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ROSA LUXEMBURG: Gesammelte Werke, Band 7/1 und 7/2 erschienen

von Kurt Schneider Unmittelbar anschließend an die 2016 von Clara Zetkin erschienenen »Kriegsbriefe 1914 – 1918« hat der rührige Karl Dietz Verlag Berlin den Band 7 der »Gesammelten Werke« Rosa Luxemburgs, gegliedert in zwei Halbbände, verlegt. In dem 65seitigen Vorwort, verfasst von der hoch anerkannten Rosa-Luxemburg-Forscherin und -Editorin Annelies Laschitza, werden die bereits im Band




Sie machten sie zur Rosa, wie wir sie kennen

Erinnerungen an Leo Jogiches, Julian Marchlewski und Adolf Warski von Wulf Skaun Vorbilder als Wegweiser. Petra Kelly, Mitbegründerin der Grünen, erkor Rosa Luxemburg zu ihrer „Lieblingsgestalt in der Geschichte“. Ihre Seelenverwandtschaft ging so weit, dass sie ihre Briefe manchmal mit „Rosa L.“ unterschrieb. Und die „Säulenheilige“ selbst? Wer wies der Realpolitikerin und Theoretikerin der entschiedenen




Dem Trübsinn ein Ende

von Sebastian Scheel Rosa Luxemburg wird das Zitat zugeschrieben: „Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie längst verboten“. Die Orientierung der meisten Parteien auf eine imaginierte Mitte hatte zur Folge, dass die Unterscheidbarkeit der Positionen in vielen Bereichen unscharf wurde. Da die großen sogenannten Volksparteien an Bindungskraft verloren haben, wird auch die Mehrheitsfindung schwieriger. Das Ergebnis




Rosa Luxemburg als Philosophin

von Wulf Skaun Volker Caysa will das theoretische Gebäude der linken Denkerin systematisch diskutieren Der Leipziger Philosoph Volker Caysa gilt als einer der derzeit kühnsten und produktivsten Vor- und Querdenker der demokratischen Linken. Mag sein, dass seine Affinität für Rosa Luxemburg in ihrer analogen, für ihn vorbildhaften Wesensverwandtschaft begründet liegt. So zielt seine wissenschaftliche Beschäftigung




Schlag nach bei Rosa – Ständiges Rosa-Luxemburg-Seminar in der RLS Leipzig eröffnet

von Wulf Skaun „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ Rosa Luxemburgs Demokratieverständnis, pointiert in dieser Sentenz, hat weder Lenin, dessen Revolutionstheorie sie kritisch beurteilte, noch seinen realsozialistischen Erben in der DDR geschmeckt. Allgemeiner: Zu allen Zeiten bemächtigten sich Freund und Feind dieses Zitats, wenn sie glaubten, daraus Kapital für ihre Zwecke schlagen zu können. Doch