Tag: Rassismus

Ein Banner für Weltoffenheit über dem Uni-Eingang genügt nicht!

René Jalaß, Sprecher der Landtags-LINKEN für Hochschul- und Wissenschaftspolitik, fordert demokratischere und weltoffene Hochschulen in Sachsen Ein Jura-Professor in Leipzig sowie ein Hochschulratsmitglied in Chemnitz äußern sich öffentlich rassistisch und menschenverachtend, ein in Neonazistrukturen vernetzter Kampfsportverein trainiert in den Räumen der Uni Leipzig und immer wieder kommt es zu körperlicher und verbaler Gewalt gegenüber ausländischen




Trauen wir uns neue Mehrheiten zu

Katja Kipping meint: Soziale Sicherheiten müssen für die Vielen greifbar sein, sonst bleiben liberale Freiheitswerte ein Privileg der Wenigen. Die Wahl zum Fraktionsvorsitz in der Unions-Fraktion brachte es ans Licht. Angela Merkel hat im Zweifelsfall keine Mehrheit mehr in ihrer Fraktion. Ihr Vertrauter Volker Kauder ist der Union inzwischen nicht mehr rechts genug. Inzwischen genügen




Die Ignoranz ist vorbei

Von Matthias Höhn Der Osten ist in aller Munde. Endlich. Zeitungen und Fernsehen diskutieren Fragen wie: Reicht eine Kanzlerin aus Ostdeutschland für unsere politische Vertretung aus – oder braucht es doch noch ostdeutsche Minister im Kabinett? Sollten nicht wenigstens Regierungen und Beamtenapparat in den neuen Ländern überwiegend aus Ostdeutschen bestehen? Sind es wirklich nur westdeutsche




Schwach

Ralf Richter über die Rassismus-Ausstellung im Dresdner Hygienemuseum Rassismus – die Erfindung von Menschenrassen. Unter diesem Titel ist bis Anfang Januar 2019 eine Ausstellung im Dresdner Hygienemuseum zu sehen. In vier Abteilungen werden im Wesentlichen folgende Fragen behandelt: Wie unterschiedlich sind wir? Wo sehen wir „Rassen“? Wer sind wir bzw. die anderen? Und letztlich: Wie




Die Wurzeln des Rassismus

von Max Wegener Die Geschichte des Rassismus in Ostdeutschland beginnt vermeintlich erst in der Wendezeit. Damals erlangten die Pogrome von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen eine überregionale, traurige Berühmtheit. Auch die rassistisch motivierten Morde an Einzelpersonen wie Amadeu Antonio Kiowa, Jorge Gomondai, Nuno Lourenço und nicht zuletzt Oury Jalloh sind in diesem Zusammenhang zu betrachten. Jedoch ist




Pfingstcamp 2017 wieder erfolgreich – das Jubiläum naht!

Das Pfingstcamp 2017 der linksjugend [‘solid] Sachsen fand in diesem Jahr vom 2. bis 5. Juni im tschechischen Doksy statt. Auch wenn es schon ein paar Monate her ist, möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Menschen bedanken, die unser inzwischen 19. Pfingstcamp ermöglicht haben – von der Aufbaucrew über das Awareness-Team, die Technikbetreuung,




Schlaglichter auf jüdisch-christlich-muslimische Geschichte

von Florian Illerhaus Am 26. Mai fand in den Räumen des Brückenbauer Chemnitz e.V. in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine besondere Veranstaltung statt. In der Vergangenheit hatte ich bereits mehrere religionswissenschaftliche Vorträge und Diskussionen gemeinsam mit der RLS durchgeführt, doch ging es in der Regel um die Themenfelder Islam, Islamismus und Antimuslimischer Rassismus. Das Publikum




Den Perspektivwechsel befördern

von Katja Kipping Wie umgehen mit dem wachsenden Rassismus und dem Hass auf Geflüchtete? Diese Frage ist für viele Linke nicht nur eine theoretische, sondern eine ganz praktische an vielen Infoständen. Zwei Ansätze sollten Linke im Umgang mit Rassismus vermeiden: zum einen die Beschimpfung von Wählerinnen und Wählern, zum anderen, Verständnis heischend rassistische Deutungsmuster zu




Kaffeekränzchen mit Faschisten, oder: Warum Bautzen ein Problem hat

Bautzen, 2016. Nachdem im Frühjahr die geplante Flüchtlingsunterkunft im Hotel „Husarenhof“ angezündet wurde und Gaffer freudig johlend die Löscharbeiten behinderten, spitzte sich die angespannte Situation im September weiter zu. Die „Sachsen Demonstrationen“ (DSD) hatten zu einer Demonstration auf dem später in die Schlagzeilen gekommenen Kornmarkt („Platte“) aufgerufen, linke Kräfte zu einer Gegenkundgebung. Schon im Vorfeld




Dürer, Zeitgenosse der Reformation – „Die vier apokalyptischen Reiter“

von Heinrich Ruynat In einem Kunstband über den berühmten Maler Albrecht Dürer (1471 – 1528) schockierte mich dessen 1498 entstandener Holzschnitt „Die vier apokalyptischen Reiter“ besonders. Der Bezug auf die unmittelbare Gegenwart ist für mich beklemmend. Ich stelle mir vor, wie diese Reiter auf ihren Schlachtrossen und Schindergäulen durch die moderne Welt galoppieren. Sie bringen