von René Lindenau Im Februar 1937 lebten 499 Menschen jüdischen Glaubens in Cottbus. Nach der erneuten Gründung einer Jüdischen Gemeinde (1998) sind es nunmehr etwa 420. Die nationalsozialistischen Machthaber verursachten eine Auswanderungswelle, wobei die jüdischen Bürgerinnen und Bürger zur Zahlung einer „Reichsfluchtsteuer“ verpflichtet waren. So emigrierten allein am 1. Oktober 1936 34 Juden aus Cottbus.