Tag: Osten

„Von jedem Tag will ich was haben …“

Ralf Richter empfiehlt das Buch zum Gundermann-Film Das vollständige Zitat auf dem Titel des Paperbacks vom Ch. Links Verlag, das von Andreas Leusink herausgegeben wurde, lautet: „Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse …“ Was immer Sie machen, den Gundermann-Film von Andreas Dresen sehen, den Soundtrack bei Buschfunk bestellen oder das




Sozialskandal: Altersarmut zwingt Rentner zum Arbeiten

Von Susanne Schaper Nach Plänen der SPD in der letzten Legislaturperiode des Bundestages, sollten Arbeitnehmer nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Renten gehen können. In der Realität sieht das jedoch anders aus. In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Menschen in Sachsen, die auch nach dem 65. Geburtstag sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, um etwa 30




Die Ignoranz ist vorbei

Von Matthias Höhn Der Osten ist in aller Munde. Endlich. Zeitungen und Fernsehen diskutieren Fragen wie: Reicht eine Kanzlerin aus Ostdeutschland für unsere politische Vertretung aus – oder braucht es doch noch ostdeutsche Minister im Kabinett? Sollten nicht wenigstens Regierungen und Beamtenapparat in den neuen Ländern überwiegend aus Ostdeutschen bestehen? Sind es wirklich nur westdeutsche




1,5 Millionen Überstunden

Der Personalmangel in der Pflege gefährdet Menschenleben, warnt Susanne Schaper Die demografische Entwicklung spiegelt sich in der Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen. 2016 wurden über eine Million Patientinnen und Patienten in den 78 sächsischen Krankenhäusern behandelt. Die Aufwüchse beim Personal dagegen halten mit dieser Entwicklung nicht Schritt. Das belegen die 1,5 Millionen Überstunden, welche die Pflegekräfte




Im Osten nichts Neues

von Susanna Karawanskij Mit dem so genannten Jammer-Ossi habe ich mich nie identifiziert, aber wie bei allem gibt es auch an diesem Stereotyp etwas Wahres. Im Gejammer gibt es zugleich einen Funken angebrachte Kritik, und diese notwendige Kritik war Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit diesem Politikfeld. Die Verlusterfahrung, die in dieser Haltung deutlich wird, ist




Endlich für gleichwertige Lebensverhältnisse sorgen

von Sabine Zimmermann Der Erzgebirgskreis ist mit einem Medianentgelt von 2.036 Euro brutto für Vollzeitbeschäftigte der Kreis in Deutschland mit den niedrigsten Löhnen, Wolfsburg verfügt mit 4.610 Euro über das höchste Entgelt. Während der Niedriglohnanteil im Erzgebirgskreis bei 51,1 Prozent liegt, beträgt er in Wolfsburg nur 7,8 Prozent. Bei den vier Regionen mit den höchsten




„Der Osten darf keine Einöde der Armut werden“

Die sächsische Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Susanna Karawanskij hat von Roland Claus die Rolle als Ost-Koordinatorin der Linksfraktion übernommen. „SachsensLinke“ hat mit ihr darüber gesprochen. Susanna, wie kommt es, dass Du Dich für Ostdeutschland-Politik interessierst und Dich für die Belange der ostdeutschen Bevölkerung stark machen willst? Ich wurde 1980 in Leipzig geboren. Dadurch habe ich zumindest




Des Königs Seerosen oder wohin der Teufel scheißt.

Es ist fast 25 Jahre her: Der „kollektive Wirtschaftsflüchtling DDR“ – „Armutsflüchtling“ wäre wohl etwas unangemessen – war durch die Währungsreform bereits seit einigen Wochen am Ziel seiner Wünsche angelangt. Jetzt sollte auch der „politische Flüchtling“ integriert werden. Der Anschluss der DDR an die Bundesrepublik war beschlossen. Die Neugründung der Länder auf ihrem Territorium war




„Ost“ kein Thema mehr?

von Stefan Hartmann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE.Sachsen, Parteivorstand DIE LINKE Fünf Nachrichten aus der ersten Hälfte des September 2012. Unter dem Titel „Verblühende Landschaften“ beschreibt das „Handelsblatt“ die Lage in Ostdeutschland. Mit vielen Fakten wird dort gezeigt, „dass die wirtschaftliche Aufholjagd im Osten faktisch zum Stillstand gekommen ist“. Immerhin habe es bis 2005 nach verschiedenen