Tag: IWF

Schwarze Nacht für Europa

von Stefan Liebich Es ist gerade ein halbes Jahr her, dass die neu gewählte griechische Regierung unter Alexis Tsipras mit zwei ehrgeizigen Versprechen an den Start gegangen ist. Das in schwere Fahrwasser geratene Land im Südosten Europas sollte in der Eurozone gehalten werden und, in der Durchsetzung noch ungleich schwerer, das Diktat der „Troika“, ihre




Gastbeitrag von Kostas Chrysogonos (SYRIZA): Zur Lage in Griechenland

Die griechischen Parlamentswahlen vom 25.1.2015 haben ein neues Kapitel in der Geschichte des Landes eröffnet, da die Mehrheit der Wähler sich von den Austeritätsparteien („Neue Demokratie“ und PASOK) verabschiedete und sich der Radikalen Linken (SY.RIZ.A) zuwandte. Die neue Regierung wurde von SYRIZA (mit Unterstützung der kleinen AN.EL. Partei, die ebenfalls gegen das Austeritätsprogramm Stellung bezieht)




Glosse von Stathis Soudias

Die Nachricht platzte während der Beratung der „Geldgeber“ von EU und IWF. Nachdem drei vorhergehende Beratungen ohne Beschluss vertagt werden mussten, haben die „Weisen“ sich schnell geeinigt. Griechenland soll in Tranchen etwa 44 Milliarden „Hilfe“ erhalten, wenn das Land den eingeschlagenen Weg weiterhin konsequent verfolgt. Um das mal zu verstehen: Nach drei Kürzungen der Löhne,




Weder Fressen noch Moral!

In den vergangenen Wochen ist in der Öffentlichkeit eine lebhafte Debatte über gestiegene Nahrungsmittelpreise entstanden. Die Gründe für die steigenden Preise sind so vielfältig, dass einige Gründe und Zusammenhänge dabei regelmäßig unter den Tisch fallen. Ein Beitrag von Axel Troost Schon seit mehreren Jahren steigen die Preise vieler Rohstoffe und Agrarprodukte, allen voran des Öls.