Tag: Mindestlohn

Endlich für gleichwertige Lebensverhältnisse sorgen

von Sabine Zimmermann Der Erzgebirgskreis ist mit einem Medianentgelt von 2.036 Euro brutto für Vollzeitbeschäftigte der Kreis in Deutschland mit den niedrigsten Löhnen, Wolfsburg verfügt mit 4.610 Euro über das höchste Entgelt. Während der Niedriglohnanteil im Erzgebirgskreis bei 51,1 Prozent liegt, beträgt er in Wolfsburg nur 7,8 Prozent. Bei den vier Regionen mit den höchsten




Zeit für den sozialen Wechsel

„Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut!“, hat Angela Merkel im Bundestag gesagt – nachdem sie erklärt hatte, ein viertes Mal antreten zu wollen. Ich frage mich: Wen meint sie? Die acht Millionen NiedriglöhnerInnen? Jene Hälfte der Bevölkerung, der eine Armutsrente droht? Die eine Million Beschäftigten in Leiharbeitsverhältnissen? Die Kluft zwischen Arm




Mindestlohnerhöhung – Von Arbeit muss man leben können

von Sabine Zimmermann Seit 2015 gilt in Deutschland erstmals ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. LINKE und Gewerkschaften hatten sich jahrelang dafür eingesetzt. Denn seit die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder das Arbeits- und Sozialrecht umgepflügt hatte, war ein großer Niedriglohnsektor entstanden. Immer mehr Menschen arbeiten zu Löhnen, die nicht zum Leben




Der heiße Herbst – ver.di präsentiert sich bunt

Eine Nachbetrachtung zum 4. ver.di-Bundeskongress in Leipzig von Heiderose Gläß 1009 Delegierte sowie viele BeraterInnen und Gäste trafen sich von 20. bis 26. September in Leipzig zum 4. Bundeskongress der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Kanzlerin Angela Merkel, die an der Eröffnung des Kongresses teilnahm, wurde zunächst mit freundlichen Gesten empfangen. Sie würdigte ver.di in ihrer Rede als




Der Dreiklang des Sozialen

Als LINKE ist unsere Spezialität das Soziale. Das muss im Zeitalter der Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit hoch im Kurs stehen. „Prekarisierung“ heißt die Geißel unserer Zeit: Ob Supermarkt-Verkäuferin oder Wissenschaftler im Mittelbau der Universitäten – beide sind betroffen von unsicheren, ausbeuterischen Beschäftigungsverhältnissen. Wir wollen Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen überwinden. Gerechtigkeit fällt nicht




Der Mindestlohn ist da! Er muss verteidigt und ausgebaut werden.

von Sabine Zimmermann Der 1. Januar 2015 war ein historisches Datum. Endlich gibt es auch in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn. Das war mehr als überfällig und ist ein großer Meilenstein. Selbst die Union kam nicht mehr darum herum, dass es für die Lohnuntergrenze eine breite gesellschaftliche Mehrheit gibt. Der Dank gebührt zu allererst den gewerkschaftlichen




Endlich: Der Mindestlohn kommt. Aber das reicht nicht!

von Sabine Zimmermann Der gesetzliche Mindestlohn kommt und das ist gut so. In Deutschland wurde ein Niedriglohnsektor etabliert, der europaweit seinesgleichen sucht. Und trotzdem haben sich SPD und Grüne, zuletzt noch die Union, lange Zeit gegen den Mindestlohn gewehrt. Dass der Mindestlohn kommt, ist der Verdienst von hunderttausenden, ja Millionen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern vor allem




Billig kommt teurer! – Linke und SPD für Reform des Vergaberechts

Parlamentsreport 05/2012 Bereits 2010 sprachen sich sämtliche Sachverständige in der Anhörung desVergabeberichts für eine grundlegende Reform des sächsischen Vergaberechts aus. Bei den Fraktionen DIE LINKE und SPD rannten sie damit offene Türen ein, im Schulterschluss mit dem DGB erarbeiteten sie einen Gesetzentwurf, der Tariftreue- und Mindestentgeltregelungen einführt, den sächsischen Mittelstand fördert, eine umweltgerechte Beschaffung befördert,




LINKES Handlungskonzept gegen Armut im Alter

Parlamentsreport 2012 Schon oft hat die Fraktion DIE LINKE die Altersarmut zum Plenarthema gemacht. Zuletzt in der Aktuellen Debatte am 3. April, diesmal ging es konkret um die steigende Zahl an armen Rentnerinnen in Sachsen. Schon heute ist Altersarmut bei Frauen stärker verbreitet als bei Männern, weil sie zumeist weniger Rente bekommen als Männer. Grund




CDU-Mindestlohn: Vorsicht Falle!

Gerald Kemski für Links! 12/2011 Sie nennen es verschämt „Lohnuntergrenze“, um nicht das Wort „Mindestlohn“ gebrauchen zu müssen. Zunächst ist es positiv, dass auch in der CDU durch den Druck von Gewerkschaften und durch die Mehrheit der Gesellschaft Bewegung in die richtige Richtung gekommen ist. Was aber bisher aus den Kreisen der CDU präsentiert wird,