Tag: Solidarität

„Mir ist einfach der Kragen geplatzt“

Ralf Richter wollte von der Künstlerin Angela Hampel wissen, warum sie sich wegen des Falls Skripal öffentlich an die Kanzlerin gewandt hat Ausgerechnet in unmittelbarer Nähe des Zentrums der britischen Chemie- und Biowaffenforschung Porton Down sollen der Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter „von Agenten des Kreml“ mit dem Gift „Nowitschok“ vergiftet wurden sein. Das




Preisstifter Reimanns Vermächtnis: Fördert junge kritische Köpfe

Von Manfred Neuhaus Bei den sächsischen Luxemburgianern gehört es zum Konsens, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern. Dass aus einer schönen Idee identitätsstiftende Realität wurde, ist dem Vermächtnis eines außergewöhnlichen Mannes zu verdanken ? Günter Reimann. 1904 als Hans Steinicke geboren, wird der Angermünder Kaufmannssohn in Berlin Augenzeuge der Novemberrevolution, Rosa Luxemburg fasziniert ihn bis




Iran: Dieses Regime verdient keine Rechtfertigung

Von Stefan Liebich Kurz vor dem Jahreswechsel gingen in Maschhad, im Osten der Islamischen Republik Iran, Menschen auf die Straße, um gegen Korruption und steigende Preise zu protestieren. Schnell wurden aber auch politische Forderungen erhoben: „Nicht Gaza, nicht Syrien, nicht Libanon, wir opfern uns nur für den Iran“, hieß es unter anderem. In Windeseile verbreiteten




Blockierte Menschlichkeit

Das EU-Parlament arbeitet daran, die Dublin-Regeln zu verbessern. Nicht nur Cornelia Ernst setzt auf innereuropäische Solidarität. Vor 27 Jahren unterzeichneten zwölf EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, einen völkerrechtlichen Vertrag. Der sollte regeln, welcher EU-Staat in welchem Fall für die Prüfung eines Asylantrages zuständig ist. Benannt wurde das Übereinkommen nach dem Ort seiner Unterzeichnung, Dublin. Die vereinbarten Regelungen




Stadt – Land und das Ende der Solidarität?

Von Daniel Knorr Nicht erst seit dem Landesparteitag debattieren wir die Stärkung des ländlichen Raumes und den Erfolg der LINKEN in urbanen Zentren. Sätze wie „Wir müssen sukzessive die Unterstützung für die Kreisverbände zurückfahren – sie sind nur Kostenfaktoren“ verkennen die Bedeutung und Potentiale des ländlichen Raumes. In vielen Gesprächen wurde deutlich: Wir haben entweder




„Landesjugendplenum ist nur zweimal im Jaaahr …“ ??

…aber anders als im bekannten Smash-Hit von Peter Wackel wurde bei uns natürlich weder gefeiert noch irgendwie anderweitig Spaß gehabt, sondern nur straff durchgearbeitet – wir hatten ja schließlich auch Einiges zu tun! Vom 29. September bis zum 1. Oktober trafen sich gut 70 Linksjugendliche aus ganz Sachsen in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden,




Von der Festung zur Republik: Europatour im Wahlkampf

Von Tilman Loos Einer der zahlreichen Bestandteile des Jugendwahlkampfs der linksjugend [’solid] Sachsen war die Europatour. In Chemnitz, Leipzig, Dresden und Bautzen gab es neben Material, Eiskaffee und süßen Leckereien Infomaterial zu linker Europapolitik. Am Anfang konnten alle vorbeilatschenden Leutchen ihre Gedanken zum Thema anhand einiger offener Fragen auf Flipcharts festhalten. Nach zwei Stunden gab’s




We tried to make solidarity great again – Resümee zum Jugendwahlkampf

von Jacob Wagner Der Jugendwahlkampf der Linksjugend Sachsen war, so würde ich mal ganz dreist behaupten, von einer für einen Jugendverband hohen Professionalität geprägt. Wir traten mit einem gut durchdachten Corporate Design und breit gefächerten Materialien auf, mit denen wir auf viel positives Feedback stießen. Besonders hervorzuheben ist, dass unser Wahlkampf papierlo(o)s war, wir also




Make Solidarity great again!

Die Linksjugend Sachsen beteiligt sich mit eigener Kampagne am Wahlkampf von Jacob Wagner Zum CSD in Leipzig am 15. Juli startete die Linksjugend mit einer buchstäblich knallbunten Aktion in den Wahlkampf. So ließen wir zwei Banner von der S-Bahn-Station Wilhelm-Leuschner-Platz herunter, flankiert von Rauch in den Regenbogenfarben. Die vorbeitanzende Menge war sichtlich begeistert von diesem




10 Jahre DIE LINKE: Zeit, nach vorn zu schauen!

von Katja Kipping Es hatte viele Ursachen, dass vor zehn Jahren die Neugründung einer Partei gelang. Frauen und Männer bei WASG und PDS brachten den Mut für einen Neuanfang auf. Lothar Bisky entschied sich, für einen neuen Parteinamen zu werben. Die WASGler entschlossen sich, zu den Bundestagswahlen zunächst auf den offenen Listen der Linkspartei.PDS zu