Tag: Kapitalismus

Patriotismus für’n Arsch!

Warum wir weder Patriotismus noch Nationalismus akzeptieren wollen und es uns gerade jetzt besonders ankotzt von Marius Neubert Alle Jahre wieder steht wieder ein internationales Herren-Fußballevent auf dem Plan. Alle Jahre wieder nutzt die sächsische CDU dies als Aufhänger für die Forderung nach einer neuen „Patriotismusoffensive“. Und alle Jahre wieder kriechen die „Partypatriotinnen“ (Ich nutze




Es geht schon lange nicht mehr nur um Eisbären

EndeGelände-AktivistInnen legen Kohleinfrastruktur in der Lausitz über Pfingsten lahm von Paul Gruber Obwohl zur gleichen Zeit auch unser Pfingstcamp in Doksy startete, waren dennoch mehrere Personen der linksjugend [’solid] sachsen bei den Aktionen von Ende Gelände und auf dem Klimacamp dabei. Das EndeGelände-Bündnis hatte zu einer Aktion des zivilen Ungehorsams gegen die Kohleinfrastruktur nahe des




Die Blauäugigkeit des Neokeynesianismus

von Bernd Czorny Die Debatte um die theoretischen Grundlagen linker Politik, ausgelöst von Axel Troost, hat offensichtlich Fahrt aufgenommen. Jürgen Leibiger und Ronald Blaschke erwiderten das Diskussionsangebot. Diese hier angelaufene Diskussion ist in jedem Falle zu begrüßen, da linke Politik theoretischer Grundlagen und Begründungen bedarf. Während Troost und Leibiger davon ausgehen, dass das von Keynes




Keynesianismus – Theorie-Fundament für linke Wirtschaftstheorie?

von Ronald Blaschke Rudolf Hickel, führender Linkskeynesianer und Mitglied der Memorandum-Gruppe, stellt klar: Keynes hat mit seiner Marktregulationstheorie nicht für die Abschaffung kapitalistischer Marktwirtschaft plädiert. Es geht um einen „klug geleiteten Kapitalismus“ (John Maynard Keynes). „Klug geleitet“ meint eine kapitalistische Marktwirtschaft, die durch staatliche Interventionen reguliert und stabilisiert wird. Das soll das Theorie-Fundament für linke




Linke Wirtschaftspolitik ohne marxistische Wirtschaftstheorie?

von Dr. Jürgen Leibiger Wie Axel Troost neulich in dieser Zeitschrift schrieb, gehören viele Erkenntnisse des Keynesianismus, insbesondere seiner linken Variante, zum theoretischen Werkzeugkasten einer „pragmatischen und anschlussfähigen linken Wirtschaftspolitik“. Dem ist unbedingt zuzustimmen und die jährlichen, auch von mir unterstützten Memoranden der Arbeitsgruppe „Alternative Wirtschaftspolitik“, zu deren Fundament der Linkskeynesianismus gehört, sind geradezu ein




Warum braucht linke Wirtschaftspolitik ein theoretisches Fundament?

von Axel Troost Die meisten Mitglieder der LINKEN in Sachsen haben, sei es in Auszügen oder als ganze Bände, Texte von Marx und Engels gelesen oder studiert. Die von Marx begründete historisch-kritische Analyse der kapitalistischen Verhältnisse hat auch heute, über eineinhalb Jahrhunderte später, noch große Aktualität und bietet weiterhin viele Erkenntnisse. Für viele Fragen der




Grundeinkommen – linkes Projekt für heute und die Zukunft?

von Ronald Blaschke Das Grundeinkommen ist eine bedingungslose materielle Absicherung der Existenz und gesellschaftlichen Teilhabe eines jeden Menschen – ohne Bedürftigkeitsprüfungen durch Sozialämter oder Jobcenter, ohne einen Zwang zur Erwerbsarbeit oder zu einer Gegenleistung, individuell garantiert. Im Gegensatz dazu stehen Grund- und Mindestsicherungen, bei denen man sich öffentlich als arm outen muss, und die regelmäßig




Frankfurt am Main, 18. März 2015

von Peter Porsch Im Internet finde ich bei t-online.de ein Video mit dem Titel „Autos und Barrikaden brannten“. Sie brannten in Frankfurt am Main. Anlass war die Eröffnung des neuen Hauptquartiers der EZB, das mehr als eine Milliarde Euro gekostet hat. Demonstriert sollte werden. Ein internationales Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Initiativen unter Führung von Blockupy




No Future war gestern

von Katja Kipping Die Woche der linken Zukunft im April ist die Chance, für DIE LINKE ihre Antworten für ein besseres Morgen zu diskutieren An die Zukunft denken viele Menschen in politischen Begriffen momentan lieber nicht. Wer kann es ihnen verdenken? Grund für schlechte Laune gibt es schließlich, wohin man schaut: Krieg in der Ukraine,




Postkapitalistische Ökonomie

von Ralf Becker Das „Ende des Wachstums“ beschäftigt uns seit dem gleichnamigen Bericht des Club of Rome von 1992. Alternativen gibt es sowohl theoretisch wie als Lebensgemeinschaften. Gemeinwirtschaft, sozial-ökologischer Umbau, „nachhaltige Entwicklung“, Permakultur sind Stichworte alternativer Ökonomie. Die AG Offene Kirche Chemnitz hatte am 25.10.2014 eine Konferenz zum obigen Thema ausgerichtet. Hauptreferent war Bernd Winkelmann,