Tag: Kurt Biedenkopf

Gebundene Realsatire

Helge-Heinz Heinker glossiert die Tagebücher von Kurt Biedenkopf „Kann man die Lektüre empfehlen?“ Mit dieser rhetorischen Frage wendet sich Moderator Manfred Neuhaus an Helge-Heinz Heinker. Der Publizist hat für den zehnten Jour fixe im Dezember 2015 am Leipziger Stammsitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung die Ochsentour auf sich genommen, Kurt Biedenkopfs Tagebücher von Juni 1989 bis September 1994




Zeit für einen Aufbruch

von Rico Gebhardt Die Edition von Kurt Biedenkopfs Tagebüchern wurde aus dem Budget der Staatskanzlei mitfinanziert. Sie wollte offenbar sicherstellen, dass auch der Ex-Ministerpräsident anlässlich der 25. Wiederkehr der Gründung des Freistaates ein wenig Aufmerksamkeit erhält. Pikant: Die 307.900 Euro flossen direkt an die Konrad-Adenauer-Stiftung. Das riecht förmlich nach politisch motivierter Korruption. Auch Antje Hermenau




Des Königs Seerosen oder wohin der Teufel scheißt.

Es ist fast 25 Jahre her: Der „kollektive Wirtschaftsflüchtling DDR“ – „Armutsflüchtling“ wäre wohl etwas unangemessen – war durch die Währungsreform bereits seit einigen Wochen am Ziel seiner Wünsche angelangt. Jetzt sollte auch der „politische Flüchtling“ integriert werden. Der Anschluss der DDR an die Bundesrepublik war beschlossen. Die Neugründung der Länder auf ihrem Territorium war