Tag: Krieg

Vom Geld

Von Peter Porsch Bei facebook fragte unlängst wer: „Was ist der Grund für die weltweite Abwesenheit von Frieden?“ Eine Antwort war: „Diese Regierungsform ‚Geld regiert die Welt‘ ist der Grund.“ Und sollte wer fragen, warum sich gerade diese „Regierungsform“ durchgesetzt hat, so gab es eine weitere Antwort: „Mit Frieden lässt sich schlecht Geld, und zwar




Erklärung der Leipziger Bürgerinitiative „Gute Nachbarschaft mit Russland“

Es reicht! Mit großer Besorgnis nehmen wir zur Kenntnis, dass unsere Regierung weiter an der Eskalationsschraube gegen die Russische Regierung dreht. So hat sie sich jüngst ohne Not die nach wie vor völlig unbewiesenen Behauptungen und Schuldzuweisungen der britischen Premierministerin May zum Fall Skripal zu Eigen gemacht. Der ständig verschärfte Konfrontationskurs des Westens kann jedoch




Chemnitzer Ostermarsch 2018

Von Nico Rudolph Bei lachender Sonne konnten wir zum Höhepunkt des Ostermarsches mindestens 300-350 Menschen versammeln. Damit liegt Chemnitz vor Dresden und Leipzig und ist Landeshauptstadt des Friedens 😉 Die Zahl unserer Demonstranten steigt seit mindestens zwei Jahren, angesichts der gefährlichen Lage ein Hoffnungsschimmer. Mit Reiner Braun hatten wir einen renommierten Hauptredner gewonnen, dem es




„More steel tanks than think tanks“

Von Peter Porsch Das war O-Ton des polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki auf der sogenannten „Münchener Sicherheitskonferenz“. Englisch „tank“ ist bekanntlich der Panzer, geschmiedet aus Stahl oder guten Ideen. „Oh, Herr, lass Hirn regnen“, habe ich auf einer Satirepostkarte gelesen. Nein, das ist nicht der Regen, den der Chef des katholischen Polen zu benötigen denkt. Ihm




Aufbruch von links

Sören Pellmann über einen beeindruckenden Abend mit Sahra Wagenknecht im Leipziger Felsenkeller „Solange das Kapital herrscht, werden Rüstungen und Krieg nicht aufhören.“ Über solche Sätze jubelte das Publikum, als am 27. Mai 1913 Rosa Luxemburg im Leipziger Felsenkeller ihre berühmte Rede „Die weltpolitische Lage“ hielt. Der Saal war damals rappelvoll und der Text ihrer Rede




Bist Du nicht für uns, bist Du gegen uns

Ein Reisebericht über die Ukraine von Dr. Cornelia Ernst, Björn Reichel Die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine werden immer wieder diskutiert. Wir wollten uns ein Bild vor Ort machen. So reisten wir Anfang Juli für fünf Tage nach Kiew. Linke Aktivist*innen sowie die örtliche Rosa-Luxemburg-Stiftung hatten uns bei der Organisation der Reise unterstützt.




NO WAR IN KOREA

Was einer erlebt, der mitten in Dresden vor einem neuen Korea-Krieg warnt von Ralf Richter Es ist ein Test. Frank Richter, langjähriger Chef der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen, hat öffentlich beklagt, dass unter der CDU-Herrschaft seit einem Vierteljahrhundert die allgemeine, politische, kulturelle und ethische Bildung in Sachsen vernachlässigt wurde. Ich werde mich mit




Ein eigenes Bild machen: Dr. Cornelia Ernst reist in die Ukraine

von Björn Reichel Nachrichten zur Ukraine und zur dortigen Situation sind größtenteils einseitig und tendenziös verfasst – egal welche „Seite“ darüber berichtet. Darum ist es nötig, sich ein eigenes Bild zu machen. Cornelia Ernst und ein drei köpfiges Team werden das vom 6. Bis zum 20. Juli in Kiew tun. Die Tage werden prall mit




Zweitausend Jahre – und nichts geändert

von Peter Porsch Aufmerksame Leserinnen und Leser meiner Kolumnen werden sich erinnern, einen ähnlichen Titel gab es schon mal. „Zweieinhalbtausend Jahre – und nichts geändert“ hieß es 2013 in der Novembernummer von „Links“. Es ging damals um die hinterhältig-schmeichelhafte Rede des römischen Konsuls Mennenius Agrippa, mit der er die sich verweigernden Plebejer zur Sicherung römischer




Film(Nach)Betrachtung: „Gewissen in Aufruhr“

von René Lindenau Es gibt Dinge, die drängen sich immer wieder auf. Dazu gehören bestimmte Ereignisse in unserem Leben oder dem unserer Vorfahren. Aber auch Bücher oder Filme, die sich mitunter tief in das Gedächtnis eingraben und prägend für das künftige Handeln sind – so sollte es jedenfalls sein –: wie beim fünfteiligen DDR-Spielfilm „Gewissen