Tag: Sozialismus

Erinnerung an Alexander Dubcek

von Karl-Heinz-Gräfe Vor zwei Jahrzehnten, am 7. November 1992, kam Alexander Dub?ek durch einen Autounfall ums Leben. Er war eine der bedeutsamsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Tschechoslowakei. Geboren wurde er am 27. November 1921 im slowakischen Dorf Uhrovec. Er wuchs seit dem vierten Lebensjahr in einer Kolchose in Kirgisien auf, denn seine Eltern wollten




Gottes eigenes Land

von Peter Porsch Jede und jeder weiß, das sind die USA. Deshalb haben sie das nicht verdient, was jetzt möglicherweise auf sie zukommen könnte. Der Filmschauspieler Chuck Norris hat das Unglaubliche ausgesprochen: Gewinnt Barack Hussein (!) Obama ein zweites Mal die Präsidentschaftswahlen in den USA, dann bricht in den USA der Sozialismus aus. Der Sozialismus!




Es hat ja alles so weh getan

VVN-Aktivistin Antonie (Toni) Satzger aus Zwickau berichtete aus ihrem Leben – Text von Peter Giersich Toni wurde am 3. September 1911 als Antonie Schuler in Beuren am Bodensee als Kind sehr armer katholischer Eltern geboren. 1926 bezog der junge Magnus Satzger im gleichen Haus wie Schulers eine Wohnung. Im Winter 1926/27 erkrankte Toni ernsthaft; Magnus




Hinter Revolte und Reform – Die Tiefe eines Bruchs

Eine Analyse von Stefan Bollinger für ### 7/8 2008 Wogegen 1968 in West wie Ost angetreten wurde, war für die damaligen Akteure klar und teilweise blockübergreifend. Sie wollten mehr Demokratie, die unmittelbare Beteiligung des Bürgers, Studenten, Arbeiters an der Selbstverwaltung der ihn betreffenden Prozesse, solidarische Verteilung, letztlich oft sozialistische Ziele. Sie fanden sich nicht mehr




Transformation des historischen Bewusstseins

Jochen Mattern/ Dresden zu diversen geschichtspolitischen Kampagnen Bedeutende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. 2009 ist ein sog. Superwahljahr. Gleich mehrere Landtagswahlen und die Bundestagswahl stehen ins Haus. Sie fallen mit dem zwanzigsten Jahrestag der Wende zusammen, der sog. friedlichen Revolution in der DDR. Es mag ein zufälliges Zusammentreffen sein. Dennoch ist kein Schelm, wer Arges




Ohne Bezug zur Realität

Klaus Ernst und Michael Schlecht sehen Rechtsabweichlertum und Neoliberalismus in der LINKEN, sobald ihre Positionen zur Rente nicht geteilt werden. Eines vorweg: Mit ihrem Artikel „Gefahren für die Rente“ in der Aprilausgabe der Zeitschrift „Sozialismus“ greifen MdB Ernst und LINKEN-Vorständler Schlecht in die unterste Schublade der Stilmittel politischer Auseinandersetzung. Als „neoliberal“ bzw. „Angriff von Rechts“




Den Dresdner Sozialismus kentern – geht das?

Von Ingo Groepler-Roeser Derweil in Deutschland noch Kapitalismus herrscht, beginnen einige Dresdner Genossinnen und Genossen der Partei Die Linke., dort bekannt auch als WOBA-Privatisierer, den Sozialismus schon mal zu zerlegen. Anlass der nachfolgend näher beschriebenen Streiterei ist die Neugründung der Linksfraktion im Dresdner Stadtrat, einstimmig vom beschlussfähigen Stadtvorstand am 19. Juli in Dresden beschlossen und




Warum sich für „Ostalgie“ entschuldigen?

Zum Beitrag von Caren Lay zum „Forum demokratischer Sozialismus“ (erschienen in LINKS! 3/2007) schreibt Ingo Groepler-Roeser In den vergangenen Monaten der Partei(neu)bildung erscheint der demokratische Sozialismus. Die einen wundern sich (WASG) und die anderen (Linkspartei) entschuldigen sich. Warum? Offenbar hat einige der Genossinnen und Genossen der Linkspartei, der Kolleginnen und Kollegen der WASG noch nicht




Für den Demokratischen Sozialismus – oder: Warum die Errungenschaften der PDS auch gut für die neue Linke sind

  LINKS! 3/2007 Trotz der Vielzahl der Papiere zum Parteineubildungsprozeß: Es lohnt sich, diesem neuen Aufruf noch einmal Aufmerksamkeit zu widmen. Und das trotz des sperrigen Titels „Also träumen wir mit hellwacher Vernunft: Stell dir vor, es ist Sozialismus, und keiner geht weg!“. Denn dieser Titel ist Programm: Es geht darum, an der Idee des




Sozialismus und Bildung für DIE LINKE.

Von Enrico Stange Links! 1-2/2007 Wir hatten es anlässlich unseres gemeinsamen Satzungskonvents in Dresden am 20. Januar bereits festgestellt: Es wird Zeit, dass es Juni wird. Denn die Menschen in unserem Land haben wesentlich mehr LINKS verdient, als wir mit unserem Wahlerfolg in den Bundestag gebracht haben. Und sie haben es nicht nur mit unserer