Tag: Rowohlt

Lenin – Ein Leben

Von René Lindenau Seine Hebamme soll über ihn gesagt haben: „Er wird einmal sehr intelligent oder aber sehr dumm.“ Der Neugeborene entschied sich für ersteres, wie seine spätere Schullaufbahn bewies – auch wenn sein weiterer Lebenslauf reich an Dummheiten und Irrwegen war. Eine zumindest bis zur Hinrichtung seines Bruders unbeschwerte Kindheit, Jurastudium, die Weg zum




Tatsächliche Interessen verschleiern

Ralf Richter rezensiert „Der Dreißigjährige Krieg“ von Herfried Münkler Das Buch trägt den Untertitel „Europäische Katastrophe, Deutsches Trauma 1618 – 1648“. Inzwischen hat das fast tausendseitige Werk des Politikwissenschaftsprofessors Lob und Kritik bekommen. So viele Seiten sind für ein Buch viel – für das Thema aber sind sie es nicht. In diesem Jahr ist der




Brennendes Geheimnis

von Volker Külow Zahlreiche Historiker, insbesondere solche westdeutscher Herkunft, hielten das Thema für abgehakt. Doch jetzt bekommt einer der wichtigsten politischen Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts wieder erhöhten Aufmerksamkeitswert. Es geht um die Brandstiftung im Berliner Reichstag am 27. Februar 1933, die von den Nazis zum Vorwand genommen wurde, die verfassungsmäßigen Grundrechte per Notverordnung außer Kraft




Auf Nahrungs- und Sprachbeschaffung

von Andreas Haupt Der Künstler und Dichter Schuldt hat mal wieder publiziert. Da er dies nur sehr gelegentlich tut, ist der erneut erschienene Band In Togo, dunkel eine wunderbare Gelegenheit, den originellen Autor kennenzulernen. Schuldt, der seinen Vornamen gerne verschwinden lässt, beschäftigt sich in seinen Texten mit Inhalt und Form von Sprache, für ihn ein