten

Gedanken zum Streik der Milchbauern für faire Milchpreise von Kathrin Kagelmann und Sabine Kunze in der Links!-Ausgabe 7-8/2008 Den Bauern wird traditionell große Geduld und Leidensfähigkeit bescheinigt. Sie arbeiten bei Wind und Wetter, an Sonn- und Feiertagen, oft 60 und mehr Stunden die Woche. Ehe sie sich zur Wehr setzen, muss ihnen das Wasser buchstäblich




Gute Arbeit? Alles billig?

Sabine Zimmermann zum Alltag bei deutschen Discountern in der Ausgabe 7-8/2008 Jede Woche flattern die bunten Werbungen der großen Discount-Supermärkte in unsere Briefkästen. Alles ist verbraucherfreundlich billig und die schönen bunten Bilder suggerieren eine heile Konsumwelt. Doch wenn man hinter die schöne Fassade schaut, sieht die Welt meist anders aus. Discounter kommt von „discount“, was