Tag: USA

„Hätte Marx uns das erklären können? – Deutungsversuche zur geschichtlichen Dimension des Machtwechsels in den USA“

von Albert Scharenberg Karl Marx war nicht nur ein Kenner der amerikanischen Politik, sondern auch glühender Anhänger Abraham Lincolns und der Republikanischen Partei. Wie Tausende Deutsche übrigens, die sogenannten Forty-Eighters – jene „Achtundvierziger“, die nach dem Scheitern der Deutschen Revolution 1848/49 nach Amerika geflohen waren und sich dort später, im Bürgerkrieg, auf die Seite der




Uncle Sam fährt durch Brandenburg

von Stefan Liebich Laut Philip Breedlove, dem Kommandeur des Europäischen Kommandos der US-Streitkräfte, soll es ein „großer Schritt“ werden: Von Februar 2017 an verlegen die USA eine Panzerbrigade in den Osten Europas. Die 4.200 Soldaten sollen rotierend für jeweils neun Monate eingesetzt werden und etwa in den baltischen Staaten an Übungen teilnehmen. Schon im vergangenen




Die USA auf einem falschen Weg

von Stefan Liebich Es tatsächlich Realität geworden: Donald Trump wird im Januar als 45. Präsident der USA vereidigt. Trump ist eine schlechte Wahl, doch die USA ernten mit ihm, was sie mit der Tea-Party Bewegung gesät haben. Die Republikaner haben die Populisten jahrelang umworben, dieses Verhalten rächt sich jetzt. Marco Rubio, ausgeschiedener Präsidentschaftskandidat, hat noch




Wacht auf Verdammte …

von Peter Porsch Heute, der Tag, an dem ich diese Glosse schreibe, ist der 24. April. Ich weile seit gestern in Graz. Der Schreck über den Wahlsonntag am 13. März, der Schreck über die Erfolge der AfD und die Niederlagen der LINKE sitzt mir auch in Graz noch in den Knochen. Da schlägt neue Unbill




Aggressives Bündnis – NATO

von Ralf Becker Ja, die NATO ist kein Verteidigungsbündnis, sondern ein Aggressionsbündnis: Bedarf es des Verweises auf eine der letzten Meldungen, dass die USA nunmehr in Büchel (Deutschland) ihre A-Waffen modernisieren wollen? Seit selbst Ex-Außenminister Westerwelle diese Bomben nicht mehr in Deutschland haben wollte, hat sich nichts getan. Die NATO steht schon direkt an den




„By any means necessary…“

50 Jahre nach der Ermordung von Malcolm X: Von Revolutionären, Pop und Ikonen Kein Revolutionär hat es verdient, zur Ikone gemacht zu werden. Und doch sind viele dazu geworden. Wer das Bild von Che Guevara an der Wand hängen hat, muss nichts mehr erklären. Es gibt Bilder in der Kollektivsymbolik, die sich von alleine erklären.




Was bringt uns der Freihandel mit Kanada und den USA? – Liberalisierungsschub und Aushöhlung des demokratischen Rechtsstaates

von Dr. Monika RungeKanzlerin Angela Merkel und Kommissionspräsident Barroso hatten die Idee, zwischen der EU und Kanada das Freihandelsabkommen (CETA) und nun auch mit den USA ein Freihandelsabkommen auszuhandeln – euphemistisch auch als „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (TTIP) bezeichnet. Die bis vor kurzem völlig geheim verlaufenden Verhandlungen und die der EU-Kommission erteilten Leitlinien zur Verhandlung




Selbst entscheiden, wie wir leben wollen

von Helmut Scholz Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) könnte uns viel Spielraum nehmen In Brüssel und Washington wird gerade ein Vertrag ausgehandelt, der unser Leben stark verändern würde. Bundeskanzlerin Merkel und die anderen Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten haben die EU-Kommission beauftragt, mit der US-Regierung das umfassendste Freihandelsabkommen aller Zeiten auszuhandeln. Dabei geht es um weit




Obama: „Das Beste kommt noch!“

Oder: Der Irrtum eines Amtsinhabers von Ralf Richter Es hätte (aus linker Sicht) wirklich schlimmer kommen können. Aber er hatte die Mehrheit der Wählenden auf seiner Seite: Die Mehrheit der Afroamerikaner (93 Prozent), der Latinos (71 Prozent), der Asiaten (73 Prozent), der Frauen (55 Prozent), der Jungen (60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen) und sogar




Rezension: Keine Illusionen

„Miss Lonelyhearts“ als Spiegel des Amerikas der Depression  von Rico Schubert Erstmals 1933 erschienen, bleibt der Roman „Miss Lonelyhearts“ von Nathanael West ein ziemlich verstörendes Meisterwerk moderner amerikanischer Literatur. Ein namenloser Kolumnist schreibt in einer Zeitungskolumne Hinweise und Ratschläge zum modernen Leben. Doch irgendwann wird es ihm zu viel, er zerbricht förmlich unter der Unzahl