von Klaus Pezold Der Literaturbetrieb lebt von Neuigkeiten. Sie werden besprochen, häufig in eine Höhe gelobt, die ihnen nicht unbedingt gut tut – und oft schnell wieder vergessen. Eine Chance gegenüber diesem Aktualitätsdrang haben meist nur Autorinnen und Autoren, bei denen ein runder Geburts- oder Todestag für indirekte Aktualität sorgt. Da fällt das Feuilleton des