Tag: Medien

Linke Medienakademie – LiMA – und Rote Reporter

von Simone Hock Sie ist seit vielen Jahren gute Tradition: Die Linke Medienakademie im Frühjahr eines jeden Jahres in Berlin. Initiiert vor vielen Jahren von der Bundesarbeitsgemeinschaft Rote Reporter, gibt es inzwischen einen eigenen, gleichnamigen Trägerverein Linke Medienakademie e. V. Geblieben ist die wohl größte linke Bildungsakademie für linke Medienmacherinnen und Medienmacher mit einem vielfältigen




Für eine ständige Publikumskonferenz

Die Aufregung war groß, als ZDF-Talkmaster Markus Lanz seinen Studiogast Sahra Wagenknecht bei einer Sendung im Januar schroff abkanzelte und sie kaum zu Wort kommen ließ. Die Online-Petition „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag“ sorgte wochenlang für Wirbel und fand etwa 230.000 Unterstützerinnen und Unterstützer. „Links!“ sprach mit der Initiatorin Maren Müller. Frau Müller,




Zweidrittelmehrheit falsch herum

Hendrik Lasch zur MDR-Intendantenwahl Der CDU-Favorit für die Nachfolge von Udo Reiter als MDR-Intendant ist durchgefallen. Im Rundfunkrat verfehlte der LVZ-Chefredakteur Bernd Hilder sogar die einfache Mehrheit. Eine Zweidrittelmehrheit im Rundfunkrat des MDR hätte Bernd Hilder gebraucht, um neuer Intendant und damit Nachfolger von Udo Reiter an der Spitze der Dreiländeranstalt zu werden. Die gab




Ach wie gut, dass niemand weiß …

Wie die Landesregierung Stroh zu Gold spinnen wollte  – eine märchenhaften Medienschulung – Text von Peter Posch Wir alle kennen das Märchen: Da war ein König, der hatte offensichtlich sehr viel Stroh, aber zu wenig Gold. Ein Müller wollte sich dies zu Nutze machen und bei der Gelegenheit seine Tochter zur Gemahlin des Königs werden




SPD: Vorsicht, Seifenschaum!

In den Medien wurde der SPD-Parteitag in Hamburg als „Linksruck“ vermarktet. Marcus Hammerschmidt* kommentiert für Links! Links! 11/2007 Das Elend der SPD liegt seit bald hundert Jahren klar auf der Hand. Brecht hat es in seinem Seifenlied bündig festgehalten; die Partei hat sich seither stets redlich bemüht, ihrem Ruf gerecht zu werden. Dazu gehört natürlich




Anything goes. Oder: Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert

„Dank der Netzwerke der „digitalen Boheme“ sind wir nicht von einem Arbeitgeber abhängig“, sagt Sascha Lobo, einer der Autoren, in einem „WELT“-Interview. Zum Buch „Wir nennen es Arbeit – die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung“: Eine Kritik von Peter Staudte LINKS! 1-2/2007 Anything goes‘ scheint das Motto des Buches von Holm Friebe




Masse oder Medien

Satzungsdebatte: Jens Matthis* glaubt nicht an die Entstehung einer Massenpartei. Über Politik als Beruf Links! 1-2/2007 Charakteristisch für die gegenwärtige Satzungsdebatte ist, dass vorwiegend über die einzelnen Regelungen diskutiert wird, weniger über das der Satzung zugrunde liegende Leitbild für die Partei. Das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass ein solches Leitbild nirgends explizit formuliert ist,




Fahnen und Fußball – verständliche Diskussionen

  Julia Bonk zur Fahnen-Umtausch-Aktion Links! 11/2006 Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde. Die Fahnen-Umtausch-Aktion der Jungen Linken.PDS während der Fußball-WM hat einige Diskussion ausgelöst. Sie ist nun zu Ende gegangen und die vielen positiven, aber auch die deutliche Zahl an kritischen Rückmeldungen sind mir Anlass an dieser Stelle einmal zurück zu schauen,




Kerner, Beckmann & Co.: Grenze zwischen PR und Journalismus schwindet

Interessenkollisionen und Einflussnahmen – Eine Analyse von Corinna Blümel Links!  7/2006 Die klare Trennung von redaktionellen und werblichen Inhalten gehört zum journalistischen Grundverständnis. In der Praxis lassen sich Medien viel zu oft von Interessenvertretern instrumentalisieren. Nicht alles, was als unabhängige Berichterstattung erscheint, hält kritischer Überprüfung stand: Seit Jahren beklagen Kommunikationswissenschaftler und Journalistenverbände den wachsenden PR-Einfluss:


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Müllgebühr: GEZ-Gebühr auf Computer

Heiko Hilker berichtet   Links 7/2006 Wieder einmal wird die Rundfunkgebühr auf internetfähige PCs diskutiert. Diese sollte schon Ende der 90-er Jahre erstmals eingeführt werden. Doch wurde dies seitdem immer wieder verschoben. Die Praxis der letzten Jahre war es, dass der Ankündigung der PC-Gebühr bisher nie Taten folgten. Kurz vor dem Start verschoben die Ministerpräsidenten