Tag: KPD

OTTO KROPP

von Prof. Dr. Kurt Schneider Seine Eltern waren arme Leute. So wuchs Otto Kropp, geboren am 7. Mai 1907 in Ebersfeld, ohne erlernten Beruf auf, jede Gelegenheitsarbeit nutzend, um zum Unterhalt der Familie beizutragen. Durch die Arbeitersportbewegung fand er den Weg zur KPD, der er 1931 beitrat. Nach Errichtung der faschistischen Diktatur wurde Otto Kropp




MARX IS MUSS Kongress 2017

Von der KPD lernen: Revolutionäre Parlamentsarbeit in der Weimarer Republik und heute von René Lindenau Der Gebrauch von Zitaten ist so eine Sache. Oft werden sie genutzt, um die eigene Meinung zu untermauern; oft erscheinen sie aber auch abgenutzt und damit sinnlos, da ihnen jedes Fundament fehlt. So verhält es sich auch mit dem Wort:




Vor 110 Jahren geboren. ERICH JUNGMANN

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 31. Juli 1907 in Reichenberg/Sachsen als Sohn eines Fabrikarbeiters, absolvierte Erich Jungmann eine kaufmänische Lehre. 1929 trat er der KPD bei und war alsbald Mitglied und Sekretär des ZK des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschland (KJVD), dem er bereits vor seinem Parteieintritt angehört hatte. Im November 1932 erfolgte seine Wahl




Vor 110 Jahren geboren: Maria Fensky

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 15. Juni 1907 in Wühlrath, trat Maria Fensky gegen den Willen ihrer Familie 1926 in den Kommunistischen Jugendverband ein. Mit 21 Jahren zog sie nach Düsseldorf und verdiente ihren Lebensunterhalt in einer Metallfabrik. Sie wurde Mitglied der »Roten Hetzer«, einer Agitprop-Gruppe der KPD, der sie 1929 beitrat. Im




Vor 80 Jahren erschossen: Franz Stephan

von Prof. Dr. Kurt Schneider Franz Stephan war ein Todesopfer des stalinistischen Terrors in den dreißiger Jahren. Geboren am 5. Mai 1894 in Habelschwerdt/Schlesien, kam er nach seiner Schriftsetzerlehre nach Gera, wo Ende 1914 seine Einberufung zum militärischen Kriegsdienst erfolgte. Durch einen Lungenschuss schwer verwundet, wurde er schließlich im Frühjahr 1916 in den Zivildienst entlassen.




Vor 75 Jahren ermordet: Rosa Menzer

von Prof. Dr. Kurt Schneider Am 4. Januar 1886 als Tochter eines armen jüdischen Handwerkers in Plungjany/Litauen geboren, wurde Dresden 1910 für Rosa Menzer zur Wahlheimat. Hier lernte sie die deutsche Arbeiterbewegung und deren Geschichte kennen, wozu auch die von ihr besuchten Kurse des Arbeiterbildungsvereins beitrugen. Nach ihrer Heirat mit dem Schriftsteller und Bildhauer Max




Vor 50 Jahren verstorben: Walter Fisch

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 16. Februar 1910 in Heidelberg, war das Leben von Walter Fisch eng mit der Entwicklung der KPD verbunden. 17-jährig wurde er Mitglied der Roten Hilfe Deutschlands (RHD) und danach des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschland (KJVD,). 1930 trat er in KPD ein. 1931 wurde er politischer Mitarbeiter und Ende 1932




Vor 135 Jahren geboren: Arthur Lieberasch

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 20. Oktober 1881 in Döbeln als drittes der zehn Kinder eines Zigarrenmachers, und von Beruf Werkzeugschlosser, trat Arthur Lieberasch 1900 dem Deutschen Metallarbeiter-Verband (DMV) und 1905 der SPD bei. Als DMV-Vertrauensmann und Mitglied von Arbeiterausschüssen wurde er wiederholt gemaßregelt. Aus Protest gegen die von der SPD betriebenen „Burgfriedenspolitik“




Heinrich Brandler – Vor 135 Jahren geboren

von Kurt Schneider Am 3. Juli 1881 geboren, war Heinrich Brandler von Beruf Maurer. 1897 trat er der Gewerkschaft und 1901 der SPD bei. Mit seinem Berufskollegen Fritz Heckert in enger politischer Verbindung stehend, kam Brandler 1913 nach Chemnitz und wurde gemeinsam mit Heckert zum dortigen Wortführer der Linken. Sie lehnten die mit Kriegsbeginn 1914




Ohne einen Tropfen Lakaienblut

Mit einer Werkausgabe Paul Levis entreißt Jörn Schütrumpf den Freund und Vertrauten Rosa Luxemburgs dem Vergessen von Wulf Skaun „Warum ist Paul Levi ein Thema für uns?“ Mit dieser rhetorischen Frage eröffnete Klaus Kinner Ende Mai das Ständige Rosa-Luxemburg-Seminar in der Leipziger Dependance der gleichnamigen sächsischen Stiftung. Dass Levis persönliche und politische Nähe zur sozialistischen