Tag: Ungarn

Roma in Ungarn: Konkrete Hilfe ist nötig

von Richard Gauch 1990 wurde das Roma Parlament in Budapest von zivilen Romagruppen gegründet. Es war deren erste nichtstaatliche und selbstverwaltete Dachorganisation. Ziel war es, die Situation der Roma in Ungarn zu verbessern. Dazu wurden öffentliche, künstlerisch-professionelle Programme organisiert und über Rechtsschutz informiert. In Budapest wurde vor 25 Jahren ein Bürgerzentrum geschaffen, das u.a. ein




Unterstützung für den FC Kallo

Seit mehreren Jahren sind die Bürgerinitiative „Leipzig Korrektiv“ und der Verein Verantwortung für Flüchtlinge e.V. im ungarischen Dorf Kálló tätig. Begonnen hat die Arbeit damit, dass Saatgut ausgegeben wurde, um den Roma die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Nahrungsmittel anzubauen. Weiterhin wurde ein Projekt einer schweizerischen NGO unterstützt, das es 18 Bewohnern ermöglichte, ihren 8. Klasse-Abschluss




BI „Leipzig Korrektiv“ besucht anlässlich einer Recherchereise Edit Pikács

Am 12. April 2014 besuchten die deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky, Stephan Bosch und Richard Gauch, allesamt Mitglied in der Bürgerinitiative „Leipzig Korrektiv“ sowie der Bürgerrechtler Aladár Horvath Frau Edit Pikács in Galgagyörk. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Ungarn sind Roma. Viele von ihnen leben in ärmlichen Verhältnissen. Auch andauernde Diskriminierung und Ausgrenzung von der




Roma in Ungarn – Am Rande einer geschlossenen Gesellschaft

von Cornelia Ernst und Manuela Kropp Im März 2014 sind wir nach Ungarn gereist, um uns dort über die Lage der 700.000 ungarischen Roma zu informieren, und um den Vorsitzenden der jüngst gegründeten Romapartei (MCP), Aladár Horváth, zu treffen. Letztes Jahr fiel die Entscheidung, eine eigene Romapartei zu gründen, um ihre politischen Interessen ausreichend vertreten