Tag: Solidarität

Solidarität sichtbar machen

Mitte Juni kommen in Leipzig Willkommensbewegungen und Refugee-Organisationen zusammen Für den 10. bis 12. Juni lädt die Initiative Welcome2Stay zu einer Zusammenkunft der Bewegungen des Willkommens, der Migration, der Solidarität und des Antirassismus nach Leipzig ein. Zu einem Austausch über die Erfahrungen der letzten Monate und zur Entwicklung gemeinsamer politischer Perspektiven ruft die Initiative verschiedene




Gelebte Solidarität im Betrieb: Ein Dank an die Amazon-Vertrauensleute

von Christian Rother Gewerkschaftliche Arbeit innerhalb eines Betriebes läuft über das Ehrenamt der Vertrauensleute. Diese organisieren Aktionen innerhalb und außerhalb des Betriebes und sind zusammen mit hauptamtlichen Gewerkschaftssekretären verantwortlich für die Planung und Durchführung von Streiks. Die Motivation, dieses Ehrenamt auszuüben, ist oft die Gleiche: Der Wille, etwas zu verändern und Einfluss auf eine positive




Mi-mi-mau-mau

von Peter Porsch Die Überschrift hat nichts mit Katzen zu tun und auch nichts mit einem vor allem bei Kindern beliebten Kartenspiel. Es ist der Titel einer Geschichte, die ich fast schon vergessen hatte. Früher musste ich sie meiner kleinen Schwester oft vor dem Schlafengehen vorlesen: Ein geiziger Müller verweigert einer alten Frau, die um




Freiheit, die wir meinen

von Thomas Dudzak „Freiheit statt Sozialismus“: Zugegeben, das ist eine der einprägsamsten Losungen des vergangenen Jahrhunderts, die stets zu Felde geführt wird, um den Sozialismus von der bürgerlichen Gesellschaft abzugrenzen. Nur die bürgerliche Gesellschaft garantiere Freiheit, Sozialismus sei eine Idee der Unfreiheit. Was für ein Schwachsinn. Natürlich wäre es möglich, den Sozialismus auf das Soziale




Dorthin, wo es richtig wehtut

Ein Beitrag zur Strategiedebatte des Landesverbandes von Antje Feiks und Thomas Dudzak „In den letzten zwei Tagen habe ich so viel Schwachsinn, Hass und Menschenverachtung von sogenannten Normalbürgern gehört, wie ich mir kaum vorstellen konnte“, schrieb ein vollkommen erschöpfter Mirko Schultze nach zwei Tagen am von uns eingerichteten Dialogpunkt vor dem Camp der Geflüchteten an




Migrationsströme und keine (linke) Antwort?

von Jens Thöricht Immer mehr Menschen kommen nach Europa, um hier Zuflucht zu finden oder ein besseres Leben zu führen. Nach der aktuellen Dublin-III-Verordnung gilt die sogenannte Regelung der „sicheren Drittstaaten“. Dies bedeutet, dass das Land einen Asylantrag bearbeiten muss, über welches der Antragstellende europäischen Boden betritt. Also dürfte in Deutschland theoretisch fast kein Asylantrag




Abschaffung des Soli ist Ende der Solidarität!

von Axel Troost Finanzminister Schäuble will neuerdings den Solidaritätszuschlag abschaffen – und damit den Länderfinanzausgleich weiter aushöhlen Seit den massiven Steuersenkungen Ende der 1990er Jahre sind selbst die wohlhabenden Bundesländer und ihre Kommunen kaum noch in der Lage, die ihnen übertragenen Aufgaben zuverlässig und nachhaltig zu schultern. Dies stärkt eine Ellbogen-Mentalität und führt zu Aktionen




Heraus zum 8. März! Frauen*kampftag 2014

Am 08. März 2014 findet wie jedes Jahr der sogenannte „Internationale Frauentag“ statt. Als die Genossinnen 1911 den ersten Frauentag ins Leben riefen, ging es um die Erkämpfung gleicher gesellschaftlicher und politischer Rechte. Auch viele folgende Generationen der feministischen Kämpfe riefen Forderungen nach Gleichstellung auf den Plan, der 8. März hat dabei immer eine wichtige




Wir brauchen ein solidarisches Europa!

– Europa braucht Solidarität Von Cornelia Ernst und Susanna Karawanskij Nicht nur der Euro als Währung, sondern Europa steht in der Negativ-Diskussion. Ob es die Bilder vom Taksim-Platz sind, die Meldung zur Abschaltung der griechischen Rundfunk- und Fernsehsender, Bilder von verzweifelten Flüchtlingen oder schlicht und ergreifend die bloßen Zahlen, dass in einigen EU-Staaten über 50




Porschs Kolumne: Die Höhe macht‘s!

Von Peter Porsch Der US-amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski – nicht zu verwechseln mit dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky – hat uns einen Gedichtband hinterlassen. Der Titel: „Gedichte, die einer schrieb, bevor er im 8. Stock aus dem Fenster sprang.“ Die Sache ist einigermaßen brutal. Die Gedichte sind eigentlich kurze Geschichten. Keine Abschiedsbriefe, aber Momentaufnahmen vom