Tag: Karl Marx

Karl Marx, sein 200. Geburtstag und wie ich ihn erleben durfte

Von Kathleen Noack 5. Mai 2018. Chemnitz, ehemals Karl-Marx-Stadt. Der deutsche Philosoph Karl Marx ist in aller Munde. Nicht nur heute, ganz im Gegenteil, aber heute besonders. Wir feiern seinen 200. Geburtstag, direkt am Karl-Marx-Monument in der Brückenstraße, dem „Nischel“. Ganz früh schon, gegen sieben, sind fleißige Helfer am Werk. Karl bekommt sein erstes Geburtstagsgeschenk,




„Marx bleibt für mich aktuell“

Wulf Skaun sprach mit dem Marx-Forscher Manfred Neuhaus über das Marx-Jubiläum Professor Dr. sc. phil. Manfred Neuhaus (71) war als Historiker viele Jahre an der Karl-Marx-Universität Leipzig in Lehre und Forschung tätig. Er hat sich dort und nach dem Epochenbruch an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften als Arbeitsstellenleiter der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) einen Namen gemacht. Das




Sozialskandal: 175 Einkommensmillionäre und 150.000 arme Kinder

Von Osmani Aldama Regalado Auch wenn die Schriften von Karl Marx schon über 150 Jahre alt sind: Seine Analysen treffen auch heute noch zu. Wie viele Generationen vor uns erleben wir auf unsere Weise, welche Folgen das kapitalistische Wirtschaftssystem für die Mehrheit der Menschen hat. So befinden sich im globalen Maßstab Millionen Menschen aufgrund profitgetriebener




Charlys Blick

Von Klaus Müller aus Chemnitz Fast die ganze Welt kennt Karl Marx. Aber keiner, ausgenommen seine Verwandten und Freunde, hat ihn jemals lächelnd oder gar lachend gesehen. Und höchstens Karikaturisten haben sich getraut, ihn auf diese menschenfreundliche Art darzustellen. Als ich 1979 nach Karl-Marx-Stadt kam, um hier bei der DDR-Nachrichtenagentur ADN zu arbeiten, fiel mir




Start ins Karl-Marx-Jahr-2018

Von Marcus Boës „Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“ (Karl Marx, 1859) Welche Brisanz in diesen Worten steckt, führt uns die Gegenwart Tag für Tag vor Augen. Das Sein, die Lebenswelt der Menschen, ihre Erfahrungen sind es, die Entscheidungen und Zukunft prägen.




Z 111: „Kapital“ total in dieser Nummer

Septemberheft der Zeitschrift Marxistische Erneuerung diskutiert ersten Band von Marx‘ Hauptwerk. Von Wulf Skaun Wer erinnert sich nicht an Ronald Beiers maliziöse Marx-Karikatur 1990 mitten im Epochenbruch: „Tut mir leid, Jungs“, entschuldigt sich der Trierer Meisterdenker, „war halt nur so ’ne Idee von mir“. Oder an Francis Fukuyamas vielzitierte These vom Ende der Geschichte und




Ein Buch, das die Jahrhunderte überdauert

von Manfred Neuhaus Die Lektüre des Marxschen „Kapital“ war allezeit eine enorme intellektuelle Herausforderung. Wer die Quellen befragt und sich weder von Wunschvorstellungen noch von hagiographischen Deutungen blenden lässt, wird unmittelbar nach dem Erscheinen des vielgerühmten Werkes selbst in den Führungszirkeln der sozialdemokratischen Emanzipationsbewegung nur wenige Personen finden, die neben den intellektuellen Voraussetzungen auch den




Erstaunliches über den Produktionsprozess des „Kapital“

Der erste Band von Marx’ ökonomischem Hauptwerk trägt bekanntlich den Untertitel „Der Produktionsprozess des Kapital“. Erstaunlicherweise ist der unmittelbare Produktionsprozess des in Hamburg verlegten „Kapital“ selbst bislang kaum untersucht worden. Der 150. Jahrestag der Erstveröffentlichung reizte den Hamburger Autor Jürgen Bönig, dieses Thema nicht nur aus lokalpatriotischen Motiven akribisch zu untersuchen. Dabei gelangte der Fachmann




MARX IS MUSS Kongress 2017

Von der KPD lernen: Revolutionäre Parlamentsarbeit in der Weimarer Republik und heute von René Lindenau Der Gebrauch von Zitaten ist so eine Sache. Oft werden sie genutzt, um die eigene Meinung zu untermauern; oft erscheinen sie aber auch abgenutzt und damit sinnlos, da ihnen jedes Fundament fehlt. So verhält es sich auch mit dem Wort:




Durchblicken mit Marx

von Katja Kipping Die aktuellen Krisen zeigen: Es muss sich Grundlegendes ändern. Nur was? Darauf gibt „Das Kapital“ Antworten, heute wieder mehr denn je. Auch geniale Analytiker können mal zu Fehlschlüssen kommen. Im Nachhinein ist es ein Leichtes, es besser zu wissen. Um es mit den Worten von Wolfgang Fritz Haug zu sagen: Auf den