Tag: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Duma-Wahlen in Russland

von René Lindenau Nicht nur in Berlin, sondern auch in Moskau wurde am 18.09.2016 gewählt. So wichtig die Abgeordnetenhauswahlen auch gewesen sein mögen: dass die Moskauer Duma-Wahlen in den deutschen Medien zum Randthema gerieten, haben sie nicht verdient. Circa 111 Millionen Bürger entschieden an diesem Tag über 40.000 Mandate. Im Mittelpunkt dürfte die Entscheidung über




„Ich war, ich bin, ich werde sein!“

Rosa-Luxemburg-Stiftung offenbart brennende Aktualität ihrer Namenspatronin für Strategie und Taktik der heutigen Linkssozialisten von Wulf Skaun Hat uns Rosa Luxemburg noch etwas zu sagen? Ihre Revolutionsprophetie „Ich war, ich bin, ich werde sein!“ hätte, für sie selbst und ihr Werk genommen, als Antwort getaugt und leitmotivisch über dem Kolloquium am 1. September 2016 in der




Der „Linkstick“ der alten Dame

von Wulf Skaun Eine RLS-Getreue aus Berlin gewährt Einblicke in ihr Leben Mühsam bahnt sie sich an zwei Krücken den Weg in die Leipziger Harkortstraße 10. Bei Vorträgen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ist sie oft anzutreffen. „Das ist Frau Stein aus Berlin“, macht mich Professor Klaus Kinner mit ihr bekannt. Der vormalige Geschäftsführer der RLS-Dependance kennt




Digitale Revolution und soziale Verhältnisse im 21. Jahrhundert

von Jürgen Leibiger Kolloquium der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen am 4. Juni 2016 in Leipzig Dritte oder vierte Industrieelle Revolution, digitale Revolution oder Industrie 4.0: All diese Kennzeichnungen der Umbrüche im System der produktiven Kräfte reflektieren, dass sich fundamentale Veränderungen in den Produktions- und Lebenswelten vollziehen. Was ist das Bestimmende an diesen Veränderungen? Was bedeuten sie für




Lehrreiche, anregende Deutschstunden

von Klaus Pezold Der Literaturbetrieb lebt von Neuigkeiten. Sie werden besprochen, häufig in eine Höhe gelobt, die ihnen nicht unbedingt gut tut – und oft schnell wieder vergessen. Eine Chance gegenüber diesem Aktualitätsdrang haben meist nur Autorinnen und Autoren, bei denen ein runder Geburts- oder Todestag für indirekte Aktualität sorgt. Da fällt das Feuilleton des




25 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen – 20 Jahre Arbeitskreis Dresden – 25 Jahre Bibliothek in Dresden

Nicht nur die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Auch die Bibliothek in Dresden besteht nun schon genau so lange. Der Arbeitskreis Dresden wurde vor 20 Jahren gegründet. Anlass genug, miteinander darauf zurückzuschauen, was wir geschafft haben und was wir in Zukunft erreichen wollen. Aber es ist auch Anlass, Danke zu sagen:




Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Am 12. März fand 25 Jahre nach Gründung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen im Haus des Buches die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Lutz Kirschner, Bereichsleiter Bundesweite Arbeit der RLS, blickte in seinem Grußwort auf ein Vierteljahrhundert Zusammenarbeit und die Herausforderungen der Zukunft. Die aktuelle Situation in Sachsen und die Verantwortung, welche die gesellschaftliche Linke in dieser Situation trägt,




Lernen, lernen und nochmals lernen!?

von Lars Kleba „Wir brauchen mehr Politische Bildung!“, ist eine häufige Forderung in unserer Partei. „Wir haben ein sehr gutes Angebot!“ ist mindestens meine Antwort darauf – sei es durch die Bildungsträger*innen im LINKEN Umfeld, aber auch durch die Partei und unseren Jugendverband. Das erfolgreiche Mentoringprogramm, das jährlich stattfindende Pfingstcamp und die auch für 2016




Die ungeliebte Rosa

Editionsgeschichte der Luxemburg-Werke unter dem Dogma des Stalinismus von Wulf Skaun Im April 2015 hatte der Historiker Klaus Kinner im Leipziger Domizil der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen eine gleichnamige Seminarreihe begründet, um die noch unabgegoltene Wirkungsgeschichte der KPD-Mitbegründerin zu erforschen und auf aktuelle Opportunität für heutige Linke zu prüfen. Die ersten drei Kolloquia beleuchteten die Rolle Rosa




Begegnungen in der Ukraine

von Jakob Lenk Vom 5. bis 15. November bereiste eine kleine Delegation, bestehend aus zwei Mitgliedern des Teams um die Landtagsabgeordnete Anja Klotzbücher (Björn Reichel, Jakob Lenk) und Boris Krumnow als Vertreter der Rosa Luxemburg Stiftung, die Ukraine. Ziel war es, mit verschiedenen linken Organisationen in der Ukraine in den Austausch zu treten und Möglichkeiten