Tag: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Digitale Revolution und soziale Verhältnisse im 21. Jahrhundert

von Jürgen Leibiger Kolloquium der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen am 4. Juni 2016 in Leipzig Dritte oder vierte Industrieelle Revolution, digitale Revolution oder Industrie 4.0: All diese Kennzeichnungen der Umbrüche im System der produktiven Kräfte reflektieren, dass sich fundamentale Veränderungen in den Produktions- und Lebenswelten vollziehen. Was ist das Bestimmende an diesen Veränderungen? Was bedeuten sie für




Lehrreiche, anregende Deutschstunden

von Klaus Pezold Der Literaturbetrieb lebt von Neuigkeiten. Sie werden besprochen, häufig in eine Höhe gelobt, die ihnen nicht unbedingt gut tut – und oft schnell wieder vergessen. Eine Chance gegenüber diesem Aktualitätsdrang haben meist nur Autorinnen und Autoren, bei denen ein runder Geburts- oder Todestag für indirekte Aktualität sorgt. Da fällt das Feuilleton des




25 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen – 20 Jahre Arbeitskreis Dresden – 25 Jahre Bibliothek in Dresden

Nicht nur die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Auch die Bibliothek in Dresden besteht nun schon genau so lange. Der Arbeitskreis Dresden wurde vor 20 Jahren gegründet. Anlass genug, miteinander darauf zurückzuschauen, was wir geschafft haben und was wir in Zukunft erreichen wollen. Aber es ist auch Anlass, Danke zu sagen:




Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Am 12. März fand 25 Jahre nach Gründung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen im Haus des Buches die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Lutz Kirschner, Bereichsleiter Bundesweite Arbeit der RLS, blickte in seinem Grußwort auf ein Vierteljahrhundert Zusammenarbeit und die Herausforderungen der Zukunft. Die aktuelle Situation in Sachsen und die Verantwortung, welche die gesellschaftliche Linke in dieser Situation trägt,




Lernen, lernen und nochmals lernen!?

von Lars Kleba „Wir brauchen mehr Politische Bildung!“, ist eine häufige Forderung in unserer Partei. „Wir haben ein sehr gutes Angebot!“ ist mindestens meine Antwort darauf – sei es durch die Bildungsträger*innen im LINKEN Umfeld, aber auch durch die Partei und unseren Jugendverband. Das erfolgreiche Mentoringprogramm, das jährlich stattfindende Pfingstcamp und die auch für 2016




Die ungeliebte Rosa

Editionsgeschichte der Luxemburg-Werke unter dem Dogma des Stalinismus von Wulf Skaun Im April 2015 hatte der Historiker Klaus Kinner im Leipziger Domizil der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen eine gleichnamige Seminarreihe begründet, um die noch unabgegoltene Wirkungsgeschichte der KPD-Mitbegründerin zu erforschen und auf aktuelle Opportunität für heutige Linke zu prüfen. Die ersten drei Kolloquia beleuchteten die Rolle Rosa




Begegnungen in der Ukraine

von Jakob Lenk Vom 5. bis 15. November bereiste eine kleine Delegation, bestehend aus zwei Mitgliedern des Teams um die Landtagsabgeordnete Anja Klotzbücher (Björn Reichel, Jakob Lenk) und Boris Krumnow als Vertreter der Rosa Luxemburg Stiftung, die Ukraine. Ziel war es, mit verschiedenen linken Organisationen in der Ukraine in den Austausch zu treten und Möglichkeiten




Odyssee zu den Quellen der Bucharin-Forschung

von Wulf Skaun Wladislaw Hedeler legt einzigartige Biographie des kommunistischen Revolutionärs und Theoretikers vor Jour fixe, der unkonventionelle Gesprächskreis am Leipziger Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, ist binnen weniger Monate zu einer angesagten Adresse geworden. Mit brennend oder latent aktuellen Themen locken seine Begründer, die einheimischen Historiker Klaus Kinner und Manfred Neuhaus, Debattierfreudige scharenweise in die




Erhard Oeser: „Die Angst vor dem Fremden – Die Wurzeln der Xenophobie“

von Dr. Monika Runge Im Rahmen des unkonventionellen Gesprächskreises „Jour Fixe“ der RLS Sachsen stand das vom österreichischen Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Erhard Oeser jüngst veröffentlichte Buch „Die Angst vor dem Fremden – Die Wurzeln der Xenophobie“ zur Debatte. Liefert es doch wissenschaftliche Hintergründe für das in letzter Zeit massenhaft auftretende Phänomen der Fremdenfeindlichkeit (Xenophobie), das




Poet und Wolken mit Charakter

Willi Beitz stellt bei Jour fixe Andrej Platonow und eigene Pastelle vor Jour fixe ist zurück: In stimmungsvoller Atmosphäre strebt die siebte Auflage am 17. September neuen Ufern zu. Rund 50 Freunde und Interessierte haben sich in der Leipziger Dependance der Rosa-Luxemburg-Stiftung eingefunden, um deren langjährigen Aktivisten Willi Beitz zu seinem 85. Geburtstag die Ehre