Tag: Roma

Unterstützung für den FC Kallo

Seit mehreren Jahren sind die Bürgerinitiative „Leipzig Korrektiv“ und der Verein Verantwortung für Flüchtlinge e.V. im ungarischen Dorf Kálló tätig. Begonnen hat die Arbeit damit, dass Saatgut ausgegeben wurde, um den Roma die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Nahrungsmittel anzubauen. Weiterhin wurde ein Projekt einer schweizerischen NGO unterstützt, das es 18 Bewohnern ermöglichte, ihren 8. Klasse-Abschluss




Zu Weihnachten notleidenden Menschen Hoffnung schenken

Jedes Jahr werden weit über 800 Roma aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben, darunter zahlreiche hilflose Kinder. Dort warten auf sie häufig Obdachlosigkeit, Diskriminierung und ein kaum vorstellbares Massenelend. Insbesondere die Kinder leiden unter diesen Zuständen, oft sind sie von Unterernährung betroffen. Es gibt auch Fälle, bei denen Kinder im Winter erfrieren. Die meisten Bewohner




Decken und Brennholz für Roma im Kosovo

Jedes Jahr werden weit über 500 Roma aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben. Dort warten auf diese Menschen häufig Obdachlosigkeit, Diskriminierung auf allen Ebenen und ein kaum vorstellbares Massenelend. Die meisten leben durchschnittlich mit 0,60 € pro Tag. Es gibt keinerlei Krankenversicherung, die Lebenshaltungskosten sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Der größte Roma-Slum im Kosovo




Die Kinder des Windes – Vom Leben der brasilianischen Roma heute

von Sven Scheidemantel Brasiliens Roma kamen ab 1685 als aus Portugal deportierte Menschen nach Brasilien. Das Sprechen der eigenen Sprache, des „Romanes“, wurde als Verbrechen geahndet. Heute gibt es über eine Million Roma in Brasilien, die sich selbst Kale nennen, wie es auch spanische und portugiesische Roma bis heute tun. Kale heisst „Schwarze“. 75 %




BI „Leipzig Korrektiv“ besucht anlässlich einer Recherchereise Edit Pikács

Am 12. April 2014 besuchten die deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky, Stephan Bosch und Richard Gauch, allesamt Mitglied in der Bürgerinitiative „Leipzig Korrektiv“ sowie der Bürgerrechtler Aladár Horvath Frau Edit Pikács in Galgagyörk. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Ungarn sind Roma. Viele von ihnen leben in ärmlichen Verhältnissen. Auch andauernde Diskriminierung und Ausgrenzung von der




Roma in Ungarn – Am Rande einer geschlossenen Gesellschaft

von Cornelia Ernst und Manuela Kropp Im März 2014 sind wir nach Ungarn gereist, um uns dort über die Lage der 700.000 ungarischen Roma zu informieren, und um den Vorsitzenden der jüngst gegründeten Romapartei (MCP), Aladár Horváth, zu treffen. Letztes Jahr fiel die Entscheidung, eine eigene Romapartei zu gründen, um ihre politischen Interessen ausreichend vertreten




„Des Friedrichs Lügen“

Dr. Cornelia Ernst (MdEP) Ich ärgere mich immer wieder, dass Minister wegen erlogener Doktorarbeiten aus dem Amt fliegen, aber nicht wegen ihrer täglichen Lügen. Dabei wäre Bundesinnenminister Friedrich einer der wegen der Behauptung, aus Serbien oder Mazedonien stammende Roma kämen des „Asylmissbrauchs“ wegen nach Deutschland, aus dem Amt gejagt werden müsste. Sein Argument, in diesen




Schluss mit der deutschen Doppelzüngigkeit gegenüber den Sinti und Roma!

 von Heiko Kosel Am 24.10.2012 wurde endlich das Mahnmal für die 500.000 Sinti und Roma, die unter der deutschen NS-Herrschaft in Konzentrationslagern und durch Massenerschießungen ermordet wurden, eingeweiht. Ein Mahnmal erst 67 Jahre nach dem Völkermord! Wovon waren diese 67 Jahre für die Angehörigen dieser verfolgten Minderheit geprägt? Bezogen auf das bundesdeutsche Establishment – Behörden,




Roma in Ungarn: Hass und Gewalt

von Cornelia Ernst Roma und Sinti bilden mit 10 bis 12 Millionen Menschen die größte ethnische Minderheit in der EU. In vielen Mitgliedstaaten werden Sinti und Roma ausgegrenzt und haben häufiger als die Mehrheitsbevölkerung unter Armut und Arbeitslosigkeit zu leiden. Die Wirtschaftskrise scheint die Lage der Roma noch zu verschärfen. Ein erschreckendes Beispiel sind die