Tag: Lothar Fritze

Schwierigkeiten mit Gegensätzen

Meinung zu den Beiträgen von Jochen Mattern und Rolf Ziegenbein über Lothar Fritze von Fred Geigers Gegensätzliche Einschätzungen zum gleichen Autor in ein und derselben Zeitung, hier in der Nr. 01-02/2017 von „Sachsens Linke!“ (S. 2) und „Links!“ (S. 9)? Das kann es durchaus geben, da die Rezensenten zwei sehr unterschiedliche Veröffentlichungen von Lothar Fritze




Neue Töne im Umgang mit DDR-Geschichte

von Dr. Rolf Ziegenbein Verfolgt man den Umgang mit der DDR-Geschichte in der etablierten Geschichtsschreibung und Politik, so fällt auf, dass in letzter Zeit vor allem in Veröffentlichungen mit wissenschaftlichem Anspruch neue Töne zu hören sind, die mehr Sachlichkeit und Differenziertheit anmahnen. Fast überdeutlich meldet sich dazu der in Sachsen an der TU Chemnitz und




Verzerrte Geschichte

von Dr. Rolf Ziegenbein Derzeit wird in der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung ein Geschichtsband unter dem Titel „Von Stalingrad zur SBZ, Sachsen 1943 – 1949“ kostenlos allen Bürgern angeboten. Das Buch ist vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden erarbeitet worden und stellt gleichzeitig Bd. 60 der Schriftenreihe des Instituts dar. Das




Die akademische Rechte

von Jochen Mattern Nur wenige Tage nach der Wahl des Wortes „Volksverräter“ zum Unwort des Jahres 2016 konnten die Leser der Sächsischen Zeitung entnehmen, weshalb das Unwort, ungeachtet seiner zweifelhaften historischen Herkunft, in den öffentlichen Sprachgebrauch zurückgekehrt ist. In einer als Essay bezeichneten Anklageschrift mit dem Titel „Der böse gute Wille“ bezichtigt deren Autor die