Tag: MfS

„Ein Beitrag zur Befreiung aus westdeutscher Deutungshoheit und Vormundschaft“

Volker Külow im Gespräch mit dem ehemaligen DDR-Ministerpräsidenten Hans Modrow Hans Modrow, Sie verklagten die Bundesrepublik und saßen am letzten Februartag im Großen Saal des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. Das war jener Tag, an dem vor 85 Jahren der Reichstag brannte, und in ebendiesem Saal saß der Nazistaat wenige Monate später über die vermeintlichen Brandstifter zu




Einmal Stasi, immer Stasi? Der Fall Andrej Holm

von Michael Leutert „Die Vergangenheit ist nicht tot – sie ist nicht einmal vergangen“, schrieb einst William Falkner. Mit Blick auf die Ereignisse im Land Berlin kaum einen Monat nach dem Start der rotrotgrünen Koalition möchte man bitter ergänzen: Manchmal soll sie auch nicht vergehen. Was ist geschehen? Bei der Bildung des rotrotgrünen Senats hat




„Höchste Akribie und Ernsthaftigkeit“: Das MfS im Kampf gegen Nazi- und Kriegsverbrecher

von Prof. Dr. Kurt Schneider Alle Nazi- und Kriegsverbrecher, die den vom faschistischen Deutschland geführten Raub-, Eroberungs- und Vernichtungskrieg zu verantworten hatten, sollten gemäß der Schwere ihrer Verbrechen verurteilt werden. Auf der 3. Interalliierten-Konferenz am 13. Januar 1941 in London hatten die bis dahin von Deutschland besetzten Länder bekundet: „Zu den Hauptzielen der Alliierten gehört