Tag: Solidarität

Solidarität ist #unteilbar

Von Caren Lay Der gesellschaftliche Rechtsruck ist allgegenwärtig. Angesichts der Wahlergebnisse in Bayern, den starken Umfrageergebnissen der AfD, den rechten Mobs in Chemnitz und Köthen sowie der Verrohung der Sprache auf der Straße, aber auch in den Parlamenten, mag das wohl kaum jemand bestreiten. Gerade in Sachsen können wir ein Lied von diesem Rechtsruck singen!




Wem gehört Afrika?

Von Peter Porsch In dem Roman, den ich gerade lese (Juli Zeh, Unterleuten, Luchterhand, 2016), wird über eine Versammlung in einem kleinen brandenburgischen Dorf, mitten in einem Vogelschutzgebiet gelegen, erzählt. Der geschniegelte Agent einer Windradfirma versucht mit einer ausgefeilten Präsentation die Dorfbewohner davon zu überzeugen, auf ihren Grundstücken Windräder aufstellen zu lassen, zum Vorteil ökologischer




Restauration des Fliegerehrenmals nahe Syhra abgeschlossen

Nach einer jahrelangen Odyssee konnte nun endlich die Restauration des Fliegerehrenmals bei Syhra (Kreis Leipzig) abgeschlossen werden. Damit haben wir unsere Verpflichtung aus dem Jahr 2017, alles dafür zu tun, dass das Gedenken am 52. Tag der Wiederkehr des Unglücks am sanierten Denkmal erfolgen kann, erfüllt. Dass dies möglich wurde, verdanken wir der Solidarität vieler




Brüder & Schwestern, warm oder nicht: Kapitalismus bekämpfen ist unsere Pflicht!

Von Fabian Blunck Das gegenseitige Desinteresse von sexuellen und geschlechtlichen Emanzipationskämpfen und Klassenpolitik aneinander ist ausgeprägt. Vergangene gemeinsame Kämpfe (fast) vergessen. An die Kämpfe wird mit dem Film Pride erinnert. Er zeigt Schwierigkeiten, aber auch Erfolge der gemeinsamen Kämpfe von streikenden Bergarbeiter*innen und von Schwulen und Lesben im Thatcher-Großbritannien der 1980er Jahre. In einer Szene




„Angetreten, die Welt zu verbessern“

Wie Jour-fixe-Teilnehmer die 68er Bewegung erlebt haben. Von Wulf Skaun Aufrührerische Studentendemos. Ho, Ho, Ho Chi Minh-Sprechchöre. Polizei und Wasserwerfer. Flower-Power der Hippies: „Make love, not war!“ Nackte Ärsche der Kommune 1. Des niedergeschossenen Rudi Dutschkes Fahrrad. Beate Klarsfelds Kanzler-Ohrfeige. Bilder wie diese entschlüsseln eine Chiffre: 1968. Peter Porsch ruft sie auf, die jener Bewegung




„Mir ist einfach der Kragen geplatzt“

Ralf Richter wollte von der Künstlerin Angela Hampel wissen, warum sie sich wegen des Falls Skripal öffentlich an die Kanzlerin gewandt hat Ausgerechnet in unmittelbarer Nähe des Zentrums der britischen Chemie- und Biowaffenforschung Porton Down sollen der Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter „von Agenten des Kreml“ mit dem Gift „Nowitschok“ vergiftet wurden sein. Das




Preisstifter Reimanns Vermächtnis: Fördert junge kritische Köpfe

Von Manfred Neuhaus Bei den sächsischen Luxemburgianern gehört es zum Konsens, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern. Dass aus einer schönen Idee identitätsstiftende Realität wurde, ist dem Vermächtnis eines außergewöhnlichen Mannes zu verdanken ? Günter Reimann. 1904 als Hans Steinicke geboren, wird der Angermünder Kaufmannssohn in Berlin Augenzeuge der Novemberrevolution, Rosa Luxemburg fasziniert ihn bis




Iran: Dieses Regime verdient keine Rechtfertigung

Von Stefan Liebich Kurz vor dem Jahreswechsel gingen in Maschhad, im Osten der Islamischen Republik Iran, Menschen auf die Straße, um gegen Korruption und steigende Preise zu protestieren. Schnell wurden aber auch politische Forderungen erhoben: „Nicht Gaza, nicht Syrien, nicht Libanon, wir opfern uns nur für den Iran“, hieß es unter anderem. In Windeseile verbreiteten




Blockierte Menschlichkeit

Das EU-Parlament arbeitet daran, die Dublin-Regeln zu verbessern. Nicht nur Cornelia Ernst setzt auf innereuropäische Solidarität. Vor 27 Jahren unterzeichneten zwölf EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, einen völkerrechtlichen Vertrag. Der sollte regeln, welcher EU-Staat in welchem Fall für die Prüfung eines Asylantrages zuständig ist. Benannt wurde das Übereinkommen nach dem Ort seiner Unterzeichnung, Dublin. Die vereinbarten Regelungen




Stadt – Land und das Ende der Solidarität?

Von Daniel Knorr Nicht erst seit dem Landesparteitag debattieren wir die Stärkung des ländlichen Raumes und den Erfolg der LINKEN in urbanen Zentren. Sätze wie „Wir müssen sukzessive die Unterstützung für die Kreisverbände zurückfahren – sie sind nur Kostenfaktoren“ verkennen die Bedeutung und Potentiale des ländlichen Raumes. In vielen Gesprächen wurde deutlich: Wir haben entweder