Tag: Klimawandel

Trauen wir uns neue Mehrheiten zu

Katja Kipping meint: Soziale Sicherheiten müssen für die Vielen greifbar sein, sonst bleiben liberale Freiheitswerte ein Privileg der Wenigen. Die Wahl zum Fraktionsvorsitz in der Unions-Fraktion brachte es ans Licht. Angela Merkel hat im Zweifelsfall keine Mehrheit mehr in ihrer Fraktion. Ihr Vertrauter Volker Kauder ist der Union inzwischen nicht mehr rechts genug. Inzwischen genügen




Eine soziale Garantie

Caren Lay plädiert dafür, beim Thema Kohleausstieg ökologische und soziale Lösungen zu verbinden und auf die Kumpel zuzugehen Der Kohleausstieg kommt. Das sehen mittlerweile auch die Beschäftigten in der Energiewirtschaft, mithin die Betroffenen so. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ihr Arbeitgeber bereits de facto ein Enddatum gesetzt hat. Im Revierkonzept des Vattenfall-Nachfolgers LEAG steht das




Über Naturschutz und soziale Gerechtigkeit

Von Michael Neuhaus Im öffentlichen Diskurs bestimmt der Klimawandel maßgeblich die Umweltpolitik. Natürlich müssen der Klimawandel und seine Folgen ein zentrales Thema linker Umweltpolitik sein, aber zur Umweltpolitik gehört auch die Naturschutzpolitik und somit der Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Alle profitieren von den Stoffkreisläufen oder davon, wenn Pflanzen im Garten oder auch auf dem




Klimawandel und Wirtschaftsform

von Ralf Becker Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommt – und vielleicht die letzte, die gerade noch rechtzeitig etwas dagegen tun kann, um größere Menschenopfer zu verhindern. Allmählich schließt sich das Zeitfenster, in dem wir noch ohne gravierende soziale Verwerfungen handeln können. Große Umbrüche in der Entwicklung der




Mit dem Fahrrad für Klimagerechtigkeit!

von Paul Gruber Vom 31. Juli bis zum 3. August 2016 war ich mit dem Fahrrad unterwegs, um ein Zeichen gegen den Klimawandel und Kohleverstromung zu setzen. Die rund 280 km lange Tour mit dem Titel „Keep it in the ground – Biketour“ führte mich durch das Vogtland, Nordböhmen und das Erzgebirge. Mein Ziel war




Es geht schon lange nicht mehr nur um Eisbären

EndeGelände-AktivistInnen legen Kohleinfrastruktur in der Lausitz über Pfingsten lahm von Paul Gruber Obwohl zur gleichen Zeit auch unser Pfingstcamp in Doksy startete, waren dennoch mehrere Personen der linksjugend [’solid] sachsen bei den Aktionen von Ende Gelände und auf dem Klimacamp dabei. Das EndeGelände-Bündnis hatte zu einer Aktion des zivilen Ungehorsams gegen die Kohleinfrastruktur nahe des




»Irgendwann ist man nur noch Politiker, nicht mehr Fachmann«

Auch Sachsen muss die Energiewende bewältigen. „Links!“ sprach mit dem Diplom-Ingenieur Hans-Jürgen Schlegel, der als Referent für Klimaschutz im sächsischen Umweltministerium tätig war. Seit 2008 ist er für die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien in Sachsen (VEE) wissenschaftlich tätig. Er war federführender Autor der 2008 erschienenen Studie „2020 – Perspektiven für Erneuerbare Energien




Wenn einer eine Reise tut …

  Von Peter Porsch Unlängst war ich in Brüssel. Da gibt es viel zu sehen und man trifft die verschiedensten Leute. Also kann man was erzählen: Zum Beispiel über das „Atomium“, neben dem „Manneken Pis“ das bekannteste Wahrzeichen von Brüssel. Das Atomium gilt, 1958 zur Weltausstellung in Brüssel eröffnet, als Symbol für das „Atomzeitalter“ .




Energiewende statt Klimakriege

Ist zu erwarten, dass die schnell voranschreitende Verknappung der Ressourcen zu einem Rückfall zum Faustrecht führt, statt zu kollektiver Askese? Klima, Frieden, Energie: Nach der Klimakonferenz in Bali. Ein Beitrag von Monika Knoche Kaum ein anderes Thema hatte 2007 höhere Konjunktur, als die Bedrohung unserer Lebensgrundlagen durch den Klimawandel. Die Weltwirtschaft beruht auf einer schier




Strom aus am 1. Februar

72 Naturschutzorganisationen haben weltweit zu einer interessanten 5-Minuten-Aktion am 1. Februar aufgerufen. Mitmachen ist ganz einfach: Am 1. Februar 19.55 Uhr (jeweilige Ortszeit) sollen alle Haushaltsgeräte für 5 Minuten (also bis 20.00 Uhr) ausgeschaltet werden. 5 „Schweige-Minuten“, nicht nur um Energie zu sparen, sondern vor allem, um die Bevölkerung, die Medien und Politiker auf die