Tag: DIE LINKE

FDS-Akademie: Nicht nur ein Angebot der politischen Bildung

von Simone Hock Die Ende November des letzten Jahres stattgefundene FDS-Akademie hatte nicht nur die erwähnte Podiumsdiskussion mit Dietmar Bartsch, Anton Hofreiter und Katarina Barley zu bieten, sondern sehr viel mehr. In verschiedenen Workshops ging es um Einblicke in die Arbeit im Europaparlament und Europapolitik, um Erfahrungsaustausch in der Kommunalpolitik, um Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen und




CDU und SPD lassen Osten im Stich – Renten-Ungerechtigkeiten bleiben

von Dr. Axel Troost Auch weiterhin sollen Menschen im Osten, die auf ein langes und hartes Arbeitsleben zurückblicken, mit weniger Rente abgespeist werden. Besonders tragisch ist dies für Härtefälle wie die zumeist gesundheitlich geschädigten Beschäftigten in der damaligen DDR-Braunkohleveredlung. Deren Ansprüche (u.a. auf früheren Renteneintritt) wurden nach der Wende zunächst auch anerkannt, ab 1996 nach




Kraftvoll, lebendig, leidenschaftlich

von Rico Gebhardt Genau 328 neue Mitglieder konnten wir im vergangenen Jahr in unserem Landesverband begrüßen. Das ist eine Hausnummer. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in einem Nichtwahlkampfjahr jemals so viele Neumitglieder aufgenommen haben. Und selbst im Vergleich zu den Wahljahren 2013 und 2014 ist das ein sattes Plus. In der Gesamtpartei sieht




Zeit für den sozialen Wechsel

„Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut!“, hat Angela Merkel im Bundestag gesagt – nachdem sie erklärt hatte, ein viertes Mal antreten zu wollen. Ich frage mich: Wen meint sie? Die acht Millionen NiedriglöhnerInnen? Jene Hälfte der Bevölkerung, der eine Armutsrente droht? Die eine Million Beschäftigten in Leiharbeitsverhältnissen? Die Kluft zwischen Arm




Den zweiten Platz verteidigen

von Tobias Wetzel Am 3. Dezember kamen Mitglieder und Interessierte zum zweiten U40-Vernetzungstreffen der Linken im Erzgebirge zusammen. Gemeinsam beschäftigen sich die Teilnehmer mit der Bundestagswahl 2017, dem Wahlkampf und Beteiligungsmöglichkeiten. Der Direktkandidat des Wahlkreises Erzgebirge I, Klaus Tischendorf, stellte sich vor und erklärte seine Vorstellungen für Wahlkampf. So würde er gern die Bereiche Gesundheit,




„Ich war, ich bin, ich werde sein!“

Rosa-Luxemburg-Stiftung offenbart brennende Aktualität ihrer Namenspatronin für Strategie und Taktik der heutigen Linkssozialisten von Wulf Skaun Hat uns Rosa Luxemburg noch etwas zu sagen? Ihre Revolutionsprophetie „Ich war, ich bin, ich werde sein!“ hätte, für sie selbst und ihr Werk genommen, als Antwort getaugt und leitmotivisch über dem Kolloquium am 1. September 2016 in der




Conny Ernst und Katrin Werner auf Sommertour

von Sarah Schwarzrock, Europabüro Rheinland-Pfalz Auch in diesem Jahr reisten die Bundestagsabgeordnete Katrin Werner und die Europaabgeordnete Dr. Cornelia Ernst im Rahmen ihrer gemeinsamen Sommertour Ende Juli quer durch Rheinland-Pfalz. Die Politikerinnen nutzten die Tour, um sich vor Ort einen ausführlichen Überblick zu verschaffen und mit Bürger*innen in einen Dialog zu treten. Die thematischen Schwerpunkte




Aleksa 2030 – brauchen wir sowas und wann geht es los?

von Antje Feiks Der 12. Landesparteitag beauftragte die Landtagsfraktion, ein Landesentwicklungskonzept unter Einbeziehung der Partei zu erarbeiten. Ein derzeit nicht gerade unumstrittenes Projekt. Brauchen wir ein solches Landesentwicklungskonzept? Ist sowas überhaupt noch zeitgemäß? Oft gestellte Fragen. Ich würde behaupten: Ja. Denn wer, wenn nicht wir, versucht in den Regionen die Problemlagen festzustellen und landespolitisch und




DIE LINKE. Sachsen ergreift Partei!

von Thomas Dudzak Unter dem Motto „Ergreift Partei“ hat die sächsische LINKE am 18. Juni 2016 ihren 13. Landesparteitag der in Neukieritzsch abgehalten. In seinem halbstündigen Referat zur Eröffnung erinnerte Rico Gebhardt daran, dass der Parteitag nicht ohne Grund wieder in diesem Saal stattfand. Beim 12. Landesparteitag hatten mutmaßlich Rechte über Nacht die Scheiben der




Ende der Traurigkeit

Bodo Ramelow hat die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen immer als das Ende der schwarzen Traurigkeit beschrieben. In Sachsen hingegen sieht es immer noch traurig aus, was die politischen Kräfteverhältnisse betrifft – nicht nur traurig, mehr und mehr besorgniserregend. Umso wichtiger ist, was im Mai 2014 in der sächsischen Landeshauptstadt gelang: Die Dresdnerinnen und