Tag: Jour fixe

Der Janusköpfige

Richard Wagners ambivalentes Judenbild von Wulf Skaun Jour fixe ist im Januar in sein drittes Jahr gestartet. Im Leipziger Domizil der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen halten die einheimischen Historiker Klaus Kinner und Manfred Neuhaus, Begründer dieses „unkonventionellen Gesprächskreises“, eine kurze Rückschau auf 20 gut besuchte und dokumentierte Diskursabende. Ihr Zeugnis vor wiederum vollem Haus: Jour fixe übertrifft




Genosse Sokrates und Don Manfredo

Schüler und Mitstreiter erinnern an zwei große Leipziger Gelehrte von Wolf Skaun An der Wiege ist ihnen eine akademische Karriere nicht gesungen worden. Der eine, Jahrgang 1929, kommt als Sohn eines Zimmerers über die Lehre als Verwaltungsangestellter und die Vorstudienanstalt ABF in die Gelehrtenwelt. Der andere, ein Jahr jünger, Sprössling eines Hilfsmaschinisten, erlernt das Schuhmacherhandwerk,




„Lenin ist alles andere als ein toter Hund“

von Wulf Skaun Wladislaw Hedeler und Volker Külow plädieren für eine Reaktualisierung seiner Imperialismusanalyse „Er rührte an den Schlaf der Welt – Lenin“ (Becher/Eisler/Busch). Verblichene Hommage auf einen „großen Mann“ der Geschichte (Plechanow). Mit dem Scheitern seines praktizierten Sozialismusmodells „im Sinne der Jakobiner-Herrschaft“ (Luxemburg) hat ihn politischer Mainstream linker und rechter Provenienz auch als Gesellschaftstheoretiker




Kalifat und Kampf um die Vormacht am Golf

von Wulf Skaun Jour fixe diskutiert historische Hintergründe der Auseinandersetzungen Zu den Maximen des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises Jour fixe“ gehört, sich historischer Hintergründe für brennende Probleme des politischen Weltgeschehens zu versichern. Jour fixe-Mitbegründer Manfred Neuhaus erinnerte beim März-Forum daran, dass diese publikumswirksame Praxis vor Jahresfrist mit Dr. habil. Gerhard Hoffmanns Vortrag „Orient und Okzident –




Wir, die Kinder der Utopie

von Wulf Skaun Adelheid Latchinian porträtiert im elften Jour fixe am Leipziger Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung Leben und Werk der weißrussischen Nobelpreisträgerin 2015, Swetlana Alexijewitsch Die Bibliothek der Leipziger Rosa-Luxemburg-Stiftung platzt aus allen Nähten. Jour fixe, der „unkonventionelle Gesprächskreis“, startet vor Rekordkulisse in sein zweites Jahr. Die elfte Auflage Ende Januar 2016 folgt dem Erfolgsrezept: Mit




Odyssee zu den Quellen der Bucharin-Forschung

von Wulf Skaun Wladislaw Hedeler legt einzigartige Biographie des kommunistischen Revolutionärs und Theoretikers vor Jour fixe, der unkonventionelle Gesprächskreis am Leipziger Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, ist binnen weniger Monate zu einer angesagten Adresse geworden. Mit brennend oder latent aktuellen Themen locken seine Begründer, die einheimischen Historiker Klaus Kinner und Manfred Neuhaus, Debattierfreudige scharenweise in die




Fixe Sternstunde bei Jour fixe

Werner Wolf und Anselm Hartinger brillieren im Leipziger Domizil der sächsischen Landesstiftung der Linken von Wulf Skaun Das dürften Klaus Kinner und Manfred Neuhaus in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet haben. Erst im Januar hatten die Leipziger Historiker ihren Jour fixe begründet und knapp zwei Dutzend Interessierte zu diesem „unkonventionellen Gesprächskreis“ begrüßen können. Und nun,




Premiere für Jour fixe – Unkonventioneller Gesprächskreis offen für alle Interessierten

22. Januar 2015. Im Leipziger Domizil der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen hat die Lust an geistvollem Gedankenaustausch zwei Dutzend Leute zusammengeführt. Premiere von Jour fixe. Unkonventioneller Disput am Runden Tisch. Albert Einsteins einstige „Akademie Olympia“ könnte Pate gestanden haben, wie er mit Kollegen gepflegte Konversation übte. Man diskutierte locker-seriös über wissenschaftliche, literarische und zeitaktuelle Themen. Nach Einstein,