Tag: Migration

DIE LINKE sorgte für mehr Demokratie in NRW

Am 24. Juli 2010 kamen in Duisburg bei der Love Parade 21 Menschen ums Leben. 500 Menschen wurden verletzt. Dieses Debakel war keineswegs eine Naturkatastrophe, sondern menschengemacht. Verurteilt wurde niemand. Schlimmer noch: Adolf Sauerland (CDU), verantwortlicher Bürgermeister, sah absolut keinen Grund, zurückzutreten. Was kaum bekannt ist: Es war DIE LINKE in Duisburg, die mit dafür




Für ein sozial gerechtes Europa – Conny Ernst unterwegs

von Anja Eichhorn Am 26. April fand in der Leipziger Galerie KUB die zweite Regionalkonferenz zum Entwurf des Bundestagswahlprogramms statt. Im Zentrum standen dabei unsere Idee europäischer Politik und die Auseinandersetzung mit der EU in ihrer heutigen Verfassung sowie Herausforderungen und Schwerpunkte zur Bundestagswahl. Dabei wurden wesentliche Leitfragen zusammen mit Conny Ernst und zahlreichen Genoss*innen




Flucht aus der Ungerechtigkeit

von Helmut Scholz Die Architektur der Weltwirtschaft und des Welthandels ist einer der Hauptgründe für die gegenwärtigen Migrationsbewegungen Zu wichtigen, ja zentralen Ursachen der sogenannten Flüchtlingskrise gehören zweifelsohne die katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in jenen Staaten, aus denen sich Frauen, Männer und Kinder nach wie vor auf den oft lebensgefährlichen Weg nach Europa machen.




Die (neue) intellektuelle Rechte

von Sven Brajer Trotz subtropischer Temperaturen, sowohl im Freien wie auch in der WIR-AG, versammelten sich am Freitag, den 24. Juni, zahlreiche Gäste, um bei der Podiumsdiskussion der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen zum Thema „Die (neue) intellektuelle Rechte“ den Analysen von Natascha Strobl (Wien) und Stefan Kleie (Dresden) zu lauschen. Erstmals moderierte Sven Brajer vom Arbeitskreis der




Solidarität sichtbar machen

Mitte Juni kommen in Leipzig Willkommensbewegungen und Refugee-Organisationen zusammen Für den 10. bis 12. Juni lädt die Initiative Welcome2Stay zu einer Zusammenkunft der Bewegungen des Willkommens, der Migration, der Solidarität und des Antirassismus nach Leipzig ein. Zu einem Austausch über die Erfahrungen der letzten Monate und zur Entwicklung gemeinsamer politischer Perspektiven ruft die Initiative verschiedene




Erklärung der Mitgliederversammlung vom 16. April 2016 in Leipzig

Liebknecht-Kreis Sachsen (LKS) Konsequente Opposition gegen neoliberale Politik – für eine soziale Offensive in Sachsen Die Resultate der drei Landtagswahlen am 13. März waren für DIE LINKE eine schwere Niederlage. Nicht zuletzt zeigen aktuelle Umfragen, dass sich daraus eine Existenzkrise der Partei entwickeln könnte. Der rasante Aufstieg der rechtspopulistischen AfD ist ein politisches Alarmsignal für




„Migration so regeln wie den Straßenverkehr? Das muss man sich abschminken“

Der große Migrationsstrom über die Balkanroute scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Augenmerk der Europäer in Sachen Migration wird sich bald wieder auf die Mittelmeer-Route verlagern. Im Brennpunkt stehen Länder wie Tunesien, Marokko oder Libyen. An der Universität Chemnitz lehrt Heidrun Friese Interkulturelle Kommunikation. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die postkolonialen Perspektiven in den betreffenden Ländern. Ralf




Refugees Welcome! Zum Auftakttreffen der LAG Migration und Asyl

von Anja Eichhorn, Europabüro Dr. Cornelia Ernst 18. Februar, Haus der Begegnung in Dresden: Auf Initiative von Juliane Nagel und Cornelia Ernst war zum 1. Auftakttreffen der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Asyl eingeladen worden. Ziel war es, sich angesichts der aktuellen Herausforderungen zu asyl- und migrationspolitischen Fragen zu verständigen und die Landesarbeitsgemeinschaft neu zu beleben. In




Thema Flüchtlinge: Die Zivilgesellschaft stärken

von Michael Leutert, MdB Auf der einen Seite wöchentliche Demonstrationen von Pegida, deren immer aggressiveres, rechtsextremes Auftreten die zunehmende Gewalt gegen Flüchtlingsunterkünfte flankiert. Auf der anderen Seite viele ehrenamtliche Helfer_innen, ohne die die Betreuung der ankommenden Flüchtlinge kaum zu gewährleisten wäre – beide so gegensätzliche Bilder verdeutlichen die Notwendigkeit, für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge




Migrationsströme und keine (linke) Antwort?

von Jens Thöricht Immer mehr Menschen kommen nach Europa, um hier Zuflucht zu finden oder ein besseres Leben zu führen. Nach der aktuellen Dublin-III-Verordnung gilt die sogenannte Regelung der „sicheren Drittstaaten“. Dies bedeutet, dass das Land einen Asylantrag bearbeiten muss, über welches der Antragstellende europäischen Boden betritt. Also dürfte in Deutschland theoretisch fast kein Asylantrag