Tag: Nazis

Dresden am 13. Februar 1945 – die „unschuldige Stadt“?

  Links! dokumentiert einen Essay von Gerhard Besier Wieder steht ein 13. Februar vor der Tür, und die Dresdner, nachdem sie – zu ihrer eigenen Verwunderung –, im Vorjahr den Eindruck gewonnen hatten, die Situation endlich einigermaßen gemeistert zu haben, stolpern jetzt erneut in diesen Tag hinein – ohne ein wirklich tragfähiges, inhaltliches Konzept. Die




Christliche Märtyrer der Nazizeit geehrt

Von Gregor Janik Am Samstag, dem 5. Februar 2011, fand in Dresden die Ehrung dreier katholischer Priester, Alojs Andritzki, Aloys Scholze, Bernhard Wensch statt, die wegen ihres Widerstands gegen die Nazis im KZ Dachau umkamen. Alojs Andritzki, ein gebürtiger Sorbe und in den 40er Jahren Jugendkaplan in Dresden, wies seinen Jugendlichen die Menschenfeindlichkeit des NS




Abgründe

Kritik an der dreisten Instrumentalisierung von Kindesmissbrauchsfällen oder gar -tötungen muss sich oft den Vorwurf mangelnder Anteilnahme und das Fehlen von zu „harten“ oder gar „tödlichen“ Strafen gefallen lassen. Jule Nagel mit dem Versuch einer Auseinandersetzung. „Auschwitz II – Birkenau“ von Oba (bestimmte Rechte vorbehalten) Kindesmissbrauch oder gar -tötungen erfüllen die Öffentlichkeit mit großer Erschütterung




„Wir sind die Guten“ reicht nicht zum Superwahljahr 2009

Cornelia Ernst zu den bevorstehenden Wahlen 2009 „Schwarz-Rot-Gold“ Bild: realname, bestimmte Rechte vorbehalten Es hat auch sein Gutes, dass bereits 2008 ein Teil der Kommunalwahlen stattfand. So konnten wir feststellen, dass trotz aller hausgemachter Probleme und ihrer tiefen landespolitischen Krise, die CDU dennoch ihre Positionen in den Regionen halten und mit Blick auf Dresden sogar




Extremismustheorie im Aufschwung?

Juliane Nagel schreibt für ### 6 2008 zur sogenannten „Extremismus-Theorie“ In Leipzig feiert die „Extremismus-Theorie“ freudig Urständ. Prägt sie die politische Linie nicht nur der CDU seit jeher, muss mit Blick auf die Debatten in der Stadt Leipzig seit Jahresbeginn von einer neuen Qualität gesprochen werden. „Türsteher“ Bild: King_Mob bestimmte Rechte vorbehalten (Anmerkung: Das Bild




…und morgen das ganze Land

Das neue Buch von Michael Kraske und Christian Werner kurz rezensiert von Rico Schubert in ### 7-8 2008 „Anti-Nazi-Pochoir“ Bild: No Pants Day ;-), bestimmte Rechte vorbehalten Die beiden Autoren Michael Kraske und Christian Werner bringen harte Fakten anschaulich illustriert anhand zahlreicher Interviews – mit Opfern und Streetworkern, mit Aussteige-Helfern und Verfassungsschützern. Anschaulich ist hier




„Da muss man sich wieder da rein fuchsen und da rein fuchsen.“

Image via WikipediaDie NPD und die Wahl 2008 Nachdem am 08. Juni die Wahl in Sachsen zu Ende ging, ist es nun Zeit einen kleinen Blick auf die Ergebnisse der NPD zu werfen. Als erstes zu den Landratswahlen. In sieben von zehn Landkreisen trat die NPD mit eigenen Kandidaten an. In neuen Landkreis Sächsische Schweiz/




Endspurt: 10.000 für Courage

Zeichen setzen für Toleranz und gegen Neonazismus. Von Edda Möller und Sabine Kühnrich Links! 5/2007 Mehr als 10.000 Unterschriften für Landtagsentscheidung über ein antifaschistisches Staatsziel in der Landesverfassung fehlen noch. Die Mobilisierung der vergangenen Monate zeigte Wirkung: Tausende Einwohner des Freistaates setzten bereits ihre Unterschrift unter den Volksantrag „Courage zeigen. Für ein weltoffenes Sachsen.“ Seit




Rechte Gewalt: Angriffe auf Linkspartei-Büros

Am 12.05.2007 fand in Mittweida die Kundgebung Gegen Rechtsextremismus statt. In LINKS! 4/2007 haben wir über die haarsträubenden Zustände in Mittweida berichtet, nicht weniger erschreckend fällt der Bericht von Michael Leutert aus LINKS! 5/2007 In einigen Gegenden Sachsens scheint rechte Gewalt gegen Büros der Linkspartei und ihrer Abgeordneten inzwischen Normalität zu sein. Einer der Brennpunkte




Rechtsextremismus – kein Problem?

Der Einzug der NPD in den Landtag ist nur die Spitze des Eisbergs: In den Landkreisen gibt es extremistische Vereinigungen, die gewalttätig agieren. Sylke Zehrfeld* berichtet 4/2007 Im Landesverfassungsschutzbericht 2005 [DOWNLOAD →] war für den Landkreis Mittweida nachzulesen, dass zwar eine erhöhte Konzentration des Rechtsextremismus im Landkreis zu verzeichnen ist, dies aber keine große Gefahr