Tag: Sachsen

Langzeitarbeitslosigkeit – hilft da noch was? Was bringt der soziale Arbeitsmarkt?

Langzeitarbeitslosigkeit – hilft da noch was? Was bringt der soziale Arbeitsmarkt? So lautet der Titel einer Veranstaltung des DGB Südwestsachsen in Zwickau am 21. September (14 bis 17 Uhr, Gewerkschaftshaus). Vorab hatten wir hierzu ein paar Fragen an den Regionsgeschäftsführer Südwestsachsen, Ralf Hron. Wer einmal in Hartz IV gelandet ist, kommt nur schwer wieder raus.




Hoyerswerda: war da nicht was?

von Caren Lay „Mensch und Natur vor der Kamera“, „Soziale Netzwerke – Sinn oder Unsinn?“, „Geldanlagen auf dem Grauen Kapitalmarkt – Welche Risiken gibt es?“. Das ist der Veranstaltungskalender der Stadt Hoyerswerda für den Zeitraum 17. bis 21. September 2016. Fehlt da nicht was? Vor 25 Jahren, im September 1991, gab es in Hoyerswerda tagelange




Der „Linkstick“ der alten Dame

von Wulf Skaun Eine RLS-Getreue aus Berlin gewährt Einblicke in ihr Leben Mühsam bahnt sie sich an zwei Krücken den Weg in die Leipziger Harkortstraße 10. Bei Vorträgen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ist sie oft anzutreffen. „Das ist Frau Stein aus Berlin“, macht mich Professor Klaus Kinner mit ihr bekannt. Der vormalige Geschäftsführer der RLS-Dependance kennt




„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ (Thalmud)

von LAK Shalom Habt ihr sie schon mal gesehen, diese kleinen, fast schwarzen, in den Gehweg eingelassenen Messingplatten? Oftmals sind sie von Laubresten oder Dreck bedeckt. Die Rede ist von Stolpersteinen, die mittlerweile in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas verlegt wurden. Sie wurden an den letzten frei gewählten Wohnorten der Menschen verlegt,




Verpflichtende Geschichte

von Jochen Mattern Geschichte ist in Sachsen seit dem Beginn des Schuljahres 2016/2017 wieder ein „verpflichtendes“ Unterrichtsfach für alle Schülerinnen und Schüler. Bislang hatten die Zehntklässler in der Oberschule, der vormaligen Mittelschule, zwischen Geografie und Geschichte wählen können. Die Regelung stammte aus dem Jahr 2006. Von der Möglichkeit zur Abwahl eines Unterrichtsfaches versprach sich die




Erste „FrauenOrte Sachsen“ stehen fest

von Heiderose Gläß Sicher hat mancher sie schon bei Radwanderungen oder Spaziergängen in Brandenburg gesehen, die Tafeln mit der orangen Blume, die auf „FrauenOrte“ hinweisen. Nun wird, nach langem Ringen um die Finanzierung, dieses Projekt auch in Sachsen umgesetzt. Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. griff die Idee aus Brandenburg und Niedersachsen auf und will auch im




Der sächsische Volksentscheid über die Enteignung der Naziaktivisten am 30. Juni 1946

von Reinhard Kluge, Rechenberg-Bienenmühle Nur die Ältesten unter unseren Mitbürgern werden sich an diesen Sonntag vor 70 Jahren erinnern, als die Wähler an die Urnen gerufen wurden, um durch Volksentscheid über das „Gesetz über die Übergabe von Betrieben von Kriegs- und Naziverbrechern in das Eigentum des Volkes“ zu entscheiden. Je nach Bedeutung sollten die Betriebe




Aleksa 2030 – brauchen wir sowas und wann geht es los?

von Antje Feiks Der 12. Landesparteitag beauftragte die Landtagsfraktion, ein Landesentwicklungskonzept unter Einbeziehung der Partei zu erarbeiten. Ein derzeit nicht gerade unumstrittenes Projekt. Brauchen wir ein solches Landesentwicklungskonzept? Ist sowas überhaupt noch zeitgemäß? Oft gestellte Fragen. Ich würde behaupten: Ja. Denn wer, wenn nicht wir, versucht in den Regionen die Problemlagen festzustellen und landespolitisch und




DIE LINKE. Sachsen ergreift Partei!

von Thomas Dudzak Unter dem Motto „Ergreift Partei“ hat die sächsische LINKE am 18. Juni 2016 ihren 13. Landesparteitag der in Neukieritzsch abgehalten. In seinem halbstündigen Referat zur Eröffnung erinnerte Rico Gebhardt daran, dass der Parteitag nicht ohne Grund wieder in diesem Saal stattfand. Beim 12. Landesparteitag hatten mutmaßlich Rechte über Nacht die Scheiben der




Ende der Traurigkeit

Bodo Ramelow hat die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen immer als das Ende der schwarzen Traurigkeit beschrieben. In Sachsen hingegen sieht es immer noch traurig aus, was die politischen Kräfteverhältnisse betrifft – nicht nur traurig, mehr und mehr besorgniserregend. Umso wichtiger ist, was im Mai 2014 in der sächsischen Landeshauptstadt gelang: Die Dresdnerinnen und