Tag: Strategie

„Ich war, ich bin, ich werde sein!“

Rosa-Luxemburg-Stiftung offenbart brennende Aktualität ihrer Namenspatronin für Strategie und Taktik der heutigen Linkssozialisten von Wulf Skaun Hat uns Rosa Luxemburg noch etwas zu sagen? Ihre Revolutionsprophetie „Ich war, ich bin, ich werde sein!“ hätte, für sie selbst und ihr Werk genommen, als Antwort getaugt und leitmotivisch über dem Kolloquium am 1. September 2016 in der




Verdiente Prügel?

von Sebastian Scheel Deutschland ist seit 25 Jahren vereint – juristisch. Nicht nur in vielen Köpfen besteht die vielfache Spaltung unserer Gesellschaft fort. Weniges zeigt das so deutlich wie die Konflikte, die sich aus der Aufnahme von Geflüchteten ergeben. Klar bleibt: Personen, die unter Berufung auf politische Verfolgung Asyl beantragen, haben Anspruch auf eine einzelfallbezogene




Auf der Suche nach dem besten Weg für unsere Partei

von Franziska Riekewald Seit Monaten führen wir in der sächsischen LINKEN intensiv die notwendige Debatte um die strategische Ausrichtung unseres Landesverbandes. Dazu gab es schon zahlreiche Wortmeldungen. Es ist nun die Aufgabe des bevorstehenden Landesparteitages, aus dieser Vielfalt die richtigen Schlussfolgerungen für unsere Arbeit in den kommenden Jahren zu ziehen. Mitte Juli meldete sich auch




Freiheit, die wir meinen

von Thomas Dudzak „Freiheit statt Sozialismus“: Zugegeben, das ist eine der einprägsamsten Losungen des vergangenen Jahrhunderts, die stets zu Felde geführt wird, um den Sozialismus von der bürgerlichen Gesellschaft abzugrenzen. Nur die bürgerliche Gesellschaft garantiere Freiheit, Sozialismus sei eine Idee der Unfreiheit. Was für ein Schwachsinn. Natürlich wäre es möglich, den Sozialismus auf das Soziale




Methoden der politischen Kommunikation entwickeln (Zu Peter Porschs Beitrag in Heft 4/2015)

von Reinhard Kluge (Rechenberg-Bienenmühle) Nach den ernüchternden Wahlergebnissen für die LINKE im vergangenen Jahr ist die Ratlosigkeit groß. Ein erheblicher Teil des Wählerpotenzials ist nach rechts gedriftet. Man fühlt sich an die Wählerwanderung auch von Arbeitern zur Nazipartei in der Weltwirtschaftskrise erinnert. Ein weiterer Teil der Wählerschaft übt sich in Enthaltung, von der scheinbaren Alternativlosigkeit




Den Dresdner Sozialismus kentern – geht das?

Von Ingo Groepler-Roeser Derweil in Deutschland noch Kapitalismus herrscht, beginnen einige Dresdner Genossinnen und Genossen der Partei Die Linke., dort bekannt auch als WOBA-Privatisierer, den Sozialismus schon mal zu zerlegen. Anlass der nachfolgend näher beschriebenen Streiterei ist die Neugründung der Linksfraktion im Dresdner Stadtrat, einstimmig vom beschlussfähigen Stadtvorstand am 19. Juli in Dresden beschlossen und




Warum sich für „Ostalgie“ entschuldigen?

Zum Beitrag von Caren Lay zum „Forum demokratischer Sozialismus“ (erschienen in LINKS! 3/2007) schreibt Ingo Groepler-Roeser In den vergangenen Monaten der Partei(neu)bildung erscheint der demokratische Sozialismus. Die einen wundern sich (WASG) und die anderen (Linkspartei) entschuldigen sich. Warum? Offenbar hat einige der Genossinnen und Genossen der Linkspartei, der Kolleginnen und Kollegen der WASG noch nicht