Tag: Irak

(K)ein freies Kurdistan?

von Stefan Liebich Nach langen Jahren der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates über weite Teile Syriens und des Nord-Iraks haben die kurdischen Kämpferinnen und Kämpfer es in diesem Jahr geschafft: Sie haben den Nord-Irak und große Teile des ehemaligen IS-Territoriums auf syrischem Grund zurückerobert. 30 Millionen Menschen leben im Vierländer-Eck Syrien, Irak, Türkei, Iran. Die




Neoliberale Verblendung

von Ralf Becker Altkanzler Schmidt hat Operation gut überstanden. Die You Tube-Generation streitet zwischen Jungfräulichkeits-Aktivisten und Stellungs-Empfehlern um ihre Sexualität. Johnny Depps Alkoholproblem. Erst hilft G. Jauch einer Kandidatin nicht, dann sagt er einer andern vor. Royale Bäuche oder Babys füllen Titelseiten. „Was passiert bei GZSZ …?“ Auch Germanwings-Flug 4U 9525 kam mit „neuen Fragen




Und da drüben verläuft die Frontlinie

von Cornelia Ernst Als wir vier Abgeordneten – ein österreichischer Sozialdemokrat, eine portugiesische Sozialistin, eine niederländische Liberale und ich von der Vereinigten Linksfraktion – am 8. Januar in Erbil, der Hauptstadt von Irakisch-Kurdistan, ankamen, spürten wir sofort die Nähe der Front. Erbil selbst liegt 34 km von dieser Linie entfernt. Ein Vertreter der kurdischen Regionalregierung




Besser machen als die Generäle

Image via Wikipedia Der Atomwaffenstaat Pakistan steht vor einer Fülle von Aufgaben / Nachbarn erwarten Beitrag zu Entspannung und Sicherheit in der Region. Von Hilmar König, Neu-Delhi exklusiv für ### 7-8 2008 Die etwa 165 Millionen Pakistaner, die am 18. Februar ein neues Parlament und vier Provinzparlamente gewählt hatten, warten noch immer, dass die neue




Wie weiter, Iran?

Eine Friedens- und Sicherheitskonferenz für den Nahen und Mittleren Osten jetzt! Monika Knoche* erläutert. Kann man angesichts der hoch emotionalen Reaktionen einer sich gedemütigt fühlenden islamischen Welt und der innenpolitisch unangefochtenen iranischen Atompolitik realistische Friedenshoffnungen hegen? Gibt nicht die diplomatische und kulturelle Kluft, die sich derzeit auftut, Anlass zu verstärkter Kriegsangst und schließlich: