Tag: G8

Von Sotschi über Kiew zur Krim

Einige persönliche Anmerkungen zur medialen Reflexion von Großereignissen der letzten Wochen von Prof. Dr. Reinhold Gläß Als jemand mit sehr vielen Kontakten – auch persönlicher Art – sowohl nach Russland als auch in die Ukraine fühle ich mich subjektiv sehr stark von den Ereignissen dort und von ihrer Reflexion in den hiesigen Medien betroffen. Bereits




Leben ohne Arbeit – Gnade oder Grundrecht?

Eine Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen für Leute, die Lust haben auf ein gemeinsames Frühstück (10:00 Uhr), Erfahrungsaustausch und einen Vortrag (11:15 Uhr) von Katja Kipping, Mitglied des Deutschen Bundestages, Sprecherin für Sozialpolitik findet am Mittwoch, den 14. Mai, von 10:00 – 13:00 im Haus der Kirche / Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, in 01097 Dresden (Karte) statt.




Weder Fressen noch Moral!

In den vergangenen Wochen ist in der Öffentlichkeit eine lebhafte Debatte über gestiegene Nahrungsmittelpreise entstanden. Die Gründe für die steigenden Preise sind so vielfältig, dass einige Gründe und Zusammenhänge dabei regelmäßig unter den Tisch fallen. Ein Beitrag von Axel Troost Schon seit mehreren Jahren steigen die Preise vieler Rohstoffe und Agrarprodukte, allen voran des Öls.




Bruch. Aber womit? Eine Replik.

Michael Brie und Lutz Brangsch wandten sich mit einem Artikel [→] zur Debatte um die Gewalt bei G8 an die linke Öffentlichkeit. Ingo Groepler-Roeser zur Diskussion In Reaktion auf die Geschehnisse in Heiligendamm im Frühjahr/Sommer 2007 haben Lutz Brangsch und Michael Brie[1] auf die Ursache einer Sackgasse des Widerstandes, ich nehme an, auf die dort




Armutsbekämpfung, Erwerbsarbeit, Grundeinkommen

Katja Kipping äußerte sich in bereits im Mai zur Tagung der G8-Arbeitsminister in Dresden [→]. Von der Demonstration berichtet Uwe Schnabel 6/2007 Zum Treffen der Arbeits- und Sozialminister und weiterer Machtragenden in Vorbereitung des G8-Gipfels in Dresden fand am 7.5. in Dresden eine Demonstration statt. Am Anfang um 18 Uhr erklärte Katja Kipping vor dem




Warum zum G8-Gipfel?

### befragte Aktivisten nach ihrer Motivation, an den Gipfelprotesten teilzunehmen. 2: Christine Müller* ### 6/2007 Bereits 1999 beim Gipfel in Köln habe ich mich mit vielen anderen für einen Schuldenerlass der Länder des Südens eingesetzt. Damals bildeten wir eine Kette, an der sich 35 000 Menschen beteiligten. Den Bus mit TeilnehmerInnen aus Sachsen hatte ich




Was fehlt, ist der politische Wille

### befragte Aktivisten nach ihrer Motivation, an den Gipfelprotesten teilzunehmen. 1: Andreas Schönherr* ### 6/2007 Die verschiedenen Formen der Gipfelproteste, wie Demonstrationen, Blockaden, Workshops und Podiumsveranstaltungen mit internationalen Gästen sind in diesem Jahr zwar Höhepunkt für alle gesellschaftskritischen und emanzipatorischen Bewegungen, aber sie sind Bestandteil einer Vielzahl von ganzjährigen Aktivitäten und Veranstaltungen. Ich erhoffe mir




G8 Heiligendamm: Gewaltverhältnisse – Rostock und die Folgen

Über Die strukturelle Ähnlichkeit des Verhaltens gewaltbereiter Protestierer und gewaltbereiter Ordnungskräfte. Eine Analyse der Gewalt bei den Protesten zum Treffen der G8 in Heiligendamm von Peter Strutynski* Das Szenario der Gewalt bei der ersten großen Anti-G8-Demonstration in Rostock am 2. Juni war programmiert. Seit Wochen wurde die Öffentlichkeit darauf vorbereitet, dass „gewaltbereite Chaoten“ aus dem




G8-Proteste: In der Sackgasse oder: Mittel beherrschen Ziele

Am 2. Juni haben in Rostock gewalttätige Gruppen der großen Mehrheit der DemonstrantInnen ihre Logik aufgezwungen und erreicht, dass nicht mehr die Globalisierungskritik, sondern die Gewalt das Bild der Gegenaktivitäten prägte. Nun ist es Zeit für einen Bruch. Von Lutz Brangsch und Michael Brie*




Geschichte wird gemacht

Der G8-Gipfel in Heiligendamm und die Tage danach. Von Jule Nagel LINKS! 6/2007 Eines ist auch so kurze Zeit vor dem G8-Gipfel sicher: den von vielen im Munde geführten Auftrieb für linke, zivilgesellschaftliche Kräfte hat er mit Sicherheit nach sich gezogen: Bündnisse, in denen sich kirchliche über gewerkschaftliche, Partei- bis hin zu linksradikalen Kreisen zusammenfanden